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Wissenschaftsnacht und Weltall

Ingenieur Sandro Jensch hat in der Wissenschaftsnacht 2017 den Besuchern vorgeführt, wie die hochautomatische und vernetzte "Industrie 4.0"-Lehrfabrik in der Berufsakademie Sachsen in Dresden funktioniert. auf dem Tablet behält er die Produktionsabläufe im Blick. Foto: Heiko Weckbrodt

Ingenieur Sandro Jensch hat in der Wissenschaftsnacht 2017 den Besuchern vorgeführt, wie die hochautomatische und vernetzte „Industrie 4.0“-Lehrfabrik in der Berufsakademie Sachsen in Dresden funktioniert. auf dem Tablet behält er die Produktionsabläufe im Blick. Foto: Heiko Weckbrodt

Zur Dresdner Wissenschaftsnacht trafen Zehntausende Neugierige auf Roboter, Kosmonauten und eiskalte Forscher

Dresden, 16. Juni 2017. Zehntausende Neugierige sind heute während der Dresdner Wissenschaftsnacht zu den Forschungs-Instituten Dresdens gepilgert. Trotz des durchwachsenen Wetters zog es Kinder wie Erwachsene zu Roboterrennen, eiskalten Experimenten, Feuer-Wasser-Shows, genetischen Krimis und anderen Attraktionen. Insgesamt hatten Forscher aus den Instituten und Ingenieure aus der Wirtschaft knapp 700 Veranstaltungen vorbereitet.

ISS macht aus Glatzköpfen Hippies

Die Nacht der Wissenschaften zog sogar außerirdischen Besuch an: ISS-Kosmonaut Alexander M. Samokutjajew gehörte zu den Star-Gästen und plauderte mit den Besuchern über den Blauen Planeten, Übelkeit im Weltall und wie auf der Raumstation ISS aus Glatzköpfen langhaarige Hippies werden.

Die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange hat in der HTW Dresden eine Datenbrille aufgesetzt, um die erweiterte Realität in einem von den HTW-Ingenieuren aufgerüsteten BMW i3 zu genießen. Zusätzlich zur realen Umgebung sieht man mit solchen "Augmented Reality"-Lösungen (AR) Gefahrenstellen voraus - selbst Unfallgefahren, die noch unsichtbar hinter der nächsten Ecke lauern. Foto: Heiko Weckbrodt

Die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange hat in der HTW Dresden eine Datenbrille aufgesetzt, um die erweiterte Realität in einem von den HTW-Ingenieuren aufgerüsteten BMW i3 zu genießen. Zusätzlich zur realen Umgebung sieht man mit solchen „Augmented Reality“-Lösungen (AR) Gefahrenstellen voraus – selbst Unfallgefahren, die noch unsichtbar hinter der nächsten Ecke lauern. Foto: Heiko Weckbrodt

Blitzwache Kinder und müde Eltern

„Hier haben wir alle die Gelegenheit zu sehen, was in den Laboren geschieht und was mit den Steuergeldern möglich gemacht wird“, betonte Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) zum Auftakt der Wissenschaftsnacht. TU-Rektor Hans Müller-Steinhagen sieht in der populären Nacht eine gute Gelegenheit zu zeigen, wie hervorragend der Wissenschaftsstandort Dresden inzwischen sei. Und das Format komme an: „Ich bin immer wieder fasziniert spätabends zu sehen und zu hören, wie blitzwache Kinder ihre müden Eltern anbetteln zu bleiben und noch eine Veranstaltung zu besuchen.“

Die Kinder selbst formulierten das an den Stationen prägnanter: „Boah!“ „Cool!“ Und: „Ist der Roboter süß!“

Autor: Heiko Weckbrodt

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