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Verband: Internetwirtschaft überholt 2028 Autobau als Leitbranche

Im künftigen "Internet der Dinge" (IoT) vernetzen sich immer mehr Wertschöpfungsketten und dies sorgt für wachsende Umsätze der Internetwirtschaft, prognostiziert eine eco-Studie. Abb.: Arthur D. Little, eco

Im künftigen „Internet der Dinge“ (IoT) vernetzen sich immer mehr Wertschöpfungsketten und dies sorgt für wachsende Umsätze der Internetwirtschaft, prognostiziert eine eco-Studie. Abb.: Arthur D. Little, eco

Köln, 22. März 2016. Die deutsche Internetwirtschaft wird bis zum Jahr 2028 die Automobilindustrie und den Maschinenbau überholen und dann mehr Umsatz erwirtschaften als die heute führenden deutschen Leitbranchen. Das geht aus der Studie „Die deutsche Internetwirtschaft 2015 – 2019“ hervor, den der Internetwirtschaftsverband eco und das Marktforschungsunternehmen Arthur D. Little heute vorgestellt haben. Die Internetwirtschaft werde zum „Treiber für das Wachstum und vor allem auch die Wettbewerbsfähigkeit anderer Industrien“, schätzte eco-Chef Harald A. Summa ein.

Als Markttreiber sehen die Autoren die immer schnelleren Internetzugänge, die neue Geschäftsmodelle möglich machen, den Trend zum Cloud-Computing, den Wandel zum Bezahlen per Smartphone und die Verlagerung medialer Inhalte ins Internet.

Prognose: Jedes Jahr 12 % mehr Umsatz

Zur Internetwirtschaft zählen die Studienautoren zum Beispiel Dienstleister, die Internetzuggänge, digitale Zahlungswege und Rechnerwolken (Cloud Services) anbieten, außerdem Betreiber von Internet-Läden, Online-Werbeagenturen oder auch Online-Videotheken und netzgestützte Musikportale. Dieser stark dienstleistungsorientierte Wirtschaftssektor wird laut der eco-Prognose in dieser Dekade um durchschnittlich 12 % pro Jahr wachsen, während die deutsche Gesamtwirtschaft auf weniger als zwei Prozent Jahreswachstum kommen wird. Demnach klettert der Umsatz des Internetsektors von knapp 73 Milliarden Euro (2015) bis 2019 auf rund 114 Milliarden Euro. Im selben Zeitraum werde dieser Wirtschaftsbereich fast 90.000 neue Jobs schaffen: Die Beschäftigtenzahl steigt demnach von 243.000 auf dann 332.000 Menschen.

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