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Leistungselektronik: Namlab will in Freiberg Gallium-Kristalle züchten

Galliumnitrid brachte den LEDs, wie sie auch für Bluray-Laufwerke benötigt werden, erst die blaue Farbe bei. Abb.: Alexofdodd/ Wikipedia

Galliumnitrid brachte den LEDs, wie sie auch für Bluray-Laufwerke benötigt werden, erst die blaue Farbe bei. Abb.: Alexofdodd/ Wikipedia

TU Dresden und FCM gründen gemeinsames Labor

Freiberg/Dresden, 26. September 2013: Das „Namlab“ der TU Dresden eröffnet am 2. Oktober 2013 im sächsischen Freiberg ein neues Forschungslabor, in dem die Elektronik-Forscher gemeinsam mit dem Unternehmen „Freiberger Compound Materials GmbH“ (FCM) Gallium-Nitrid-Einkristalle (GaN) als Alternative zum klassischen Chip-Silizium züchten wollen. Die Namab-Außenstelle ist als Teil des „Galliumnitrid-Zentrums Sachsen“ gedacht, das erforschen soll, wie dieses bisher schwer verarbeitbare und teure Halbleitermaterial für die Massenproduktion von Leistungselektronik verwendet werden kann.

GaN-Chips wichtig für Energiewende

Solche GaN-Chips können deutlich höhere Spannungen und stärkere Spannungen vertragen als ihre Silizium-Brüder. Sie sind daher auch für die sogenannte „Energiewende“ interessant, da für Wind- und Solarkraftwerke eben solche Elektronik benötigt wird. GaN-Technik wird aber auch in der Produktion von blauen Leuchtdioden eingesetzt, wie sie beispielsweise in Bluray-Videogeräten verwendet werden.

Ein Galliumnitrid-beschichterer Silizium-Wafer von Azzurro. Abb. (3): Azzurro

Ein Galliumnitrid-beschichterer Silizium-Wafer von Azzurro. Abb.: Azzurro

Produktion bisher sehr teuer

Bisher allerdings ist die Züchtung großer GaN-Rohlinge immer noch sehr schwierig. Einige Hableiterfirmen setzten deshalb teilsweise auch noch auf lediglich mit GaN beschichtete Siliziumscheiben (Wafer) – und schon deren Produktion (wie beispielsweise bei Azzurro in Dresden) ist ziemlich anspruchsvoll. Sollte es dem sächsischen GaN-Zentrum gelingen, eine einfache, schnelle und billige Züchtungs- und Konfektionierungsmethode für dieses Halbleitermaterial zu entwickeln, hätte dies insofern erhebliches Marktpotenzial. Heiko Weckbrodt

1 Kommentare

  1. Rudolf Zölde sagt

    Erneuerbare Energien
    Die reale elektrische Leistungsverstärkung.
    Die Leistungsverstärkung ist eine revolutionäre Weltneuheit im Bereich Erneuerbare Energien allgemein, insbesondere in die effiziente Energienutzung der Elektromobilität und Photovoltaik.
    Ein Leistungsgewinn entsteht durch die Spannungserhöhung am Ausgang des Leistungsverstärkers bei gleichbleibendem Stromwert. Der Energieerhaltungssatz bleibt erhalten.
    Die Anwendung als Mikrochip bis Megawatt für jede Stromquelle geeignet wie Batterien, Photovoltaik, Windkraftanlagen, Brennstoffzellen und ist für die Allgemeinheit von besonderem Wert.
    Neuartig ist die praktisch erprobte Kaskadenschaltung, die elektrische Spannung kann beliebig erhöht werden.

    INNOVATIVE TECHNOLOGIEN
    Rudolf Zölde

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