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Lohnabstand zwischen Stadt und Land in Sachsen bleibt deutlich

Foto: Heiko Weckbrodt

Foto: Heiko Weckbrodt

Sachsen bekamen 2013 im Schnitt 25.138 Euro brutto

Kamenz, 3. Dezember 2015. Wer in Sachsen in der Großstadt lebt, kann im Schnitt mit einem spürbar höherer Lohn rechnen als ein Landbewohner – und die Unterschiede ebnen sich nur sehr langsam ein. Das geht aus einer Übersicht des Statistischen Landesamtes in Kamenz hervor. Demnach bekamen Arbeitnehmer in den kreisfreien Städten im Jahr 2013 im Schnitt 27.187 Euro brutto als Lohn oder Gehalt, in den Landkreisen dagegen nur 23.783 Euro. Der Durchschnittslohn im Freistaat lag bei 25.138 Euro.

Die höchsten Löhne und Gehälter wurden übrigens mit durchschnittlich 28.215 Euro in Dresden gezahlt. Das vermag aber kaum zu verwundern: In Der Landeshauptstadt sind zum Beispiel die meisten Regierungsbehörden angesiedelt, die vergleichsweise gut zahlen.

Immerhin ist ein leichter Annäherungsprozess zwischen den drei Großstädten Dresden, Leipzig und Chemnitz auf der einen Seite und den ländlichen Regionen auf der anderen Seite zu beobachten: Nimmt man das Niveau von Jahr 2000 zum Vergleich, so haben die Löhne in den kreisfreien Städten „nur“ um 23,9 Prozent zugelegt, in den Landkreisen dagegen um 28,2 Prozent.

 

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