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„Star Trek XII – Into Darkness“: Enterprise im Visier von Khan und Sternenkriegern

Übermensch Khan (Benedict Cumberbatch) bleibt nicht lange im "Enterprise"-Knast. Foto: Paramount

Übermensch Khan (Benedict Cumberbatch) bleibt nicht lange im „Enterprise“-Knast. Foto: Paramount

Admiral Marcus (Peter Weller, „Robocop“) schickt Captain Kirk (Christopher Pine) und die Enterprise mit einem geheimen Auftrag tief ins klingonische Territorium: Er soll den genetisch aufgemotzten Supersoldaten Khan (Benedict Cumberbatch, „Sherlock Holmes“) als Rache für einen Anschlag auf das Hauptquartier der Sternenflotte eliminieren. Auf Drängen von Spock (Zachary Quinto, „Heros“) nimmt Kirk den Bösewicht jedoch fest, statt ihn zu töten – und gerät dadurch ins Visier eines militaristischen Flügels der Sternenflotte…

Da wird's selbst einem Vulkanier heiß: Spock (Zachary Quinto) im Zentrum des Ausbruchs. Foto: Paramount

Da wird’s selbst einem Vulkanier heiß: Spock (Zachary Quinto) im Zentrum des Ausbruchs. Foto: Paramount

Viel Action, wenig Trekkie-Geist

Wie schon „Star Trek XI“, bei dem ebenfalls Jeffrey Jacob Abrams („Lost“) Regie führte, kommt auch das neueste Kino-Abenteuer des Rauschiffs „Enterprise“ aktionsreich und verjüngt daher, in trendiger Optik. Allerdings: So wie er Story-seitig eine neue Zeitlinie für das „Star Trek“-Universum öffnete, um die Urgeschichten von Cpt. Kirk neu erzählen zu können (und gegen dieses Kniff ist nichts einzuwenden), so hat sich Abrams aber auch in „Star Trek XII – Into Darkness“ vom Grundthema der ursprünglichen Enterprise-Serien ein ganzes Stück entfernt – da können auch klassische Zutaten wie die obligaten „Star Trek“-Babes kaum hinwegtäuschen.

Werbevideo (Paramount):

Captain Kirk bleibt etwas farblos

Inzwischen fast schon "Star Trek"-Kinofilm-Tradition: Die Enterprise wird demliert. Foto: Paramount

Inzwischen fast schon „Star Trek“-Kinofilm-Tradition: Die Enterprise wird demliert. Foto: Paramount

Bei Abrams stehen eben Action und der Zeitgeist des 21. Jahrhunderts im Mittelpunkt. Vor allem Cumberbatch, Weller und Quinto prägen dem neuen Film ihren Stempel auf, während Kirk-Darsteller Pine weiter recht farblos bleibt, wobei man fairerweise sagen muss, dass schauspielerische Güte – sieht man vielleicht einmal von Kapitän Picard alias Patrick Stewart ab – ohnehin immer selten auf dem Kommandostuhl der „Enterprise“ anzutreffen war.

Bonusdoku über Neuinterpretation von Erzbösewicht Khan

Erschienen ist der 12. Enterprise-Film nun auch fürs Heimkino und da kommen insbesondere in der Bluray-Fassung Optik und Action scharf daher. Als Boni winken ein paar kurze Dokus über die Genese der Kampfszenen, der neuen Klingonen und die Neuinterpretation von Erzfeind Khan.

Foto: Paramount

Foto: Paramount

Fazit:

Star Trek XII ist zweifellos ein spektakulärer Hingucker für die Heimkino-Leinwand. Trekkies dürften den liberalen Forscher- und Völkerverständigungs-Geist von Gene Roddenberry vermissen, der neue Kinofilm ist da ein Science-Fiction-Streifen wie jeder andere, den Hollywood derzeit hervorbringt. Dennoch: Die Neuinterpretation mal anzugucken lohnt sich für Sci-Fi- wie Startrek-Fans. Heiko Weckbrodt

„Star Trek XII – Into Darkness“ (Paramount), USA 2013, Science Fiction, Regie: J. J. Abrams, mit Zachary Quinto, Benedict Cumberbatch, Peter Weller, 132 Minuten, FSK 12, DVD 13 Euro, Bluray (mit Code für Digitalkopie) 16 Euro

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