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Lehrer mögen Papier

Jeder Deutsche gibt im Schnitt 159 Euro jährlich für Briefporto aus, hat CAYA ermittelt. Foto (bearbeitet): Heiko WeckbrodtJeder Deutsche gibt im Schnitt 159 Euro jährlich für Briefporto aus, hat CAYA ermittelt. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt
Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Viele nutzen zwar auch E-Mails für Nachrichten an Eltern, aber Briefe bleiben en vogue

Berlin, 30. Juni 2019. Wenn Pädagogen über Klassenfahrten informieren, mit den Eltern kommunizieren oder Projektwochen skizzieren wollen, bevorzugen sie Papier statt digitale Kanäle – zumindest die meisten von ihnen. Das geht aus einer Umfrage von „Bitkom Research“ unter 503 Lehrern hervor.

Nur Minderheit nutzt Whatsapp & Co

Demnach schreiben 54 Prozent der Lehrer klassische Briefe nach Hause – wobei hier die E-Mail mit 62 Prozent schon dem Papier den Rang abgelaufen hat. Nur 23 Prozent nutzen dagegen für Elternbriefe Kurznachrichtendienste wie Whatsapp.

Schulalltag hat sich kaum verändert

„Der Schulalltag hat sich in den vergangenen Jahrzehnten kaum verändert. Kinder und Jugendliche lernen heute ähnlich wie vor 50 Jahren“, meint Bitkom-Präsident Achim Berg. „Auch bei der Kommunikation zwischen Lehrkräften und Eltern dominieren klassische Kommunikationsmittel wie Brief und Anruf. Dabei können digitale Medien nicht nur Papier, sondern auch Zeit, Nerven und Geld sparen. Nachrichten im Klassenchat sind schnell getippt, ermöglichen direktes Feedback und einen Austausch auch unter den Eltern.“

Autor: hw

Quelle: Bitkom

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger