Autor: Gastbeitrag

Prof. Dr. László Székelyhidi. Foto: Swen Reichhold, Universität Leipzig

Die Faszination der Kreiszahl

Pi-Tag: Weltweit denken Mathematiker heute an π Leipzig, 3/14. 3,124159… Die Zahl Pi, die das Verhältnis zwischen Durchmesser und Umfang eines Kreise beschreibt, ist den Mathematikern auf der Erde seit rund 3500 Jahren bekannt. Und bis heute übt diese Zahl ungemeine Faszination aus: auf Mystiker wie Mathematiker, Informatiker wie Numerologen. Aufwendige Wettbewerbe gelten nur dem Ziel, die Nachkomma-Ziffern von π immer genauer zu berechnen. Und auch einen eigenen Tag hat Pi: Den 14. März, der in den USA 3/14 geschrieben wird. In einem Kurzinterview mit der Pressestelle der Uni Leipzig erzählt Professor László Székelyhidi vom Lehrstuhl für Angewandte Mathematik, was ihn an dieser irrationalen Zahl so irritiert und fasziniert. Pi-Tag: Weltweit denken Mathematiker heute an π Leipzig, 3/14. 3,124159… Die Zahl Pi, die das Verhältnis zwischen Durchmesser und Umfang eines Kreise beschreibt, ist den Mathematikern auf der Erde seit…

Reinstsilizium für die Mikroelektronik ist gefragt - hier ein Blick in die Kristall-Zuchtanlagen bei siltronic. Foto: Siltronic

Silizium-Elektronik auf Rekordniveau

Taipeh/Dresden, 25. Februar 2016. Im Jahre 2015 wurde weltweit ein neuer Rekord beim Absatz von Silizium für die Halbleiterelektronik (also ohne den Absatz von Silizium für die Solartechnik) erreicht. Das vierte Jahr in Folge ist die Silizium-Verkaufsmenge gestiegen und erreichte nach Angaben der SEMI Silicon Manufacturers Group (SMG) 2015 den Rekordwert von 6,7316 Millionen Quadratmetern Siliziumfläche. Diese Entwicklung ist umso beeindruckender, da für die Hauptanwendung dieses Siliziums – die Chips mikroelektronischer Schaltkreise – dank des Mooreschen Gesetzes auf der gleichen Siliziumfläche alle 1,5 Jahre die doppelte Menge von Transistoren oder anderen Grundelementen der elektronischen Schaltungen untergebracht werden. Taipeh/Dresden, 25. Februar 2016. Im Jahre 2015 wurde weltweit ein neuer Rekord beim Absatz von Silizium für die Halbleiterelektronik (also ohne den Absatz von Silizium für die Solartechnik) erreicht. Das…

Dr. Amir Sepanji. Foto: Lohse

„Viele hier wissen kaum etwas über den Islam“

Interview der TU Dresden mit iranischem Gastforscher Dr. Amir Sepanji Der iranische Kommunikationsforscher Dr. Amir Sepanji ist derzeit als „Dresden Fellow“ als Gastwissenschaftler an der TU Dresden tätig. Dort untersucht er die mediale Darstellung islamischen Terrors in deutschen, iranischen, französischen und US-amerikanischen Printmedien. Der TU-Erziehungswissenschaftler Winfried Wagner befragte den Gast aus dem Iran dazu. Hier Auszüge aus dem Interview, das die Uni zur Verfügung gestellt hat. Sind Sie als „Dresden Fellow“ auch an Lehrveranstaltungen beteiligt? Ja, ich hielt im vergangenen Semester ein Seminar, das in einen Kurs über Mediensysteme auf der Welt eingebettet war. Die von mir gehaltene Sitzung behandelte das iranische Mediensystem und fand vor etwa fünf Wochen statt. Ich fand heraus, dass die Studenten sehr begierig darauf waren, etwas über den Iran und seine Medien zu erfahren, denn das Bild, das die meisten von ihnen von diesem Land hatten, speiste sich aus Stereotypen, die sie über den Alltag im Iran hatten. Das System der Islamischen Republik Iran ist seit der Islamischen Revolution von 1979 sehr isoliert und konservativ und das Mediensystem ist sehr …