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Beachtenswerte Kriterien vor der Entscheidung für Kfz-Versicherungen

Foto: wal_172619, Kostenlose Nutzung unter der Pixabay-Inhaltslizenz, https://pixabay.com/de/service/license-summary/

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Sobald Fahrzeugbesitzer eine Kfz-Versicherung auswählen, sind variantenreiche Kriterien beachtenswert. Auf der Suche nach dem idealen Versicherungspaket bleibt der Blick auf die Unterschiede zwischen den typischen Versicherungsarten unverzichtbar. Zugleich ist es wichtig, dass die Besitzer eines Fahrzeugs gesetzliche Regelungen zur Kfz-Haftpflichtversicherung berücksichtigen. Darüber hinaus sind spezielle Versicherungskonditionen wie beispielsweise die Deckungssumme ein bedeutendes Auswahlkriterium.

Überblick über die verschiedenen Arten der Kfz-Versicherungen

Unter den verschiedenen Arten der Kfz-Versicherungen gibt es mit Haftpflichtversicherungen und Kaskoversicherungen zwei besonders populäre Varianten. Der Versicherungsanbieter AdmiralDirekt kombiniert diese Versicherungsarten in individuell zusammengestellten Angeboten. Typischerweise bildet die Kfz-Haftpflichtversicherung die Grundlage des Versicherungspakets. Diese Versicherungsart deckt Schadenersatzansprüche, die durch die Nutzung des Wagens für Dritte entstanden sind. Dabei handelt es sich meistens um Fälle, in denen der Versicherungsnehmer einen Schaden am Fahrzeug eines anderen Verkehrsteilnehmers verursacht hat.

Die Kaskoversicherung wird hingegen für mögliche Beschädigungen am eigenen Kraftfahrzeug abgeschlossen. Mit Teilkasko- und Vollkaskoversicherungen gibt es wiederum zwei Varianten von dieser Versicherung. Teilkaskoversicherungen übernehmen üblicherweise Reparaturkosten, die durch äußere Wettereinflüsse, bestimmte Wildunfälle oder Diebstahlversuche entstehen. Die Kfz-Vollkaskoversicherung umfasst ebenfalls diese Versicherungsfälle und bietet in der Regel zusätzlich bei Unfällen mit Eigenverschulden des Versicherungsnehmers Leistungen an.

Eine weitere Art der Kfz-Versicherungen ist der Schutzbrief. Damit erhalten versicherte Fahrzeughalter nach Unfällen, Pannen oder einem Diebstahl Unterstützung. Der Kfz-Schutzbrief kann unter anderem die Pannenhilfe, Fahrzeugbergungen und die Bereitstellung eines gemieteten Ersatzwagens als Leistungen beinhalten. Eine sogenannte Insassenunfallversicherung schließen manche Verkehrsteilnehmer stattdessen für potenzielle Unfälle mit Schäden an versicherten Fahrzeuginsassen ab.

Für die Begleichung der Gerichts- und Anwaltskosten im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen ist wiederum eine Verkehrsrechtsschutzversicherung sinnvoll. Diese Art der Kfz-Versicherung kommt häufig auch für notwendige Gutachter auf. Wenn die Versicherten beschuldigt werden, bietet der Verkehrsrechtsschutz oft ebenso Leistungen.

Wichtige gesetzliche Regelungen zur Kfz-Haftpflichtversicherung

Vorschriften sind beim Versicherungsabschluss vor allem im Hinblick auf die Kfz-Haftpflichtversicherung beachtenswert, weil es dazu konkrete gesetzliche Regelungen gibt. In Deutschland sind Kraftfahrzeugbesitzer dazu verpflichtet, eine Versicherung für die Haftpflicht abzuschließen. Das gilt im deutschen Straßenverkehr mit Autos, Anhängern und Wohnmobilen genauso wie bei Motorrädern, Motorrollern und allen sonstigen zugelassenen Kraftfahrzeugarten.

Auch mit Leasingfahrzeugen trägt der Fahrzeughalter die Verantwortung für den zwingenden Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung. Der Halter ist dafür verantwortlich, dass diese Versicherungsart für jeden Fahrer des Kraftfahrzeugs gültig ist. Wenn die Haftpflichtversicherung lediglich eine bestimmte Personengruppe als Fahrzeugnutzer berücksichtigt, dürfen keine anderen Menschen am Steuer sitzen.

Unverzichtbare Berücksichtigung von Deckungssumme und weiteren Kfz-Versicherungskonditionen

Die Deckungssumme ist vor der Entscheidung für eine Kfz-Versicherung ein besonders bedeutendes Versicherungsmerkmal. Denn sobald ein Schaden den abgesicherten Betrag überschreitet, haften die Verursacher eines Unfalls persönlich. Vor allem bei Vorfällen mit vielen Verkehrsteilnehmern ist es durchaus vorstellbar, dass ein Unfallschaden die vorgeschriebenen Mindestdeckungssummen übersteigt. Ein typisches Beispiel für kostspielige Unfallfolgen sind lebenslange Schmerzensgeldrenten. Viele Experten raten dazu, ausschließlich Versicherungen mit dem Höchstbetrag von 100 Millionen Euro als Deckungssumme auszuwählen. Die Versicherungsprämien unterscheiden sich im Vergleich zu Alternativen mit geringeren Deckungsbeträgen häufig nur sehr geringfügig. Dann ist eine kleine Ersparnis im Hinblick auf potenzielle Risiken zumeist nicht lohnenswert.

Wer Auslandsreisen plant, muss auch die Gültigkeit im Ausland vor dem Versicherungsabschluss berücksichtigen. Zahlreiche Kfz-Versicherungen gelten in der gesamten Europäischen Union. Wer mit dem Auto Europa verlässt, sollte aber im Detail auf die Gültigkeit der Versicherung in anderen Staaten achten. Der sogenannte Verzicht auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit ist ebenfalls ein bedeutendes Auswahlkriterium. Falls unachtsame Autofahrer beispielsweise ein Stoppschild oder ein Ampelsignal übersehen, besteht mit diesem Detail in den Kfz-Versicherungsbedingungen in der Regel trotzdem ein Anspruch auf Leistungen. Ohne derartige Versicherungsoptionen können die Versicherungen im Ernstfall manchmal Teilbeträge zurückfordern.

Wer schon über lange Zeiträume unfallfrei geblieben ist, sollte darüber hinaus vor dem Abschluss einer Kfz-Versicherung ganz besonders auf den Schadenfreiheitsrabatt achten. Im Hinblick auf dieses Kriterium ist vor einem Versicherungswechsel außergewöhnliche Vorsicht ratsam. Dann können Versicherte sich durch den bisherigen Versicherungsanbieter zunächst bestätigen lassen, welche Schadensfreiheitsklasse an eine andere Versicherungsgesellschaft gemeldet wird. Zugleich bleibt es beachtenswert, dass sogenannte Rabattretter aus alten Versicherungsverträgen beim Wechsel oft verloren gehen.

Beim Versicherungsabschluss für einen Neuwagen müssen Fahrzeughalter die Neuwertentschädigung genauso im Blick behalten. Versicherte profitieren von Konditionen, mit denen in Versicherungsfällen wie einem Totalschaden oder einem Diebstahl möglichst lange die Neupreise gezahlt werden. Manche Versicherungen bieten Neuwertentschädigungen über volle zwei Jahre an, während die Frist bei Alternativen schon nach einigen Monaten endet.

Autor: Werbung

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt