Alle Artikel mit dem Schlagwort: Volkswagen

Programmieren und entwickeln im Ambiente einer ehemaligen Maschinenfabrik - und wer will, darf auch von zu Hause aus arbeiten: Das Sofware-Entwicklungszentrum SID von VW nach dem Umzug in die Universellen Werke Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

VW-Softwarezentrum in Dresden wächst

Entwickler für Rechnerwolken, Roboterlehrer und das neue, digitale Produzieren sind in die Universellen Werke umgezogen Dresden, 7. Juni 2022. Weil seine Aufgaben und Teamstärke seit der Gründung 2018/2019 deutlich gewachsen sind, ist das Dresdner Entwicklungszentrum von Volkswagen von der gläsernen Manufaktur mittlerweile in die „Universellen Werke Dresden“ umgezogen. Von einer kleinen Startmannschaft ist das Zentrum mittlerweile auf 50 Beschäftigte expandiert und soll in den nächsten Jahren auf etwa 80 Köpfe weiterwachsen. Das hat Uwe Wieland mitgeteilt, der das „Software Innovation Development“-Zentrum (SID) in der sächsischen Landeshauptstadt leitet.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Sparkassen-Vorstand Joachim Hoof, Henning Schulzki von der VW-Manufaktur Dresden und Teilauto-Chef Patrick Schöne (von links nach rechts) probieren Carsharing-Autos vor dem Sparkassen-Gebäude am Güntzplatz in Dresden aus. Foto: Heiko Weckbrodt

Teilauto verdreifacht Stromerquote in Dresden

Carsharing-Anbieter berichtet über steigende Nachfrage – auch aus dem Dienstwagensektor Dresden, 16. März 2022. Der Carsharing-Anbieter „Teilauto“ will den Anteil elektrischer Autos in seiner Dresdner Flotte bis 2024 verdreifachen. Die Nachfrage nach den Stromern steige, erklärte Teilauto-Chef Patrick Schöne. Binnen zwei Jahren will er daher so viele Elektroautos von VW und anderen Anbietern zukaufen, bis 30 Prozent der geteilten Leihautos batterieelektrisch angetrieben werden. Bisher hat er 45 Stromer im Dresdner Bestand, das entspricht einer elektrischen Quote von 13 Prozent.

Stefan Beer (Mitte) ist mit seinem Schwiegervater aus Bayern angereist, um in der Volkswagen-Manufaktur Dresden seinen neuen ID4 abzuholen. Rechts daneben steht VW-Mitarbeiter Robert Pardavi. Foto: VW Sachsen

VW-Manufaktur in Sachsen liefert ein Drittel mehr Stromer aus

Dresden profiliert sich neben Wolfsburg als 2. nationales Auto-Auslieferzentrum Dresden, 3. Januar 2022. Die gläserne Manufaktur in Dresden hat sich neben Wolfsburg als zweites nationales Auto-Auslieferzentrum von Volkswagen etabliert. Das hat VW Sachsen heute eingeschätzt. „Wir haben die gläserne Manufaktur vor zwei Jahren strategisch neu ausgerichtet“, erklärte Standortleiter Danny Auerswald. „Neben der Fahrzeugproduktion sind die Auslieferungen an Kunden nun ein zentrales Standbein in Dresden.“

Blick in die hochautomatisierte Karosserieteile-Fabrik von Meleghy in Reinsdorf. Foto: Heiko Weckbrodt

Automobil-Zulieferer in Sachsen forcieren Roboter-Einsatz

Regionale Netzwerke: Unternehmen wie Meleghy und AKE kooperieren beim Automatisierungskurs Reinsdorf, 12. November 2021. Roboter gehören in den großen Fabriken von VW, BMW und Porsche in Zwickau, Leipzig und Dresden längst zum omnipräsenten Alltagsbild. Doch selbst kleinere Unternehmen in Sachsen setzen mittlerweile massiv auf den Einsatz von Robotern, um wettbewerbsfähiger zu werden. Dabei nutzen sie oft genug auch regionale Automatisierungsnetzwerke. Ein Beispiel dafür ist die neue Fabrik von „Meleghy Automotive“ nahe Zwickau. Die hat der Partner AKE Systemtechnik aus Reinsdorf mit 80 Robotern ausgestattet, die nonstop Karosseriebauteile für die neuen ID-Elektroautos von Volkswagen in Sachsen herstellen.

Gerd Teepe. Foto: Heiko Weckbrodt

Halbleiter-Engpass und Tesla-Schock bergen Chancen für Mikroelektronik in Sachsen

Mikroelektronik-Experte Gerd Teepe warnt vor drohenden chronischen Wettbewerbnachteilen für deutsche Industrie Dresden, 14. Oktober 2021. Deutschland muss unbedingt seine Mikroelektronik-Kapazitäten ausbauen und technologisch verbessern – andernfalls drohen vielen Leitindustrien in Zukunft chronische Wettbewerbsnachteile im Vergleich zur Konkurrenz in Asien und den USA. Das hat der Halbleiter-Experte Gerd Teepe in Dresden gefordert. „Keiner kann wollen, dass die deutsche Automobilindustrie und andere Branche in Zukunft die Chips der Spitzenklasse nur noch mit ein bis zwei Jahren Verzögerung bekommen.“

Der Robolab von Robotron im Dresdner Gewerbegebiet Coschütz-Gittersee. Foto: Heiko Weckbrodt

Platz für Tech-Firmen in Dresden ist knapp: Private Inkubatoren sollen helfen

Wirtschaftsförderung: Städtische Technologiezentren sind zu 98 % ausgelastet Dresden, 29. Juni 2021. Weil Mietbüros und Baugrundstücke für ansiedlungswillige Unternehmen und Ausgründungen in Dresden immer knapper werden, will Wirtschaftsförderungs-Chef Robert Franke in Zukunft stärker auf privates Engagement setzen. Sprich: Auf der einen Seite plant er städtische Neubauten und Erweiterungen, auf der anderen Seite möchte er mehr private Investoren dazu animieren, eigene Technologiezentren und Inkubatoren einzurichten. „Wir müssen beständig eigene Immobilien entwickeln und gleichzeitig Partnerschaften mit privaten Akteuren vorantreiben“, betonte er.

Volkswagen-Werksärztin Dr. Nicole Walther impft den VW-Logistiker Udo Strewe im neuen Impfmobil in Zwickau. Foto: Volkswagen Sachsen

Volkswagen Sachsen startet Impf-Modellprojekt gegen Corona

Senioren und Vogtländer können sich in Fabriken gegen das Virus immunisieren lassen Zwickau, 30. März 2021. Betriebsärztinnen und -ärzte von Volkswagen Sachsen impfen ab heute ausgewählte Teile der Belegschaft gegen Corona. Zum Zuge kommen allerdings nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die laut Bundes-Prioritätenliste jetzt ohnehin an der Reihe sind – beispielsweise Ältere und Vorerkrankte – oder aus jenen Teilen des Vogtlandes kommen, in denen die Pandemie besonders stark grassiert. Das geht aus einer VW-Mitteilung hervor.

Stefan Loth an einem ID4-Elektroauto im Werk Zwickau-Mosel. Foto: Floss für Volkswagen

Stefan Loth ist neuer Chef von VW Sachsen

Zwickau/Dresden, 25. Februar 2021. Stefan Loth ist der neue Vorsitzende in der Geschäftsführung von Volkswagen Sachsen. Das habe der Aufsichtsrat entschieden, zu dem unter anderem der Aufsichtsratsvorsitzende Christian Vollmer und der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Jens Rothe gehören, teilte VW heute mit. Loth folgt auf Thomas Ulbrich, der im Konzern zum Vorstand für „Technische Entwicklung“ berufen wurde.

Ein blauer ID3, umzingelt von E-Golfs - ab 2021 produziert die VW-Manufaktur Dresden nur noch diese Elektroautos neuen Typs. Foto: Oliver Killig für Volkswagen

Letzter E-Golf aus Dresden

VW rüstet Manufaktur nun auf ID3-Produktion um Dresden, 23. Dezember 2020. Kurz vor Weihnachten beendet die gläserne VW-Manufaktur endgültig die E-Golf-Produktion, um sich auf ein neues Elektroauto vorzubereiten. Als letztes Exemplar seiner Art verlässt heute ein grauer E-Golf die Schuppe in Dresden, teilte Volkswagen Sachsen mit. Ab Ende Januar 2021 fertigen die Arbeiter hier das Nachfolgemodell ID3.

VW hat einen Ikubator für innovative Mobilitäts-Konzepte in der Gläsernen Manufaktur Dresden eingerichtet, in der auch der neue eGolf produziert wird. Foto. VW

VW will weltweit Inkubatoren à la Dresden einrichten

„Frischzellen-Kur für Volkswagen“: Mehr als jedes vierte Inkubator-Projekt aus der Manufaktur führte zu greifbaren Erfolgen – 5 Beispiele im Kurzporträt Dresden, 8. juli 2020. Der Firmenausbrüter in der gläsernen VW-Manufaktur in Dresden hat sich für den Autokonzern als Erfolgsmodell erwiesen. „Das Inkubatorprogramm ist wie eine Frischzellen-Kur für Volkswagen“, schätzte Manufaktur-Innovationschef Marco Weiß ein. Mehr als jedes vierte in Dresden betreute Projekt mündete in eine längerfristige Partnerschaft mit VW. Nun will der Konzern wegweisende „Start-ups“ weltweit nach dem Dresdner Vorbild ausbrüten. Das Konzept dabei: Innovative kleine Firmen bekommen Gratis-Büroräume in der Autofabrik. Dort können sie binnen sechs Monaten mit professioneller VW-Unterstützung neue Technologien zur Marktreife führen und Partner für ihre Geschäftskonzepte finden.