Alle Artikel mit dem Schlagwort: Filter

Cyberkriminelle sollen sich durch Phishing-Anrufe Zahlungscodes ergaunert und Millionenschäden angerichtet haben. Themenfoto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Spam-Mails schleusen sich mit Newsletter-Methode durch Abwehr-Filter

Kaspersky warnt vor neuer Masche von Cyberkriminellen, die sich Ruf bekannter Unternehmen zunutze macht Ingolstadt, 8. August 2019. Cyberkriminelle schleusen mit einer neuen Masche ihre Werbung (Spam) und Schadcode-E-Mails durch die Abwehrfilter ihrer Opfer. Sie verwenden dafür die Online-Formulare seriöser Unternehmen. Darauf hat die Ingolstädter Tochter des russischen Sicherheitssoftware-Firma „Kaspersky“ hingewiesen.

Die Neuronen-Netze im Gehirn geben der Wissenschaft immer noch unzählige Rätsel auf: Von einem Gesamtverständnis der komplexen Prozesse im menschlichen Gehirn sind die Forscher noch weit entfernt. Abb.: DARPA

Digitalwirtschaft gegen KI-Zensurfilter im Internet

Offener Brief von Wikipedia, Bitkom & Co. an Regierung Berlin/Brüssel, 28- Februar 2018. Gegen die von der EU-Kommission geplanten automatischen Sende-Zensurfilter im Internet hat sich ein breites Bündnis aus Verbänden der Digitalwirtschaft ausgesprochen. Die europäische Upload-Filter-Regelung fördere eine Zensur der Meinungsfreiheit durch Maschinen und sei für kleinere Plattform-Betreiber eine zu teure Lösung, sind sich der Wikipedia-Verein „Wikimedia“, der Bitkom, Bundesverband IT-Mittelstand, der Chaos Computer Club und weitere Organisationen.

Die Fraunhofer-Ingenieure wollen Abwasser mit Keramikschäumen und UV-Licht von Arzneien und Hormonen befreien. Foto: Fraunhofer-IKTS

Mit Keramikschaum und E-Kanonen gegen Hormon-Suppe

Dresdner Fraunhofer-Forscher tüfteln an 4. Klärwerk-Stufe  gegen die Bioaktiv-Brühe in deutschen Flüssen Dresden, 9. September 2016. Damit die deutschen Fische nicht verweiblichen und  Antibiotika als Waffe gegen Keime nicht stumpf werden, wollen Dresdner Fraunhofer-Ingenieure innovative Anti-Bio-Filter für Klärwerke entwickeln. Dabei erproben sie mehrere Lösungsansätze: Teils möchten sie biologisch verseuchte Abwässer mit Elektronenkanonen beschießen, mit Ultraviolett-Leuchtdioden entkeimen oder mit neuen Keramikschäumen und -Membranen filtern.

Vor der neuen Dialysator-Fabrik will B-Braun einen Entwässerungsgraben zu einem künstlichen See mit Wasserfällen anstauen. Entwurf: Architekturbüro „Neugebauer & Rösch“.

Baustart für Europas modernste Blutfilter-Fabrik

B. Braun investiert Millionen in Wilsdruff Wilsdruff, 17. Februar 2016. Um seinen Weltmarktanteil für künstliche Nierenfilter auf zehn Prozent zu erhöhen, hat „B. Braun“ heute mit dem Bau von Europas modernster Blutfilter-Fabrik im sächsischen Wilsdruff bei Dresden begonnen. Das deutsche Medizintechnik-Unternehmen investiert einen „hohen zweistelligen Millionenbetrag“ in das neue Werk. Allein die Anlagen kosten über 40 Millionen Euro.

Laborantin Helene Fiedler prüft in der Radeberger Fabrik von B.Braun einen Dialysator (Blutfilter). Mit einem Neubau in Wilsdruff bei Dresden will das Unternehmen nun die Dialysator-Produktion erweitern. Foto: B.Braun

B.Braun baut in Sachsen modernste Dialysatoren-Fabrik Europas

Medizintech-Firma soll ab 2018 die Blutfilter-Produktion in Sachsen mehr als verdoppeln Wilsdruff /Dresden, 4. August 2015. Das Medizintechnik-Unternehmen „B.Braun“ baut für über 70 Millionen Euro in Wilsdruff bei Dresden die laut eigenen Angaben modernste Dialysatoren-Fabrik Europas. Das hat heute Bertram König, der Geschäftsführer der „B. Braun Avitum Saxonia GmbH“ in Radeberg angekündigt. Das Unternehmen reagiere damit auf die weltweit steigende Nachfrage für solche Dialyse-Filter, die bei der Blutwäsche von Patienten mit Nierenschädigungen benötigt werden.

Mit Edelgas durchlöcherte Edelstahlfolien in 10.000-facher Vergrößerung. Foto: HZDR

Neuartige Stahlfilter mit Rossendorfer Ionenkanonen entwickelt

Risikokapitalgeber steigen bei Ausgründung „i3“ ein Dresden-Rossendorf/Hamburg, 28. August 2014: Um kleinste Reststoffe in Proben noch besser heraussieben zu können, haben Dresdner Forscher neuartige Edelstahl-Filter entwickelt, die deutlich effektiver und umweltfreundlicher als herkömmliche Kunststoff-Membranen sein sollen. Hergestellt werden sie, indem Ionenkanonen feine Stahlplättchen mit Edelgas-Atomen beschießen und so Poren erzeugen.