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Nanotech-Systeme sollen wie Zellen selbst wachsen

Das Forschungszentrum will Bioptechnologie und Nanotechnologie verheiraten. B Cube Abb.: B-Cube

Abb.: B-Cube

Bund gibt neun Millionen Euro für „B-Cube“-Ausbau in Dresden

Dresden/Berlin, 1. April 2015: Mit der automatischen Konstruktion künstlicher Zellen beschäftigt sich eine neue Nachwuchsforscher-Gruppe, die nun am Dresdner Biotech-Zentrum „B-Cube“ gebildet wird. Laut Angaben der Mutter-Universtität, der TU Dresden, handelt es sich dabei um ein noch junges Forschungsgebiet, bei dem die Selbstassemblierung von Systemen nach dem Vorbild der Natur im Mittelpunkt steht. Letztlich geht es darum, dass nanotechnologische Konstruktionen für den Einsatz in Medizin, Analytik und Industrie ähnlich wie biologisches Gewebe von selbst wachsen sollen.

Eine weitere neue Nachwuchsgruppe soll dafür und für andere bionische Projekte geeignete Analyse-Instrumente entwickeln. Das Bundesforschungsministerium stellt für diesen „B-Cube“-Ausbau bis zum Jahr 2020 insgesamt neun Millionen Euro zur Verfügung, wie das Ministerium und die TU Dresden heute mitteilten. Außerdem will das in Dresden-Johannstadt angesiedelte Forschungszentrum eine 3. Professur für “BioProspektion” zur Identifizierung und Erforschung von Naturphänomenen besetzen sowie eine weitere Nachwuchsgruppe zum Thema “Genetisches Engineering zellulärer Systeme” etablieren. hw

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