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Strategiemetall-Sucher bohren alte Halden im Erzgebirge an

Elementares Germanium. Abb.: Saperaud/Wiki

Elementares Germanium. Abb.: Saperaud/Wiki

Freiberg, 6. Februar 2013: Wie angekündigt haben Forscher der Bergakademie Freiberg und der Freiberger Außenstelle des „Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf“ (HZDR) inzwischen damit begonnen, in alten Bergbauhalden im Erzgebirge herumzubohren. Sie suchen dort nach nach strategisch wichtigen Hightech-Rohstoffen wie Zinn, Zink, Indium, Germanium und Seltenen Erden, die während des Silberrausches im Mittelalter und auch später bei der Zinngewinnung in vergangenen Jahrhunderten technologisch noch nicht extrahierbar waren und daher auf Abraumhalden landeten.

Diese Elemente werden unter anderem für die Mobilfunkanlagen, Spezialcomputerchips, Handys und andere Hightech-Produkte benötigt. Die Probebohrungen gehören zum Projekt „Gewinnung strategischer Metalle und Mineralien“, das vom Bund gefördert wird, um die deutsche Wirtschaft von Schlüsselrohstoff-Importen aus China, Argentinien und anderen Staaten unabhängiger zu machen. hw

Siehe auch:

Neues Hightech-Berggeschrey in Sachsen

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