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App-Lotse durchs Bundeseinheitsfest

Der sächsische Medienminister Fritz Jaeckel hat die App zum Tag der Deutschen Einheit 2016 in Dresden hochgeladen. Heiko Weckbrodt

Der sächsische Medienminister Fritz Jaeckel hat die App zum Tag der Deutschen Einheit 2016 in Dresden hochgeladen. Heiko Weckbrodt

Smartphone-Software bietet Tipps und Orientierung am Tag der Deutschen Einheit in Dresden

Dresden, 9. September 2016. Damit die Einheitsfest-Besucher im Oktober in Dresden kein Konzert, kein Tauziehen und keine Gaukelei verpassen, hat die Dresdner Software-Schmiede T-Systems Multimedia Solutions (MMS) eine Fest-App programmiert. Dieses Miniprogramm für iPhones und Android-Telefone bringt die Gäste von Höhepunkt zu Höhepunkt, lotst sie durch den Amüsier-Dschungel.

Staatskanzlei erwartet über 300.000 Besucher in Dresden

Die Staatskanzlei, die die App in Auftrag gegeben hatten, rechnet damit, dass mindestens 300.000 Gäste zur Bundeseinheitsfeier vom 1. bis zum 3. Oktober nach Dresden kommen. Und für sie soll das Info-Programm im Smartphone-Format eine Orientierung sein. „Diese App ist eine Brücke von der analogen in die digitale Welt“, lobte Medienminister Fritz Jaeckel (CDU) das Programm und lud es am Freitag eigenhändig in die App-Internetläden von Apple und Google hoch.

Viersprachige App mit Zeitreise-Funktion

Da sich Sachsen nach all den unschönen Schlagzeilen der vergangenen zwei Jahre gern von seiner weltoffenen Seite präsentieren möchte, ist die App gleich in vier Sprachen verfügbar: Deutsch, Englisch, Tschechisch und Polnisch. Und sie erlaubt hier und da auch kleine Zeitreisen in die Vergangenheit vor der Wiedervereinigung. Denn für einige Festorte haben die Programmierer neue und alte Fotos aufgetrieben. Per Wischgeste kann der App-Nutzer beispielsweise zwischen der Frauenkirche heute und der Ruine vor der Wende wechseln.

Wirtschaft und Land teilen sich in die Kosten

Die App selbst ist für die Nutzer gratis, die App-Entwicklung hat aber rund 46.000 Euro gekostet. Finanziell an diesen Ausgaben beteiligt haben sich die Staatskanzlei, die MMS, Infineon, die Leipziger Schnittstellen-Firma „ApiOmat“, das Chipmasken-Zentrum AMTC und das Domero Hotel. Für die MMS sei das Engagement für die App naheliegend gewesen, sagte Geschäftsführerin Susanne Heger: „Ohne deutsche Einheit gäbe es uns hier als Unternemen in Dresden gar nicht.“

Die App (gratis, a. 70 MB) gibt es für iPhones hier im App-Store und für Android-Geräte hier im Google-Play-Store

Autor: Heiko Weckbrodt

Medienminister Fritz Jaeckel hat die App zum Tag der Deutschen Einheit 2016 in Dresden hochgeladen. Heiko Weckbrodt

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