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Jenoptik-Chef rechnet weiter mit Impulsen aus Mikroelektronik, Medizintechnik und Autoindustrie

Stefan Traeger ist Vorstandsvorsitzender von Jenoptik. Foto: Torsten Proß (Jeibmann Photographik) für Jenoptik
Stefan Traeger. Foto: Torsten Proß (Jeibmann Photographik) für Jenoptik

Jena/Dresden, 12. Mai 2024. Die Jenoptik-Führung ist optimistisch, dass es mit Mikroelektronik, Medizintechnik und Automobilsektor in nächster Zeit weiter aufwärts geht. Das geht aus der jüngsten Quartalsbilanz von Jenoptik hervor. Zwar hat sich die Auftragslage für die Jenaer etwas eingetrübt, doch Umsätze und Gewinne steigen vorerst weiter.

Investitionen in neue Fab in Dresden

„Mit Blick auf die starken mittelfristigen Wachstumsperspektiven in den drei Zukunftsmärkten Halbleiter & Elektronik, Life Science & Medizintechnik sowie Smart Mobility baut Jenoptik ihre Produktionskapazitäten weiter aus“, kündigte das Jenaer Technologie-Unternehmen an. Das Geld fließe „vor allem in den Neubau einer Fabrik in Dresden für die Halbleiterausrüstungsindustrie, aber auch in Investitionen in Maschinen und Ausrüstung“. In der sächsischen Landeshauptstadt baut das Unternehmen derzeit in der Nähe der großen Chipfabriken von Bosch, Globalfoundries und demnächst auch TSMC gerade für 90 Millionen Euro ein neues Werk für Mikrooptiken.

Gewinne legen kräftig zu

Insgesamt zeichnet die jüngste Quartalsbilanz ein durchwachsenes Bild: Umsatz und Gewinne sind gestiegen, die Auftragsbücher sind indes nicht mehr ganz so gut gefüllt wie früher. So legte der Quartalsumsatz um 9,4 Prozent auf 256,1 Millionen Euro zu. Der Konzerngewinn wuchs sogar um 30 Prozent auf 15,4 Millionen Euro.

„Jenoptik ist mit deutlichen Umsatz- und Ergebniszuwächsen insgesamt gut in das Geschäftsjahr 2024 gestartet“, betont Jenoptik-Chef Stefan Traeger. „Dennoch sehen wir, dass sich das allgemeine Marktumfeld weiter eingetrübt hat und die Nachfrage in einigen unserer Geschäftsfelder derzeit unter unseren Erwartungen liegt.“ Dennoch rechne er „mit weiterem profitablem Wachstum in diesem Jahr“.

Autor: Oiger

Quellen: Jenoptik, Oiger-Archiv, Wikipedia

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger