Alle Artikel mit dem Schlagwort: Mond

Ein millimeterkleines Bärtierchen, auch Wasserbär genannt. Aditya Sainiarya, Wikimedia, CC3-Lizenz, tinyurl.com/mupuzn4

Leben auf dem Mond!

Tausende Wasserbärchen bevölkern nach Absturz von Israeli-Raumschiff nun wahrscheinlich den Erdtrabanten Mond, 7. August 2019. All die Sehnsüchte von Kosmosträumern haben sich wahrscheinlich bewahrheitet: Ja, es gibt vermutlich Leben außerhalb der Erde, auf einem anderen Himmelskörper: auf dem Mond nämlich. Das berichtet jedenfalls die Nachrichtenagentur AFP und beruft sich dabei auf die „Arch Mission Foundation“ – eine Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, alles menschliches Wissen für die Ewigkeit zu konservieren.

Die künstlerische Visualisierung zeigt, wie der etwa marsgroße Planet Theia wohl vor 4,5 Milliarden Jahren auf die Erde geprallt und dadurch das Material für den Mond herausgelöst haben könnte. Visualisierung; NASA/Jet Propulsion Laboratory am California Institute of Technology

Kosmische Bombardement formte Erde und Mond mit

Forscher: Einschläge haben unseren Planeten erst lebenswert gemacht, der Mond bekam weniger ab Berlin, 14. Juli 2019. Die Einschläge Hunderter kosmischer Asteroiden haben wahrscheinlich aus einem glühend heißen Magmaball die lebensfreundliche Erde geformt, die wir heute kennen. Der Erdmond hat zwar vor Milliarden Jahren auch an die 200 Treffer abbekommen – doch er war zu leicht, um diesen Materialnachschub aus dem All vollständig schlucken zu können. Das haben Berliner Forscher gemeinsam mit Kollegen aus China und den USA in einer Studie ermittelt, teilte die FU Berlin mit.

Ein Techniker arbeitet am „European Service Module“ (ESM) für das Orion-Raumschiff. Foto: ESA/A. Conigli

Deutsche liefern Kraftwerk für Marsreisen

„European Service Module“ aus Bremen soll Orion-Raumschiff der NASA versorgen Bremen/Kennedy Space Center, 24. Oktober 2018. Deutsche Ingenieure haben das „Kraftwerk“ für das kommende Langstrecken-Raumschiff „Orion“ der USA gebaut und liefern dieses „European Service Module“ (ESM) nun an die US-Raumfahrbehörde Nasa. Das mobile Kraftwerk soll Mitte November im Kennedy Space Center in Florida eintreffen, kündigte die Nasa an.

Der RAT-Rover bei Nacht. Abb.: Fernando Gandía/GMV

Der Mond liegt auf Teneriffa

Fernando Gandía/GMV ESA testet lunare Erkundungsroboter auf der Vulkaninsel Mt. Teide/Teneriffa, 23. Juli 2017. ESA-Ingenieure haben jetzt auf Teneriffa zwei Mond-Roboterfahrzeuge bei Nacht getestet. Laut der europäischen Raumfahrtagentur wurde die spanische Ferieninsel als Teststrecke ausgesucht, weil die Gegend um den Vulkan Teide sehr den Bedingungen auf dem Mond ähnelt.

Roboter "Scotty" von der Turag nimmt auch am Monbasis-Bau beim Eurobot-Wettbewerb in Dresden teil. Foto: Turag

Kirk und Scotty bauen in Dresden eine Mondbasis

TU ist Gastgeber für studentischen Roboterwettberb „Eurobot“ Dresden, 17. April 2017. Ein Dutzend Roboter wird sich in zwei Wochen auf dem Mond versammeln, um das Gestein auf unserem Erdtrabanten in Windeseile zu analysieren und eine Mondbasis zu bauen. Ihnen über die Schulter schauen dann Dutzende Nachwuchsingenieure aller Couleur: junge Mechatroniker, Elektroniker, Maschinenbauer, Informatiker und Physiker. Der Mond, auf dem sich das Robotervölkchen Ende April 2017 zusammenrottet, ist allerdings nur zwei mal drei Meter groß und liegt auf dem Dresdner TU-Campus.

Die künstlerische Visualisierung zeigt, wie der etwa marsgroße Planet Theia wohl vor 4,5 Milliarden Jahren auf die Erde geprallt und dadurch das Material für den Mond herausgelöst haben könnte. Visualisierung; NASA/Jet Propulsion Laboratory am California Institute of Technology

Titanen-Planet Theia ist frontal auf Erde gestürzt

Aufprallenergie hat Mond aus Erdmantel herausgeschmolzen Erdorbit, 9. Februar 2016. Der titanische Planet Theia ist mit rund 36.000 km/h frontal auf die Erde eingeschlagen und hat dabei große Teile unseres planetaren Mantels aufgeschmolzen. Das hat ein internationales Forschungsteam um Prof. David Rubie von der Universität Bayreuth herausgefunden. Glück im Unglück: Diese Katastrophe ist bereits eine ganze Weile her, nämlich etwa 4,5 Milliarden Jahre, und ist wahrscheinlich verantwortlich dafür, dass wir heute nächtens einen Mond am Himmel sehen.

Ernst Messerschmid im Raumlabor während seines Raumfluges bei der ersten deutschen D1-Spacelab-Mission 1985 mit dem Space-Shuttle "Challenger". Foto: Archiv Messerschmid

Ex-Astronaut: Raumfahrt ist immenser Zugewinn an Wissen für Menschheit

Raumfahrer Ernst Messerschmid stellt in Dresden Mars-Prohjekte von ESA und NASA vor Dresden, 28. Januar 2015: Trotz hoher Kosten ist und bleibt die Raumfahrt für die Menschheit ein Gewinn. Davon ist der frühere deutsche Astronaut Professor Ernst Messerschmid überzeugt. „Auf der „Ertragsseite“ steht ein immenser Zugewinn an Wissen und schafft eine neue Basis für wirtschaftlichen Erfolg“, betont der heute 70-Jährige. Am 2. Februar 2015 wird er im Rahmen der Reihe „Innovation“ an der TU Dresden in einem öffentlichen Vortrag über seine Erlebnisse als Raumfahrer berichten. Eingehen will er auch auf die Pläne der ESA und der NASA, Astronauten erneut zum Mond und dann weiter zum Mars fliegen zu lassen.

Mit bloßem Auge (links) kann man die Linien auf dem Mond nicht sehen, erst durch die Gravitations-Karte (rechts. In der Mitte ist die Topografie des Erdtrabanten visualisiert. Abb.: NASA / MIT

Schwerkraft-Quadrat auf Mond entdeckt

Forscher grübeln über Befunde der abgestürzten „Grail“-Zwillinge Mond, 6. Oktober 2014: Was machen Quadrate auf dem Mond? War unser Trabant vielleicht nicht immer so elend kalt, wie uns immer weis gemacht wird, sondern vielleicht mal eine heiße Magma-Hölle? Wie bitte soll ein gewaltiger Asteroiden-Einschlag zu einem Becken mit fast geraden Kanten führen? Passend zur jüngsten Folge der britischen Sci-Fi-Serie „Doctor Who“, in der sich herausgestellt hat, dass der Mond eigentlich ein Ei ist (Staffel 8, Folge 7), haben die NASA und das MIT neue Befunde der inzwischen abgestürzten „GRAIL“-Sonden veröffentlicht. Demnach gibt es auf unserem Erdbegleiter Schwerkraft-Anomalien, an deren Gründen die Forscher noch ziemlich grübeln.

Der Mini-Mond Epimetheus (kleiner dunkler Punkt) schleicht sich über den Saturn-Ringen an die Titanin Rhea heran. Foto: G. Ugarković, ESA

Titanin flirtet mit Prometheus’ Bruder überm Saturn-Ring

Cassini-Raumsonde petzt Mond-Treffen an die Erde Sonnensystem, 16. August 2014: Dieses malerisches Foto eines Treffens von Saturn-Monden hat jetzt die europäische Raumfahrt-Agentur „ESA“ veröffentlicht. Die Szenerie wird vom Saturn-Trabenten „Rhea“ beherrscht, der wegen seiner dünnen Atmosphäre viele Meteoriten-Treffer kassiert und daher ähnlich verkratert wie der Erdenmond wirkt.

Viele Menschen berichten über schlechten Schlaf in Vollmond-Nächten. Doch in einer systematischen Analyse konnte dieser Zusammenhang nicht bestätigt werden. Foto: Thomas Thiele, MPG

Studie: Schlaftötender Mond ist Humbug

Planck-Forscher finden keinen Zusammenhang von Schlaf und Mondphasen München, 28. Juni 2014: Die Annahme, der Mond störe unseren Schlaf, ist weitverbreitet – aber ein Irrglaube, wie nun eine ausführliche Untersuchung des „Max-Planck-Instituts für Psychiatrie“ in München gezeigt hat. „Nachdem wir diese große Anzahl von Daten ausgewertet hatten, konnten wir frühere Ergebnisse aus anderen Studien nicht bestätigen“, berichtet Neurowissenschaftler Martin Dresler. „Wir konnten keinen statistisch belegbaren Zusammenhang zwischen menschlichem Schlaf und den Mondphasen aufzeigen.“

Das Roboter-Raumschiff LADEE umkreist in dieser Visualisierung bereits den Mond. Visualisierung_ NASA Ames / Dana Berry

LADEE-Sonde schlägt auf Mond

Mond, 19. April 2014: Die LADEE-Sonde, mit der Forscher in den vergangenen Monaten einer Mond-Atmosphäre nachgespürt und kosmische Hochgeschwindigkeits-Datenverbindungen per Laser getestet hatte, ist auf dem Mond zerschellt. Das teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Der Absturz war geplant, da die Sonde keinen Treibstoff mehr hatte, um ihre orbitale Umlaufbahn um den Erdtrabanten dauerhaft zu halten.

Bluray „Moon“: Einsam, zweisam auf dem Mond

In der nahen Zukunft: Sam Bell (Sam Rockwell) sitzt auf dem Mond und kümmert sich in einer ansonsten vollautomatischen Station um den Abbau von Helium 3, dem Energieträger für die Fusionsreaktoren der Erde. Sein Drei-Jahres-Vertrag läuft in zwei Wochen aus, er freut sich schon auf die Rückkehr zur Erde – da gibt es einen Unfall und Sam entdeckt, welch ein Gespinst aus Lügen ihn umgibt.