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Hubble schaut sich ätherisches Kosmos-Pferd an

Vor 23 Jahren brachte die US-Raumfähre Discovery das Hubble-Teleskop ins All. Aus diesem Anlass fertigten Astronomen dieses schöne Infrarot-Bild des Pferdekopfnebels an. NASA, ESA, and the Hubble Heritage Team

Vor 23 Jahren brachte die US-Raumfähre Discovery das Hubble-Teleskop ins All. Aus diesem Anlass fertigten Astronomen dieses schöne Infrarot-Bild des Pferdekopfnebels an. NASA, ESA, and the Hubble Heritage Team

Pferdekopfnebel, 20. April 2013: Schlechte Nachrichten für langlebige Astronomie-Fans: Eines der schönsten kosmischen Fotomotive, der Pferdekopfnebel, wird sich in zirka fünf Millionen Jahren auflösen. Denn der spektakuläre Nebel aus Wasserstoff und Sternenstaub ist eine Sternenwiege. Bei der Geburt neuer stellarer Objekte werden Gas und Staub aufgesaugt, außerdem schiebt der Strahlungsdruck der jungen Sterne die Wasserstoff-Teilchen auseinander.

Sehr schön ist die nebulöse Struktur des kosmischen Pferdekopfes, der sich im Sternbild Orion, rund 1500 Lichtjahren von Erde entfernt, befindet, auf der hier gezeigten Aufnahme zu sehen. Diese haben Astronomen jetzt mit Hilfe des „Hubble“-Weltraumteleskops angefertigt. Dabei wurde das – für das menschliche Auge unsichtbare – Infrarotlicht visualisiert, das der Nebel aussendet. Erscheint der Pferdekopf im sichtbareren Bereich eher schattig, wirke er unter der Infrarot-Hightechlupe „durchsichtig und ätherisch“, so NASA und das „Hubble Erbe“-Team in einem Anflug von Poesie. Heiko Weckbrodt

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