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Durchsichtige Elektroden für organische Solarzellen entwickelt

OLEDs von der Druckrolle: Flexible organische Leuchtdioden (OLED) mit transparenten Elektroden. Foto: Fraunhofer-Comedd

OLEDs von der Druckrolle: Flexible organische Leuchtdioden (OLED) mit transparenten Elektroden. Foto: Fraunhofer-Comedd

Dresdner und Franzosen wollen damit teures Engpass-Material ITO ablösen

Dresden, 15. Januar 2014: Ingenieure aus Dresden und Bordeaux haben in einem gemeinsamen Projekt namens „IMAGE“ neue durchsichtige Elektroden entwickelt, die für effizientere und billigere organische Leuchten (OLEDs) und Solarzellen (OPV) sorgen sollen, die massenhaft auf Folien druckbar sind. Das teilte das Dresdner Fraunhofer Organikelektronik-Zentrum „Comedd“ mit, das sich für „IMAGE“ mit dem Partner Carnot MIB aus Bordeaux zusammengetan hatte.

Zudem sollen laut Comedd die neuen organischen Elektrodenmaterialien das teure Engpass-Material Indium-Zinn-Oxid (ITO) ablösen, das als ein großer Kostentreiber in der Solarzellenproduktion gilt. Das deutsche Bundesforschungsministerium und die französische „Agence Nationale de la Recherche“ hatten das Projekt gemeinsam gefördert.

OLED & Co. im Massendruck auf Folien

„Damit ist das Comedd nun in der Lage, flexible organische Bauelemente wie OLED-Leuchtfolien, organische Solarzellen oder Sensorik auf Folie nach Kundenwünschen zu fertigen“, betonte Fraunhofer- Geschäftsfeldleiter Dr. Olaf R. Hild. Die Forscher suchen nun nach Industriepartnern, die die IMAGE-Ergebnisse in die Massenproduktion – zum Beispiel auch für berührungssensitive Bildschirme („Touchscreens“) überführen. Autor: Heiko Weckbrodt

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