Jenoptik-Chef rechnet weiter mit Impulsen aus Mikroelektronik, Medizintechnik und Autoindustrie

Jena/Dresden, 12. Mai 2024. Die Jenoptik-Führung ist optimistisch, dass es mit Mikroelektronik, Medizintechnik und Automobilsektor in nächster Zeit weiter aufwärts geht. Das geht aus der jüngsten Quartalsbilanz von Jenoptik hervor. Zwar hat sich die Auftragslage für die Jenaer etwas eingetrübt, doch Umsätze und Gewinne steigen vorerst weiter.
Investitionen in neue Fab in Dresden
„Mit Blick auf die starken mittelfristigen Wachstumsperspektiven in den drei Zukunftsmärkten Halbleiter & Elektronik, Life Science & Medizintechnik sowie Smart Mobility baut Jenoptik ihre Produktionskapazitäten weiter aus“, kündigte das Jenaer Technologie-Unternehmen an. Das Geld fließe „vor allem in den Neubau einer Fabrik in Dresden für die Halbleiterausrüstungsindustrie, aber auch in Investitionen in Maschinen und Ausrüstung“. In der sächsischen Landeshauptstadt baut das Unternehmen derzeit in der Nähe der großen Chipfabriken von Bosch, Globalfoundries und demnächst auch TSMC gerade für 90 Millionen Euro ein neues Werk für Mikrooptiken.
Gewinne legen kräftig zu
Insgesamt zeichnet die jüngste Quartalsbilanz ein durchwachsenes Bild: Umsatz und Gewinne sind gestiegen, die Auftragsbücher sind indes nicht mehr ganz so gut gefüllt wie früher. So legte der Quartalsumsatz um 9,4 Prozent auf 256,1 Millionen Euro zu. Der Konzerngewinn wuchs sogar um 30 Prozent auf 15,4 Millionen Euro.
„Jenoptik ist mit deutlichen Umsatz- und Ergebniszuwächsen insgesamt gut in das Geschäftsjahr 2024 gestartet“, betont Jenoptik-Chef Stefan Traeger. „Dennoch sehen wir, dass sich das allgemeine Marktumfeld weiter eingetrübt hat und die Nachfrage in einigen unserer Geschäftsfelder derzeit unter unseren Erwartungen liegt.“ Dennoch rechne er „mit weiterem profitablem Wachstum in diesem Jahr“.
Autor: Oiger
Quellen: Jenoptik, Oiger-Archiv, Wikipedia

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