Alle Artikel mit dem Schlagwort: autonomes Fahren

Blick in einen Reinraum der "First Sensor"-Gruppe. Foto: First Sensor

First Sensor Dresden rechnet mit Wachstum im Autosektor

Elektronikbetriebe bekommen Großaufträge aus Mobilitätssektor Dresden/Berlin, 8. August 2018. Zertifikatoren haben den Dresdner Elektronikschmieden von „First Sensor“ bescheinigt, dass sie den strengen Qualitätsstandard „IATF 16949“ erfüllen. Sie hoffen, dadurch nun mehr Aufträge aus der Automobilindustrie an Land ziehen zu können. Das geht aus einer Pressemitteilung der Berliner Unternehmenszentrale hervor.

Der Lausitzring und das Dejra Technology Center DTC im Vordergrund. Foto: Dekra

Dekra übernimmt Lausitzring

Prüfgesellschaft baut Rennstrecke mit Millionenaufwand zum Autotestfeld der Zukunft aus Klettwitz, 17. Juli 2017. Die Dekra übernimmt am 1. November 2017 den Lausitzring bei Klettwitz in Brandenburg. Die Sachverständigenorganisation will dort einen zweistelligen Millionenbetrag investieren und die Hochgeschwindigkeits-Rennstrecke zu einem „Innovationszentrum für die Prüfung der Mobilität der Zukunft“ ausbauen. Die Gesellschaft betreibt in der Nachbarschaft bereits seit dem Jahr 2003 ein „Dekra Technology Center“ (DTC).

Die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange hat in der HTW Dresden eine Datenbrille aufgesetzt, um die erweiterte Realität in einem von den HTW-Ingenieuren aufgerüsteten BMW i3 zu genießen. Zusätzlich zur realen Umgebung sieht man mit solchen "Augmented Reality"-Lösungen (AR) Gefahrenstellen voraus - selbst Unfallgefahren, die noch unsichtbar hinter der nächsten Ecke lauern. Foto: Heiko Weckbrodt

HTW Dresden eröffnet neue Teststrecke für Roboterautos

Autonomes Fahren und AR-Konzepte im Fokus Dresden, 20. Juni 2017. Eine neue Teststrecke für autonomes Fahren hat die „Hochschule für Technik und Wirtschaft“ (HTW) Dresden nun in Betrieb genommen. „Wir möchten dort das vernetzte und automatische Fahren testen“, erklärte Projektleiter Prof. Toralf Trautmann. „Wir konzentrieren uns dabei auf den innerstädtischen Verkehr und nicht auf das autonome Fahren auf der Autobahn wie andere Kollegen.“

Johann Jungwirth ist im Volkswagen-Kontern der Chefstratege für Digitalisierung. Foto. Heiko Weckbrodt

Rasen rollende Solarien bald durch die Stadt?

VW-Digitalstratege Jungwirth: Roboterautos geben uns Lebenszeit und urbanen Raum zurück Dresden, 26. August 2016. In etwa drei bis fünf Jahren werden die ersten selbstfahrenden Autos auf den Straßen unterwegs sein. Und sie werden eine technologische und wirtschaftliche Revolution auslösen. Diese Prognose hat der Volkswagen-Chefstratege für Digitalisierung, Johann Jungwirth, bei einem Besuch in Dresden abgegeben. Der ehemalige Apple-Entwickler leitet im Volkswagen-Konzern den im vergangenen Jahr neugeschaffenen Fachbereich „Digitalisierungsstrategie“. Der Besuch in Sachsen dürfte nicht ganz zufällig sein: Hiesige Forscher und Wirtschaftsförderer feilen derzeit daran, Dresden zu einem der Pionier-Standorte für autonomes Fahren zu machen.

An den Prüfständen im Keller unterziehen die Dresdner Preh-Ingenieure die neuentwickelten Auto-Radios und -Navis Langzeit-Betriebstests. Foto: Heiko Weckbrodt

Schau mir in die Augen, Fahrer!

Neuer-alter Dresdner Higtech-Entwickler „Preh Car Connect“ forscht am vernetzten Auto der Zukunft Dresden, 10. August 2016. Die Ingenieure des Dresdner Autoelektronik-Unternehmens „Preh Car Connect“ (alias Technisat Dresden) wollen Automobilen beibringen, die Gesichter ihrer Besitzer zu erkennen, vor straßenquerenden Pokemon-Spielfiguren zu warnen und chinesische Pseudo-iPhones zu kopieren. Für diese und weitere Forschungsprojekte wollen die neuen chinesischen Eigentümer das ehemalige Technisat-Entwicklungszentrum im Dresdner Westen personell ausbauen. Das hat Technikchef Stefan Gottschlag angekündigt. Der neue Geschäftsführer Ralf Voß sieht einen „Megatrend zum vernetzten Fahrzeug“.

Der Physiker Jörg Kaienburg leitet die SIListra in Dresden. Vor allem für das autonome Fahren mit Roboterautos sieht er große Chancen für die Selbstkritik-Technologie aus Sachsen. Foto: Heiko Weckbrodt

Irren ist maschinell

Dresdner Softwareschmiede SIListra bringt Auto-Computern Selbstkritik bei Dresden, 26. Juli 2016. Die kleine Software-Schmiede „SIListra“ aus Dresden schickt sich an, durch Selbstkritik-Codes weltweit Menschenleben zu retten und tragische Unfälle zu verhindern: Das Quartett bringt nämlich durch raffinierte Mathe-Tricks den Steuerprogrammen in Autos, Infusionsgeräten und andere Maschinen bei, eigene Fehler zu erkennen und zu verhindern. Im 7er BMW zum Beispiel steckt die Dresdner Selbstkritik-Automatik bereits drin. „Wir schlauen die Programme gewissermaßen auf“, sagt SIListra-Chef Jörg Kaienburg. Und er sieht noch viel Potenzial in der Luft- und Raumfahrt sowie in der „Industrie 4.0“ für die Fehlerhemmer aus Sachsen.

Googles "Self-Driving Car" (auch Roboterauto genannt). Foto: Google

Pilotprojekte Autonomes Fahren

Zahlreiche Unternehmen und Konsortien arbeiten seit einigen Jahren an Konzepten für das “autonome Fahren”. Darunter zu verstehen sind Roboterautos oder Autos mit derart hochentwickelten Assistenzsystemen, dass sie sich auch ganz ohne menschlichen Eingriff im Straßenverkehr selbstständnig orientieren, automatisch fahren sowie ein- und ausparken können. Hier eine Liste, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt: