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Umringt von DIS-Kindern in Dresden startet Zouzoucar-Chef Fabien Compère (Mitte, orange Weste) die deutsche Ausgabe der Kinder-Mitfahr-App "Zouzoucar". Foto. Heiko Weckbrodt

Kinder-Mitfahr-App „Zouzoucar“ in Dresden gestartet

Franzosen wollen Umwelt und Nerven der Eltern schonen Dresden, 7. Dezember 2018. Die französische Software-Firma „Zouzoucar“ hat Dresden als Pilotstadt für den deutschen Markt ausgesucht und hier seine gleichnamige Kinder-Mitfahr-App gestartet. Das Miniprogramm für iPhones und Android-Telefone soll Eltern vernetzen: Die Mütter und Väter können dort eintragen, wann sie ihre eigenen Kinder zur Schule, zum Tanzunterricht oder zur Geburtstagsparty bringen und dann anbieten, andere Kinder gleich mitzunehmen. „Das erspart Stress, schont die Umwelt und sorgt für neue Kontakte mit anderen Familien“, preist Zouzoucar-Chef Fabien Compère das Konzept an.

Digitales Schwarmschlachten dagegen noch wenig verbreitet

Aber Online-Vertrieb spielt auch im Lebensmittel-Handel eine Rolle Berlin, 6. September 2018. Der Internethandel hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr Teilmärkte erobert: Bücher, Heimelektronik, Mode und dergleichen mehr. Langsam gewöhnen sich die Deutschen nun an den Gedanken, auch Lebensmittel online zu kaufen – vor allem regionale Speisen und Spezialitäten. Das geht aus einer Umfrage von „Bitkom Resaerch“ hervor. Demnach haben zwölf Prozent der Deutschen schon einmal in einem digitalen Hofladen bestellt, weitere 27 Prozent können sich das vorstellen.

Nicht mit Schlüsseln, sondern per Smartphone und App werden die digitalen Noke-Schlösser geöffnet. Slock.it aus Mittweida will dahinter eine abgesicherte Wertschöpfungskette für gemeinsam genutze Wohnungen und andere Ressourcen aufbauen. Foto: Heiko Weckbrodt

“Wollen die Share Economy revolutionieren”

Slock.it aus Mittweida setzt auf sichere „Blockchains“-Ketten und digitale Schlösser, um das Teilen von Wohnungen und Autos per Internet einfacher und sicherer zu machen Mittweida/Dresden, 9. März 2016. „Wir kommen aus Mittweida und wir wollen die Share Econony revolutionieren.“ Der das so selbstbewusst im Vorfeld der Computermesse „CeBit“ ankündigt, ist 41 Jahre jung, heißt Simon Jentzsch, ist Software-Entwickler und Mitgründer des jungen Unternehmens „Slock.it“. Das haben die Gebrüder Simon und Christoph Jentzsch im November 2015 im besagten mittelsächsischen Hochschul-Städtchen etwa 50 Kilometer westlich von Dresden gegründet – zusammen mit dem Franzosen Stephan Tual, der zuvor am Cryptogeld-Projekt „Ethereum“ beteiligt war. Sie entwickeln bei Slock.it Modelle, mit denen die internetgestützte Vermietung und Abrechnung gemeinsam genutzter Wohnungen, Autos und anderer Ressourcen („Share Economy“) einfacher und sicherer machen sollen.