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Doosan will Novaled nicht mehr kaufen

Wirkt für viele wie Sonnenlicht: eine OLED-Leuchte. Abb.: Novaled

OLED-Kachel.  Abb.: Novaled

Dresden/Seoul, 12. Mai 2013: Das koreanische Unternehmen Doosan Electronics will die Dresdner Organikelektronik-Schmiede „Novaled“ nun doch nicht mehr kaufen. Das hat das US-Branchenportal „Fox Business“ unter Berufung auf Berufung auf eine Börsenmitteilung von Doosan berichtet. Über die Gründe des Rückzugs habe Doosan keine Angaben gemacht.

Die Dresdner TU-Ausgründung „Novaled“ ist auf Schlüsselkomponenten für „Organische Leuchtdioden“ (OLEDs) spezialisiert und beliefert unter anderem Samsung. Nach einem starken Wachstum in den vergangenen Jahren hatte Novaled im März 2012 einen Börsengang in New York angekündigt, um neues Kapital für weiteres Wachstum zu akquirieren. Das Unternehmen wartet aber laut eigenen Angaben seitdem immer noch auf einen günstigen Zeitraum. Derweil hatten kürzlich sowohl Doosan wie auch die Samsung-Tochter „Cheil Industries“ Interesse daran bekundet, Novaled für Beträge um die 200 Millionen Euro zu übernehmen. Heiko Weckbrodt

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