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Digitales Schwarmschlachten dagegen noch wenig verbreitet

Fotos (2): hw, Montage: hw

Aber Online-Vertrieb spielt auch im Lebensmittel-Handel eine Rolle

Berlin, 6. September 2018. Der Internethandel hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr Teilmärkte erobert: Bücher, Heimelektronik, Mode und dergleichen mehr. Langsam gewöhnen sich die Deutschen nun an den Gedanken, auch Lebensmittel online zu kaufen – vor allem regionale Speisen und Spezialitäten. Das geht aus einer Umfrage von „Bitkom Resaerch“ hervor. Demnach haben zwölf Prozent der Deutschen schon einmal in einem digitalen Hofladen bestellt, weitere 27 Prozent können sich das vorstellen.

6 % ordern Lebensmittelkisten im Netz

Weitere Befunde: 24 Prozent der Befragten können sich vorstellen, eine Lebensmittelkiste mit regionalen Produkten online zu ordern, sechs Prozent haben dies bereits getan. Digitales Schwarmschlachten („Crowdbutching“) ist dagegen noch wenig verbreitet: Dabei schließen sich mehrere Kunden zusammen und kaufen ein Tier. Wenn alle Teile des Tieres verkauft sind, wird es geschlachtet und in Portionen bis nach Hause geliefert. 18 Prozent können sich vorstellen, noch lebendes Fleisch auf diese Weise zu kaufen.

Dagegen wünschen sich viele Verbraucher die Möglichkeit, digital die Herkunft ihrer Lebensmittel zu ermitteln 16 Prozent haben schon einmal eine Barcode-Scanner-App genutzt, um Informationen über Inhaltsstoffe oder Siegel zu erhalten.