Umfrage: 30 Prozent würden lieber unter Künstlicher Intelligenz dienen
Berlin, 19. Februar 2019. Viele reden derzeit von „Künstlicher Intelligenz“ (KI) – und die deutschen Arbeitnehmer haben auch schon eine Ahnung, wofür diese Computer-Technologie am besten einzusetzen wäre: 30 Prozent der Berufstätigen würden ihren Chef durch eine KI ersetzen. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ im Auftrag des deutschen Digitalwirtschafts-Verbandes „Bitkom“ aus Berlin ergeben.
Bitkom: Das wird noch eine Weile dauern
Bitkom-Präsident Achim Berg bremste allerdings zu hochgesteckte Erwartungen: „Künstliche Intelligenz wird in absehbarer Zukunft in den allermeisten Fällen weder Vorgesetzten noch Mitarbeitern die Arbeit komplett abnehmen, sondern sie bei ihrer Tätigkeit unterstützen“, schätzte er ein. „Wer hofft, seinen Chef auf diesem Weg loszuwerden, wird sich noch etwas gedulden müssen.“ Und: „Schon heute erhalten Techniker Hinweise auf die wahrscheinlichste Fehlerursache oder Ärzte Hilfe bei der Auswertung von Röntgenbildern. KI wird in Zukunft auch Hilfe bei weitreichenden Managemententscheidungen geben – diese aber nicht selbsttätig treffen.“
KI zur Querschnittstechnologie aufgestiegen – auch Sachsen will mitmischen
Die KI wird derzeit von vielen Wirtschaftsvertretern und –politikern als besonders wichtige Schlüsseltechnologie für das autonome Fahren, die Entwicklung neuer Werkstoffe, die hochautomatischen „Industrie 4.0“-Fabriken, die Systembiologie, Medizin und andere Querschnittsaufgaben gehandelt. Auch Sachsen bemüht sich derzeit, in diesem Sektor eine führende Rolle zu übernehmen: Gemeinsam mit Fraunhofer siedeln sich demnach auf dem Campus der TU Dresden zwei KI-Institute an, ein weiteres ist in der Lausitz geplant.
Als führend gelten in der KI-Technologie derzeit allerdings Unternehmen aus den USA und aus China, darunter Google, Alibaba, Amazon und Tesla.
Autor: hw
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