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Deutschland importiert halbe Million E-Fahrräder

Ein mit Pendix-Technik zum e-Bike umgerüstetes fahrrad Foto: Pendix
Foto: Pendix

50 % mehr e-Bikes als im Jahr 2015 eingeführt

Wiesbaden, 22. August 2017. Deutschland hat im vergangenen Jahr rund 558.000 Elektrofahrräder importiert und damit 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Das hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden heute mitgeteilt. In die Statistik flossen nur e-Bikes bis zu einer Leistung von 250 Watt ein.

Hauptlieferant ist Ungarn

Hauptlieferant waren übrigens nicht China oder andere fernöstliche Ländern, sondern Ungarn: Die Magyaren sendeten 127.000 elektrischen Fahrräder gen Deutschland und damit 23 Prozent der gesamten Importmenge.

Auch Exporte legen zu – aber Defizit bleibt

Gemessen an den gehandelten E-Fahrrädern, hat Exportweltmeister Deutschland in diesem Segment ein Handelsdefizit. Die Bundesrepublik exportierte im Jahr 2016 nur 242.000 Elektrofahrräder – immerhin zirka 100.000 mehr als im Vorjahr. Hauptabnehmer waren die Niederlande mit 72.000 Stück.

Deutschland importiert billige e-Bikes und exportiert teure

Allerdings exportiert Deutschland teurere e-Bikes, als importiert werden: Die eingeführten Räder kosteten im Schnitt 839 Euro, die exportierten im Schnitt 1266 Euro.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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