Alle Artikel mit dem Schlagwort: Supernova

Die kosmische Region "NGC 6357" befindet sich etwa 5500 Lichtjahre von der Erde entfernt. Supernovae, die Strahlkraft junger Sterne und ionisierte Wasserstiff-Wolken bilden zusammen eine Formation, die wie ein malerisches Winderbild wirkt. Abb.: X-ray: NASA/CXC/PSU/L. Townsley et al; Optical: UKIRT; Infrared: NASA/JPL-Caltech

Winterbild im All zu Weihnachten

Supernovae und junge Sterne haben malerische Region NGC 6357 „gezaubert“ Weltall, 25. Dezember 2016. extra für uns zu Weihnachten hat die Natur diese wundervolle Eislandschaft ins All gemalt – möchte man zumindest meinen. Tatsächlich aber sehen wir hier eine Ansammlung aus jungen Sternen Supernova-Überresten, energiegeladenen Wasserstoffwolken und anderen kosmischen Zutaten, die dieses pittoreske Bild geformt haben. Supernovae und junge Sterne haben malerische Region NGC 6357 „gezaubert“ Weltall, 25. Dezember 2016. extra für uns zu Weihnachten hat die Natur diese wundervolle Eislandschaft ins All gemalt – möchte…






Überreste einer Supernova: Keplers Supernova explodierte in 13.000 Lichtjahren Entfernung im Sternbild Schlangenträger (Ophiuchus). Sternengucker wie der berühmte Astronom Johannes Kepler konnten sie schon vor 400 Jahren beobachten. Foto: NASA, ESA, R. Sankrit and W. Blair (Johns Hopkins University) / CC BY 3.0

16 Sternen-Explosionen in Erdnähe

Forscher aus Canberra, Dresden und Berlin weisen außerirdisches Eisen von vielen Supernovae auf Meeresgrund nach Canberra/Berlin/Dresden, 6. April 2016. In kosmischer Nähe zu Erde explodieren Sterne viel häufiger als bisher gedacht – und laden dabei radioaktives Eisen und andere Elemente in unseren Ozeanen ab. Das haben Forscher aus dem australischen Canberra, aus Berlin und Dresden-Rossendorf nun nachgewiesen. Demnach sind in den vergangenen 13 Millionen Jahren mindestens 16 solcher Supernovae in solcher Nähe zu unserem Planeten ausgebrochen, dass dadurch außerirdisches Material auf den Meeresboden von Pazifik, Atlantik und Indischem Ozean gelangen konnte. Dies teilten die TU Berlin, das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und die „Australian National University“ (ANU) aus Canberra heute mit. Forscher aus Canberra, Dresden und Berlin weisen außerirdisches Eisen von vielen Supernovae auf Meeresgrund nach Canberra/Berlin/Dresden, 6. April 2016. In kosmischer Nähe zu Erde explodieren Sterne viel häufiger als bisher…






Die heiße Staubwolke "SNR 0519-69.0" entstand in unserer Nachbargalaxis, der Großen Magellanwolke, nach einer Sternenexplosion. Das Bild kombiniert farbübersetzte Röntgen-Aufnahmen des Chandra-Teleskops und "Hubble"-Aufnahmen aus dem sichtbaren Lichtbereich. Foto: NASA/Chandra

Prächtiger Sternenmüll zum irdischen „Lichtjahr“

Röntgenteleskop „Chandra“ nimmt stellare Explosionsreste auf Große Magellanwolke, 24. Januar 2015 (minus 170.000 Jahre): Auch im Weltall scheint sich herumgesprochen zu haben, dass die irdische UNO 2015 zum „Jahr des Lichts“ ausgerufen hat. Anders ist es wohl kaum zu erklären, welche Spektakel die Astronomen derzeit von viele Lichtjahre entfernten Zwerggalaxien optisch geboten bekommen – zum Beispiel diese Überreste einer Sternenexplosion, die nun die US-Raumfahrtbehörde NASA veröffentlicht hat. Röntgenteleskop „Chandra“ nimmt stellare Explosionsreste auf Große Magellanwolke, 24. Januar 2015 (minus 170.000 Jahre): Auch im Weltall scheint sich herumgesprochen zu haben, dass die irdische UNO 2015 zum „Jahr des…






Künstlerische Visualisierung der 1a-Supernova in einem Doppelstern-System. Visualisierung: ESA/ATG medialab/C. Carreau

Weißer Kosmo-Zwerg verschluckt sich und explodiert

Weltallkarten-Zeichnerin „Gaia“ entdeckt Supernova Lagrange-Punkt 2, 13. September 2014: Die europäische Raumsonde „Gaia“, die eigentlich eine hochgenaue Karte des Weltalls anfertigen soll, hat zufällig eine ganze besondere Supernova in einer weit entfernten Galaxis entdeckt: In einem Zwei-Sternen-System, etwa eine halben Milliarde Lichtjahre von der Erde entfernt, ist ein Stern des Typs „Weißer Zwerg“ explodiert. Weltallkarten-Zeichnerin „Gaia“ entdeckt Supernova Lagrange-Punkt 2, 13. September 2014: Die europäische Raumsonde „Gaia“, die eigentlich eine hochgenaue Karte des Weltalls anfertigen soll, hat zufällig eine ganze besondere Supernova in einer…






Oben links sind die Reste einer Sternenexplosion (Supernova) zu sehen, unten rechts der davoneilende Pulsar (schnelldrehender Neutronenstern) mit Schweif und Jet. Kompositfoto: NASA, 2MASS, ACTA

Kosmische Flucht: Pulsar fliegt schwanzwedelnd Supernova davon

Galaxis, 20. Februar 2013: Astronomen haben eine höchst spektakuläre kosmische Flucht im Sternbild „Carina“ ausgemacht: Indem sie die Röntgen-, Radio- und optischen Bilder mehrerer Teleskope übereinanderlegten, sahen sie einen Pulsar, der mit einer Rekordgeschwindigkeit um die vier bis acht Millionen Kilometer pro Stunde von einer Supernova davonfliegt und dabei mit einem kometenartigen Schweif und einem Strom hochenergetischer Teilchen (Jet) hinter sich herumwedelt. Galaxis, 20. Februar 2013: Astronomen haben eine höchst spektakuläre kosmische Flucht im Sternbild „Carina“ ausgemacht: Indem sie die Röntgen-, Radio- und optischen Bilder mehrerer Teleskope übereinanderlegten, sahen sie einen Pulsar,…






Hubble-Teleskop findet kleinen Bruder der Supernova: Kilonova

Erdorbit/Ganz weit weg, 3. August 2013: Das „Hubble“-Teleskop hat vom Erdorbit aus einen Gammablitz in einer vier Milliarden Lichtjahre entfernten Galaxis aufgefangen und den Beweis erbracht, dass es in der Familie der großen kosmischen Katastrophen zwischen Nova und Supernova noch einen mittleren Bruder gibt: die „Kilonova“. Das teilte das Hubble-Forschungskollektiv mit. Erdorbit/Ganz weit weg, 3. August 2013: Das „Hubble“-Teleskop hat vom Erdorbit aus einen Gammablitz in einer vier Milliarden Lichtjahre entfernten Galaxis aufgefangen und den Beweis erbracht, dass es in der…