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Handy-Telefonie: Mehr Gequatsche, weniger Umsatz

Abb.: Bitkom
Abb.: Bitkom

Berlin, 30.7.2012: Obwohl die Deutschen mehr per Handy telefonieren als früher ist der Umsatz mit mobilen Sprachdiensten gesunken. Das teilte der Hightech-Verband „Bitkom“ in Berlin mit. Schuld seien vor allem die viele Flatrates und die Eingriffe der Bundesnetzagentur.

Demnach vertelefonierten die Deutschen im Jahr 2011 rund 3,2 Milliarden Gesprächsstunden per Handy, 4,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Umsätze mit mobilen Sprachdiensten sanken im gleichen Zeitraum um sieben Prozent auf 15,2 Milliarden Euro. Für dieses Jahr erwartet der Bitkom ein weiteres Umsatzminus um vier Prozent. Allerdings wird der Jammer in den Konzernzentralen wohl nicht zu groß sein, denn dafür steigen wegen des Smartphone- und Tablet-Booms die Umsätze mit mobilen Datendiensten. hw

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.

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