Alle Artikel mit dem Schlagwort: Asien

Wo ist der Platz des Menschen in der hochautomatisierten Elektroauto-Produktion? Hier ein Blick in die Montage des neuen ID-Stromers im Werk Zwickau von Volkswagen Sachsen. Foto: Oliver Killig für VW Sachsen

Exportwirtschaft in Sachsen erholt sich

Im Juni nur noch 6 % unter Vor-Corona-Niveau Kamenz, 28. August 2020. Die sächsische Exportwirtschaft erholt sich langsam vom ersten Corona-Schock: Sie führte im Monat Juni Waren für 3,04 Milliarden Euro aus, was deutlich mehr gewesen sei „als in den Monaten April und Mai, und ,nur noch’ fünf Prozent weniger als im Juni 2019“, teilte das statistische Landesamt Sachsen in Kamenz mit.

Chipfabrik-Investitionen seit 1990: USA und Asien rauf, Japan und Europa abgestürzt

Scottsdale, 11. September 2013: Seit 1990 haben sich die geografischen Schwerpunkte der globalen Halbleiter-Produktion drastisch verschobene: Gemessen an den Kapitalausgaben für Fabriken und Ausrüstungen ist der einstige Primus Japan mit seinerzeit 51 Prozent Marktanteil an den Kapitalausgaben spektakulär auf mittlerweile sieben Prozent abgestürzt, auch der 1990 ohnehin mit acht Prozent schon niedrige Anteil der europäischen Chip-Hersteller ist auf drei Prozent abgesackt. Die großen Aufsteiger sind hingegen vor allem die Asiaten, deren Anteil von zehn auf nun 53 Prozent stieg, und die USA, deren Anteil an den Chipfabrik-Kapitalausgaben immerhin von 31 auf 37 Prozent gestiegen ist. Das geht aus einer Analyse des US-Marktforschungsunternehmen „IC Insights“ aus Scottsdale in Arizona hervor. Diese Ausgaben-Entwicklung spiegelt sich längst auch in den Marktanteilen an der Chippropduktion.

„Phablets“: Trend in Asien geht zu Mini-Tablettrechnern

Erstmals mehr Phablets als Tablets verkauft Hongkong, 1. September 2013: In Asien entwickeln sich „Phablets“ zum Megatrend: Dort wurden im vergangenen Quartal erstmals mehr solcher Zwischenformen zwischen Smartphones und Tablets verkauft als klassische Tablettrechner, wie das Marktforschungs-Unternehmen “International Data Corporation” (IDC) berichtet.

„Silicon Saxony“: Europas Hightech-Branche kann sich nur im Verbund gegen USA und Asien behaupten

Laut einer „Kearny“-Studie droht Europas Hochtechnologie-Industrie in Bedeutungslosigkeit zu versinken Dresden, 28. November 2012: Die europäischen Halbleiter-Standorte müssen künftig noch enger zusammen arbeiten, um ihre Wettbewerbsfähigkeit mit den USA und Asien zu sichern und auszubauen. Das hat der nun wiedergewählte Vorstandssprecher des sächsischen Hightech-Verbundes „Silicon Saxony“, Heinz Martin Esser, betont. Er verwies auf eine Studien-Präsentation durch Jan Stenger von der Unternehmensberatung „A.T. Kearny“, laut der Europas Hightech-Industrie in der Bedeutungslosigkeit zu versinken drohe: Die europäischen Umsätze mit informationstechnologischen und Telekommunikations-Produkten (ITK) sinken, mittlerweile steuer Europa nur noch zehn Prozent der ITK-Umsätze der weltweit größten Hightech-Unternehmen bei – Spitzenreiter sind hier die USA und Fernost.

Sachsens Solarfirmen wollen Chiptechnologien einspannen

Dresden, 19.1.2012: Um dem wachsenden Preisdruck asiatischer Konkurrenten etwas entgegen zu setzen, haben sich zehn sächsische Solarunternehmen und Forschungsinstitute zum Netzwerk “SolarCore” zusammen getan. Auf einem ersten Symposium in Dresden wollen sie heute Wege diskutieren, wie sie die ausgefeilten Produktionstechnologien der Dresdner Mikroelektronik-Industrie nutzen können, um in ihren eigenen Unternehmen zu deutlichen Ersparnissen zu kommen.