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Erbitterte Kämpfe um die Napoleonschanze

Pause in der Schlacht. Foto: Peter Weckbrodt
Pause in der Schlacht. Foto: Peter Weckbrodt

Franzosen, Russen und Preußen schaukämpften um die Burg Hohnstein

Hohnstein, 12. Juni 2016. Erbitterte Kämpfe um die strategisch wichtige Napoleonschanze bei Hohnstein in der Sächsischen Schweiz lieferten sich am Samstagnachmittag die Truppen des Franzosenkaisers – dazu zählten auch die des mit ihm verbündeten sächsischen Königs – und die der Russen sowie der Preußen.

Die sächsische Artillerie beschießt die Preußen. Foto: Peter Weckbrodt
Die sächsische Artillerie beschießt die Preußen. Foto: Peter Weckbrodt

Zum „Historischen Biwak 1813“ waren fast 300 Mitglieder von militärhistorischen Vereinen aus allen Teilen Deutschlands mit ihren Musketen und Kanonen angereist. Viele Hundert Hohnsteiner und andere Gäste hatten den Aufstieg zum „Schlachtfeld“ nicht gescheut, um das Spektakel aus nächster Nähe verfolgen zu können. Ihr Kommen wurde mit gewaltigem Kanonendonner, Kolonnenexerzieren in historischen Uniformen und viel Pulverdampf belohnt. Sehenswert war auch das Biwak mit zahlreichen Zelten, offenen Lagerfeuern und stimmungsvoller abendlicher Musik auf dem Sportplatz des Kleinstädtchens. PW

Anmarsch zum Gefecht. Foto: Peter Weckbrodt
Anmarsch zum Gefecht – und die Marketenderin zieht hinterher. Foto: Peter Weckbrodt

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Peter Weckbrodt

[caption id="attachment_67607" align="alignleft" width="117"]Peter Weckbrodt. Foto: IW Peter Weckbrodt. Foto: IW[/caption] Peter Weckbrodt hat ursprünglich Verkehrswissenschaften studiert, wohnt in Dresden und ist seit dem Rentenantritt journalistisch als freier Mitarbeiter für den Oiger und die Dresdner Neuesten Nachrichten tätig.

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