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Viertelmillion Gäste im Verkehrsmuseum Dresden

Eine Familie geht in der neuen Ausstellung des Verkehrsmuseums in Drseden auf Zeitreise. Foto: Peter Weckbrodt

Eine Familie geht in der neuen Ausstellung des Verkehrsmuseums in Drseden auf Zeitreise. Foto: Peter Weckbrodt

Mitmacht-Konzept sorgt 2014 für Besucherrekord

Dresden, 15. Januar 2015. Der Schwenk hin zum Mitmachkonzept hat dem Verkehrsmuseum Dresden einen Besucherrekord beschert: Beachtliche 250.000 Besucher kamen 2014 in das Museum im Johanneum, das waren 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr und der höchste Wert seit der politischen Wende 1989. Der seit einigen Jahren beobachtete Aufwärtstrend setzt sich damit fort.

Direktor: Stellen Menschen in den Mittelpunkt der Ausstellungen

Die Saxonia fuhr einst auf der ersten Ferneisenbahn-Verbindung. Foto: Peter Weckbrodt

Die Saxonia fuhr einst auf der ersten Ferneisenbahn-Verbindung. Foto: Peter Weckbrodt

Museumsdirektor Joachim Bräuninger kennt die Gründe: „Das geänderte Konzept des Verkehrsmuseums, den Menschen in den Mittelpunkt seiner Ausstellungen zu stellen, kommt offensichtlich bei den Besuchern aus Nah und Fern gut an.“ Breuninger hatte sich 2010 erfolgreich gegen seine Mitbewerber um den neu zu besetzenden Postens des Museumschef durchgesetzt. Er konnte wohl vor allem durch ein eigenes Konzept für die Neuausrichtung des Museums, welches er aus Nürnberg mitbrachte, überzeugen.

Saxonia-Ausstellung und Mosaik-Schau besonders beliebt

Besonders viele Besucher, nämlich 150.000, lockte im Vorjahr die zum 175-jährigen Jubiläum der ersten deutschen Ferneisenbahn Leipzig-Dresden gestaltete Sonderausstellung „Deutschland wird mobil“ an. Auch die noch bis März laufende Sonderausstellung zum DDR-Comic „Mosaik“ erfreut sich lebhaften Besucherinteresses.

Familie reist 200 Jahre durch die Zeit

In diesem Jahr wartet das Museum mit einer neuen Dauerausstellung auf. Sie heißt „VORFAHRT“ und widmet sich dem Straßenverkehr. Geschichte, Gegenwart und Zukunft der individuellen Mobilität in all ihren Facetten stehen auf ihrer Agenda. Der Besucher begleitet eine auf eine Zeitreise über 200 Jahre gehende Familie, mit „Zeitinseln“ in der jeweiligen Lebens- und Erlebniswelt. Das könnte spannend werden!

Zukunftslabor geplant

Wie lange das Museum noch im Johanneum am Dresdner Neumarkt bleiben darf. ist ungewiss. Foto: Peter Weckbrodt

Wie lange das Museum noch im Johanneum am Dresdner Neumarkt bleiben darf. ist ungewiss. Foto: Peter Weckbrodt

Mit einem Zukunftslabor betritt das Verkehrsmuseum Neuland. Es ist eine Informations- und Mitmachstation zur Mobilität von morgen. Ab 9. Oktober zeigt das Museum die Sonderausstellung „Als der Tod das Fliegen lernte“. Sie wird in Kooperation mit dem „Canada Avation and Space Museum“ vorbereitet. Sie dokumentiert in großartigen Fotoaufnahmen den Stand der Luftfahrt unmittelbar an der Schwelle zum Ersten Weltkrieg. Doch aus dem Traum vom Fliegen wurde dann für viele junge Menschen ein Albtraum, als Flugzeuge Kriegsmaschinen wurden.

Ein Besuchermagnet ist und bleibt die große Modelleisenbahnanlage Spur O. Sie gehört international zu den bedeutendsten. Auf der 325 Quadratmeter großen Anlage drehen bis zu 27 Züge ihre Runden. Neu ist die erweiterte Vorführzeit: sie kann jetzt täglich, außer montags bestaunt werden. Die Vorführungszeiten sind Di. u. Fr. 11Uhr, Mi. u. Do. 16 Uhr, Sa./So. 11, 14 und 16 Uhr. Autor: Peter Weckbrodt

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[caption id="attachment_67607" align="alignleft" width="117"]Peter Weckbrodt. Foto: IW Peter Weckbrodt. Foto: IW[/caption]Peter Weckbrodt hat ursprünglich Verkehrswissenschaften studiert, wohnt in Dresden und ist seit dem Rentenantritt journalistisch als freier Mitarbeiter für den Oiger und die Dresdner Neuesten Nachrichten tätig.

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