Alle Artikel mit dem Schlagwort: Freihandel

Susann Hirschberg und Marcel Kowallik bei der Entkontrolle am 5.000.000sten Volkswagen aus Sachsen im Werk Zwickau. Foto: Volkswagen

Deutsche profitieren von Freihandel

IAB-Studie: Exportboom gen Osten sicherte in Deutschland 300.000 Industriejobs Nürnberg, 4. Juli 2017. Etwa jeder zweite Deutsche hält der Freihandel für keine gute Idee. Tatsächlich aber profitieren die deutschen Arbeitnehmer viel stärker von Handelsverflechtungen und Globalisierung als zum Beispiel die Menschen in den USA. Das geht aus einer Studie des „Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung“ (IAB) der Arbeitsagentur in Nürnberg hervor. „Die Arbeitnehmer in Deutschland profitieren unterm Strich vom Außenhandel“, betonen die Studienautoren Wolfgang Dauth, Sebastian Findeisen und Jens Südekum.

Wer verliert durch TTIP?

Maja Volland vom BUND spricht in Bibliothek Dresden-Neustadt über Freihandelsabkommen Dresden, 8. September 2015. Wer gewinnt, wer verliert durch das umstrittene transatlantische Freihandelsabkommen TTIP? Wird es für neue Jobs und Wirtschaftsimpulse sorgen, gefährdet es Jobs in Deutschland und serviert es uns Gen-Hühnchen auf dem Mittags-Tisch? Diese und weitere Fragen will Maja Volland vom “Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland” (BUND) am Mittwoch, dem 16. September 2015, 19 Uhr, in der Bibliothek Neustadt, Königsbrücker Straße 26, in einem Vortrag diskutieren. Der Eintritt ist gratis, kündigten die Städtischen Bibliotheken Dresden an.

Buchpreisbindung wackelt, Branche protestiert

Börsenverein fordert Sonderreglung für TTIP-Abkommen von EU und USA Frankfurt am Main/Brüssel/Dresden, 19. Mai 2013: Die deutschen Buchhändler und Verlage warnen vor einem geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und der USA, das die deutsche Buchpreisbindung kippen könnte. Das „Transatlantic Trade and Investment Partnership” (TTIP) soll den transatlantischen Handel weiter liberalisieren und unterschiedliche Reglungen auf beiden Seiten des Ozeans angleichen. Der „Börsenverein des deutschen Buchhandels“ in Frankfurt/Main fordert nun, den Kultur- und Mediensektor auszuklammern.

Elektronikverband SEMI: Anti-China-Zölle der USA schaden der Energiewende

SEMI warnt vor Kostensteigerungen und Versorgungsengpässen durch Schutzzoll-Politik San Jose, 19.5.2012: Der internationale Halbleiter-Verband “SEMI” hat die jüngsten Strafzölle des US-Handelsministeriums gegen chinesische Solartechnik als schädlich für die Wende hin zu erneuerbaren Energien kritisiert. Während viele deutsche und amerikanische Hersteller von Solarzellen und -modulen über die Schutzzölle jubeln, fordert SEMI genau das Gegenteil: Ein globales Freihandelsabkommen für Solartechnik. “Da ein Großteil der Solarpaneele in den USA aus China kommen, werden die neuen Zölle die Solarprodukte in den USA verteuern, die Versorgungssicherheit gefährden … und die Nutzung von Solarenergie reduzieren”, warnte der Verband.