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Opto-Chip soll Bomben kilometerweit „riechen“

Bombe Abb.: DARPA
Abb.: DARPA

US-Militärforscher: Im Labor ist das bereits möglich

Arlington, 12. Oktober 2014: Die „DARPA“ will Opto-Chips entwickeln, die Explosivstoffe, chemische und biologische Bomben bereits aus mehreren Kilometern Entfernung erkennen kann. Das hat die US-Militärforschungsagentur aus Arlington (Virgina) jetzt angekündigt.

„Im Labormaßstab konnte der prinzipielle Nachweis erbracht werden, dass es möglich ist, aus über zwei Kilometern Distanz solche Substanzen zu identifizieren und zu messen“, erklärte DARPA-Manager Prem Kumar. Die Herausforderung laute nun, damit optische Mikrochips für den mobilen Einsatz zu konstruieren.

SCOUT-Technologie setzt auf Fern-Spektroskopie

Diese „SOUT“ Technologie basiert anscheinend darauf, zahlreiche Laserstrahlen verschiedener Frequenzen von Infrarot bis Ultraviolett auszusenden. Werden sie von potenziell tödliche Substanzen aufgefangen, senden diese dann ganz besondere Strahlenmuster zurück, die per optischer Spektroskopie ausgewertet werden können. Autor: Heiko Weckbrodt

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Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.

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