Filme

Findet Nemo noch mal: Clownfisch-Film recycelt

Nemos papi und Doris machen Bekanntschaft mit Abstinenzler-Haien. Abb.: Disney
Nemos papi und Doris machen Bekanntschaft mit Abstinenzler-Haien. Abb.: Disney

Ein kleiner, orangegestreifter Fisch schickt sich an, noch einmal die Heimkino-Bildschirme zu erobern: Zehn Jahre nach dem ersten Kinostart haben Pixar und Disney den Animationsfilm „Findet Nemo“ hübsch hoch aufgelöst neu anlackiert und – für Besitzer von 3D-Projektionstechnik – stereoskopisch umgerechnet. Dazu gibt es auf der nun erschienen Bluray als Extras ein paar Dokumentationen über die Geschichten hinter der Clownfisch-Geschichte.

Die Story zur Erinnerung : Ein übervorsichtiger Clownfisch-Vater verbietet dem kleinen Nemo nahezu alles, was gefährlich erscheint. Das lässt sich der Junior nicht gefallen, schwimmt ins offene Meer und wird prompt von Menschen gefangen. Parallel zueinander wird nun berichtet, wie Nemo seinem neuen Aquarium zu entfliehen versucht und sich sein Vater auf die Suche nach dem Sohn macht und dabei die vergessliche Dorie kennenlernt.

Werbefilm (Disney):

Fazit:

Abb.: Disney
Abb.: Disney

Ob man „Nemo“ nun wirklich noch mal braucht, sei mal dahingestellt: Das Ganze schmeckt nach Recycling. Hübsch anzusehen ist die aufgemotzte Bluray-Version allerdings und auch die Bonussektion ist recht interessant. Darin erfahren wir beispielsweise, wie „Nemo“ Walt Disneys U-Boote rettete, sehen Storyboard-Zeichnungen für einen alternativen Filmeinstieg und einiges mehr. Heiko Weckbrodt

„Findet Nemo (2013)“ (Pixar/Disney), fischiger Animationsfilm, Original: USA 2003, Bluray-Neuedition: 2013, FSK 0, DVD elf, Bluray 18 Euro, 3D-version: 23 Euro
Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.

Schreibe einen Kommentar