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Exportwirtschaft in Sachsen erholt sich

Wo ist der Platz des Menschen in der hochautomatisierten Elektroauto-Produktion? Hier ein Blick in die Montage des neuen ID-Stromers im Werk Zwickau von Volkswagen Sachsen. Foto: Oliver Killig für VW Sachsen

Montage des neuen ID-Stromers im Werk Zwickau von Volkswagen Sachsen. Foto: Oliver Killig für VW Sachsen

Im Juni nur noch 6 % unter Vor-Corona-Niveau

Kamenz, 28. August 2020. Die sächsische Exportwirtschaft erholt sich langsam vom ersten Corona-Schock: Sie führte im Monat Juni Waren für 3,04 Milliarden Euro aus, was deutlich mehr gewesen sei „als in den Monaten April und Mai, und ,nur noch’ fünf Prozent weniger als im Juni 2019“, teilte das statistische Landesamt Sachsen in Kamenz mit.

Chinesen decken sich mit Autos und Mikroelektronik aus Sachsen ein

Insgesamt komme der Freistaat damit im ersten Halbjahr 2020 auf einen Exportumsatz von 16,7 Milliarden Euro und damit 17 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Vor allem Ausfuhren nach Asien hätten die Exporte wieder etwas stabilisiert. „Der sächsische Haupthandelspartner China importierte Waren im Wert von 3,39 Milliarden Euro aus Sachsen, ein Prozent mehr als vor einem Jahr“, informierten die Landesstatistiker. Die Chinesen wollten vor allem Autos und Mikroelektronik aus Sachsen.

Autor: hw

Quelle: Statist. LA Sachsen