Alle Artikel mit dem Schlagwort: Cloud

Wichtige Themen für die Digitalwirtschaft im Jahr 2018. Zu den "Aufsteigerthemen" gehören Blockchain und Künstliche Intelligenz. Grafik: Bitkom

Blockchain und KI wichtige Trendthemen für 2018

Auch IT-Sicherheit und Industrie 4.0 bewegen die Branche Berlin, 20. Februar 2018. Computersicherheit, Cloud-Computing (Rechnerwolken) und Industrie 4.0, aber auch „Künstliche Intelligenz“ (KI) und die verschlüsselte Absicherung von Transaktionen durch sogenannte „Blockchains“ (Blockketten) gehören zu den wichtigsten Trendthemen für die deutsche Digitalwirtschaft im Jahr 2018. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ unter deutschen Unternehmen der informationstechnologischen und Telekommunikations-Branche ergeben.

Statt die Abwärme beim Rechnen teuer wegzukühlen, nutzen die Server von Cloud & Heat diese Energie, um Gebäude zu beheizen und mit Warmwasser zu versorgen. Miteinander vernetzt, bilden sie große Cloud-Rechenzentren, die auch für den 5G-Mobilfunk eingesetzt werden sollen. Abb.: Cloud & Heat

Cloud & Heat: Mehr Tempo bei Datenrettung

Dresdner Heiz-Rechner-Anbieter entwickelt Lösung für schnelle Notfall-Backups Dresden, 13. Februar 2018. Stromausfälle, defekte Bauteile, menschliches Versagen, Hackerangriffe oder Störungen der Internetverbindung – zahlreich sind die Gründe, warum wichtige Informationen im Internetzeitalter im Datennirwana verschwinden. Im Schnitt 27 Mal pro Jahr fallen die Computer von Firmen und Verwaltungen aus, hat eine Studie des Software-Dienstleisters „Veeam“ ergeben. Und solch ein Ausfall kann binnen Stunden “Kosten im fünfstelligen Bereich” verursachen. Das Dresdner Unternehmen „Cloud & Heat“ hat deshalb nun eine Lösung entwickelt, um sensible Daten in solchen Fällen besonders schnell in lokale Rechenzentren zu sichern. Neben den regulären Datensicherungen soll als zusätzliche Backup-Lösung wichtige Daten vor dem Totalverlust schützen. Das Projekt gehört zum Forschungsprogramm „Fast“ (Fast actuators, sensors and transceivers), das vom Bundesforschungsministerium vom Februar 2013 bis zum Januar 2018 gefördert wurde.

Der neue Supercomputer der TU Dresden. Im hochabgesicherten Server-Raum ist noch viel Platz für Erweiterungen. Foto: Heiko Weckbrodt

Rechenzentren sorgen für Wirtschaftswachstum

Analyse: Wo Computer vernetzt sind, da siedelt sich die Internetwirtschaft an Frankfurt am Main, 4. Oktober 2017. Supercomputer und vernetzte Rechenzentren kurbeln das Wirtschaftswachstum der jeweiligen Region an. Sie erhöhen die regionale Wettbewerbsfähigkeit und bilden einen fruchtbaren Nährboden für neue Unternehmen der Internetwirtschaft. Das geht aus einer Analyse des „Digital Hub FrankfurtRheinMain“ hervor.

Statt die Abwärme beim Rechnen teuer wegzukühlen, nutzen die Server von Cloud & Heat diese Energie, um Gebäude zu beheizen und mit Warmwasser zu versorgen. Miteinander vernetzt, bilden sie große Cloud-Rechenzentren, die auch für den 5G-Mobilfunk eingesetzt werden sollen. Abb.: Cloud & Heat

VNG-Tochter investiert in Cloud & Heat Dresden

Dresden/Leipzig, 28.dezember 2016. Die Leipziger VNG Innovation GmbH  – eine Tochter der Verbundnetz Gas AG – investiert in das Dresdner Technologie-Unternehmen „Cloud & Heat“. Das teilte das Leipziger Unternehmen nun mit. „Über die Höhe der Investition wurde zwischen den Beteiligten Stillschweigen vereinbart“, heißt es von der VNG.

Dr. Oliver Arnold voim Dresdner Extellenzzentrum cfaed hat den "Tomahawk 2" mitentwickelt - er entwarf den "Koordinator" für die 20 Kerne des Prozessors mit. Foto: Heiko Weckbrodt

Edge Cloud: Bald Supercomputer an jeder Straßenecke

Dresden ist Dreh- und Angelpunkt für 5G-Mobilfunk Dresden, 1. Oktober 2016. Die sächsische Landeshauptstadt hat sich zu einem „Dreh- und Angelpunkt der Entwicklung des zukünftigen Netzstandards der 5. Generation“ (5G) entwickelt. Das hat Prof. Gerhard Fettweis von der TU Dresden nach der 5G-Entwicklerkonferenz „IEEE 5G Summit“ 2016 eingeschätzt. Bei kommenden Konferenzen dieser Art wolle er indes „noch stärker die Region mit ins Boot bekommen, denn das Potenzial des Taktilen Internets bietet der hervorragenden Technologielandschaft in Sachsen unzählige Entwicklungschancen“, erklärte Fettweis, der die Tagung gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Frank Fitzek vom 5G Lab Germany organisiert hatte.

Ass im Ärmel: biegsame Farbdisplays auf Kunststoffbasis, die auch Videos darstellen kann - damit steht Plastic Logic weltweit ganz vorne. Abb.: PL

Nach Schwarmfinanzierung kommt Schwarm-Innovation

Dresdner Netzwerk OES lobt 3000 Euro für Endkundenideen für Produkte aus biegsamer Elektronik aus Dresden, 30. Juni 2016. Viele Konzerne reden davon, ihre Kunden und Kritiker künftig stärker in die Entwicklung neuer Produkte einzubeziehen: Ähnlich wie dies in der Schwarmfinanzierung („Crowdfunding“) bereits üblich ist, wollen sie auch das Wissen und Know-How der Internetmenge für Produktinnovationen einspannen (Crowd R&D). Und ein sächsischer Technologieverbund probiert dies nun aus: Die Organikelektronik-Forscher und -Firmen vom „Organic Electronics Saxony“ (OES) aus Dresden haben eine Innovations-Plattform im Internet gestartet. Dort wollen sie einerseits Entwickler, Produzenten und Zulieferer von biegsamen Computerchips, Solarzellen und Leuchtdioden zusammenbringen, damit die gemeinsam neue Endprodukte entwickeln.

Weltweit ist Cloud-Computing im Kommen. Grafik: "Cloud & Heat"

Die meisten Unternehmen nutzen Rechnerwolken

54 % setzen auf Cloud-Dienste Berlin, 12. Mai 2016. Erstmals nutzt eine Mehrheit der deutschen Unternehmen Cloud-Dienste, also Rechenkapazitäten, die spezialisierte Dienstleister per Internet zur Verfügung stellen. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ unter 457 Betrieben ergeben. Demnach nutzten 2015 bereits 54 Prozent der Firmen Cloud-Computer, im Vorjahr waren es erst 44 Prozent.

IBM-Forscher Stefan Filipp kontrolliert das Kühlsystem. das den Quantencomputer nahe bei Weltraum-Temperatur hält, damit der Supraleit-Effekt nicht zusammenbricht. Foto: IBM Research

Quantencomputer aus der Internetwolke

IBM schaltet 5 tiefgekühlte Quantum-Bits per Cloud frei Yorktown Heights, 4. Mai 2016. Wer schon immer einen der legendären Quantencomputer ausprobieren wollte, die unzählige Rechenoperationen wirklich gleichzeitig ausprobieren können, hat mit ein wenig Glück und Argumentations-Kunst nun die Chance dafür: Der US-Elektronikkonzern IBM stellt ab sofort einen Quantencomputer per Internetwolke („Cloud“) zur Verfügung.

In "HiLights! laden viele Licht-Tische zum Experimentieren ein. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner Forscher wollen lichtschnelle Computerchips konstruieren

TU Dresden leitet Projekt „DIMENSION“ für neue Laser-Kommunikations-Chips auf Siliziumbasis Dresden, 9. Februar 2016. Weil die zu verarbeitenden Datenmengen im Internet und vor allem in den Mobilfunk-Netzen weltweit Jahr für Jahr enorm wachsen, wollen Elektronikexperten der Technischen Universität Dresden (TUD) bis zum Jahr 2020 besonders schnelle und effiziente Laser-Computerchips auf Silizium-Basis für die optische Datenübertragung entwickeln. Diese Siliziumphotonik-Chips sollen künftig zum Beispiel in großen Rechenzentren dafür sorgen, dass Hochleistungs-Computer ihre Daten mit Lichtgeschwindigkeit austauschen können und dabei nur wenig Energie verbrauchen. Um diese neuartigen Silizium-Laser-Chips zu entwickeln, haben die TUD-Wissenschaftler gemeinsam mit europäischen Partnern am 1. Februar 2016 das Forschungsprojekt „Directly Modulated Lasers on Silicon“ (DIMENSION) gestartet.

Im digitalen Chemtics-Labor kann man vom Nerd bis zuum Chemie-King aufsteigen.- Abb.: BSFs

Internet-Chemielabor aus Dresden online

TU-Ausgründer von Chemtics haben Beta-Test gestartet Dresden, 13. Oktober 2015. Der neue Internet-Chemiebaukasten der Dresdner TU-Ausgründung „Chemtics“ ist nun online und kann jetzt von Beta-Testern ausprobiert werden. Freigeschaltet sind in der Beta-Version allerdings erst ausgewählte Funktionen. Der erste Eindruck: Diese neue digitale Lernplattform für Chemie-Schulstoff ist breit angelegt und konzeptionell interessant. Allerdings sind noch – wie für eine Beta-Version üblich – auch noch einige Mängel ausgebügelt werden.

Auch iPad & Co. setzen inzwischen auf Cloud-Lösungen. Abb.: Apple

Immer mehr Deutsche legen Daten in der Cloud ab

1/3 nutzt Rechnerwolken, Tendenz: steigend Berlin, 9. September 2015. Die NSA-Schnüffelaffäre hat den Cloud-Boom selbst unter den als datenschutz-orientiert geltenden Deutschen offensichtlich nicht nachhaltig erschüttert: Immer mehr Bundesbürger legen Fotos, Musik, Filme, Texte und andere Daten in Rechnerwolken („Clouds“) im Internet ab. Traf dies vor einem Jahr erst auf 27 Prozent der deutschen Internetnutzer zu, ist der Anteil inzwischen auf 32 Prozent, also etwa ein Drittel, gestiegen. Das geht aus Umfragen des deutschen Digitalverbands „Bitkom“ aus Berlin hervor.

Sandra und Thomas Horn haben heute den Grundstein für einen neuen Unternehmenssitz samt Rechenzentrum für die IBH in Dresden-Gittersee gelegt. Tochter wie Vater waren sichtlich stolz auf das in den vergangenen 24 Jahren erreichte. Foto: Heiko Weckbrodt

Mehr Platz für die regionale Cloud

IT-Dienstleister IBH investiert in Dresden 4 Millionen Euro Dresden, 1. September 2015. Um der hohen Nachfrage nach regionalen Internet-Zugängen und Rechnerwolken (Clouds) gerecht zu werden, baut der Informationstechnologie-Dienstleister „IBH“ am Südhang von Dresden einen neuen Unternehmens-Sitz samt Rechenzentrum. Heute versenkte Geschäftsführerin Sandra Horn eine Zeitkapsel im Grundstein, im Spätsommer soll der über vier Millionen Euro teure Neubau im Gewerbegebiet Coschütz-Gittersee fertig sein. „Damit beginnt eine neue Etappe in unserer Unternehmens-Entwicklung“, sagte sie.

Statt die Abwärme beim Rechnen teuer wegzukühlen, nutzen die Server von Cloud & Heat diese Energie, um Gebäude zu beheizen und mit Warmwasser zu versorgen. Miteinander vernetzt, bilden sie große Cloud-Rechenzentren, die auch für den 5G-Mobilfunk eingesetzt werden sollen. Abb.: Cloud & Heat

Rechnerwolke für 5G-Funk kalkuliert im Keller

TU Dresden und „Cloud & Heat“ wollen Mobilfunk der Zukunft mit Heiz-Computern antreiben Dresden, 18. Mai 2015. Stellen Sie sich eine typische europäische Großstadt in vielleicht 20 Jahren vor: Der Autoverkehr hat womöglich sogar noch zugenommen (obwohl es da auch ganz andere Prognosen gibt), aber viele dieser Wagen werden nicht mehr durch Menschen, sondern durch Computer gesteuert. Plötzlich rennt ein Schulkind unbedacht auf die Straße. Aber als ob es durch eine unsichtbare Blase geschützt wäre, nähert sich doch keines der Autos dem Kinde mehr als ein paar Meter, quietschen keine Bremsen. Wie von einer Geisterhand geschoben, sucht sich die Blech- und Karbon-Lawine simultan einen neuen Weg in weitem Bogen um den Stromer herum. Möglich machen soll dies eine extrem reaktionsschnelle Vernetzung all dieser Zukunfts-Automobile durch den Mobilfunk der 5. Generation („5G“) mit hochautomatisierten Verkehrsleitsystemen. Und um diesen 5G-Mobilfunk zackig mit Rechen-Power zu versorgen, sollen Hochleistungs-Computer als engmaschiges Netz über das ganze Land verteilt und zum Beispiel in Heizkellern in Eigenheimen stationiert werden. Das zumindest ist die Vision Dresdner Ingenieure und Forscher, die derzeit dabei sind, …

Ursprünglich woillte Prof. Christof Fetzer von der TU Dresden nur sein Haus effektiv heizen. Entstanden ist daraus ein innovatives Konzept, die Abwärme dezentraler Rechenzentren ökologischer zu nutzen. Foto: Cloud & Heat, Seedmatch

Berechnende Öfen

Dresdner „Cloud & Heat“ sammelt Geld vom Internetschwarm, um auch US-Eigenheime mit Computern zu beheizen Dresden, 15. Dezember 2014: Statt Rechenzentren aufwendig herunterzukühlen und die Abwärme unökologisch in die Luft zu pusten, heizt die junge Dresdner Firma „Cloud & Heat“ mit Hochleistungs-Computern ganze Häuser – und vernetzt sie zu virtuellen Rechenzentren. Weil das Konzept ankommt, möchten die Sachsen ihre „grünen“ Rechenwolken nun auch international anbieten, insbesondere in den USA. Das Anschubkapital für diese Expansion wollen sie teilweise online einsammeln – über die Dresdner Internetschwarm-Plattform „Seedmatch“. Mit dem Erlös könne das Unternehmen seine „vielen Ideen sehr schnell umsetzen“, betonte „Cloud&Heat-Gründer und -Chef René Marcel Schretzmann.

Umsatzprognose für Cloud-Computing in Deutschland. Grafik: Bitkom

NSA-Schnüffelei dämpft Cloud-Boom nur leicht

46 % Umsatzplus für Rechnerwolken Berlin, 6. November 2014: Die Enthüllungen rund um die Schnüffeleien von NSA und anderen Geheimdiensten haben den Cloud-Boom letztlich doch nur wenig gedämpft, hat eine Erhebung des deutschen Hightech-Verbandes „Bitkom“ ergeben. Demnach legt der Umsatz mit Rechnerwolken-Diensten für Geschäftskunden in der Bundesrepublik in diesem Jahr um 46 Prozent auf etwa 6,4 Milliarden Euro zu. Das liegt zwar etwas unter den ursprünglich prognostizierten 6,9 Milliarden Euro, ist aber dennoch ein starker Zuwachs.