Alle Artikel mit dem Schlagwort: Verkehrsmuseum

Direktor Joachim Breuninger präsentiert die Station über die Kettenelbschifffahrt im Verkehrsmuseum Dresden. Foto. Peter Weckbrodt

Arche landet im Verkehrsmuseum Dresden

Designer Schreyer platziert Schifffahrts-Ausstellung – in einem Schiff! Dresden, 1. Mai 2017. Eher „Leinen fest“ statt „Leinen los“ müsste die neue Dauerausstellung Schifffahrt heißen, die ab 2. Mai 2017 im Verkehrsmuseum besucht werden kann. Es war die ebenso geniale wie kühne Idee des Nürnberger Designers Marius Schreyer: Er platzierte all jene Verkehrsmittel, die sich im nassen Element bewegen, in einer den gesamten Ausstellungsraum im ersten Obergeschoss ausfüllenden Arche.

Den Mädchen macht das Modelleisenbahnfahren offenbar soviel Spaß wie den Jungen. Foto: Peter Weckbrodt

Feuer, Wasser, Luft und Erde

Oigers Wochenendtipp: Kinderspaß im Verkehrsmuseum Dresden Dresden, 14. Oktober 2016. Der Herbst ist da, das Wetter treibt selbst Hartgesottene ins huschlich-warme Museum. Weil die Herbst-Schulferien zu Ende gehen, wollen wir uns bei der Planung für das Wochenende an den Interessen der lieben Kleinen orientieren. Da kommt uns das Ferienangebot des Dresdner Verkehrsmuseums gerade recht: Experimentieren, Suchen, Entdecken, Basteln und Spielen.

Dieser Leiterwagen steht für viele Tausende seiner Art, mit denen Flüchtlinge aus Pommern und Schlesien das Land Sachsen erreichten. Foto: Peter Weckbrodt

Mit dem Leiterwagen durchs zerfallende Reich

Verkehrsmuseum Dresden beleuchtet mit Sonderschau ab morgen „Migration“ über die Jahrhunderte hinweg Dresden, 15. Juni 2016. Mit Blick auf die jüngste Flüchtlingskrise könnte das Thema „Migration“ (abgeleitet vom lateinischen „migrare“ = „wandern“) der neuen Sonderausstellung im Verkehrsmuseum Dresden kaum aktueller gewählt sein: Ab morgen beleuchtet die Exposition Wanderungsbewegungen in all ihren Facetten und über die Epochen hinweg. Dazu gehören beispielsweise die Blickwinkel Auswanderung, Flucht und Vertreibung in Geschichte und Gegenwart.

Vor 60 Hahren zog die "Muldenthal als erstes Großexponat in den Ostflügel des Johanneums ein. Foto: Verkehrsmusuem Dresden

60 Jahre Verkehrsmuseum Dresden: Jubiläum mit Stahlfossil

“Muldenthal”-Lok kroch nach 6. Jahrzehnten wieder ans Tageslicht Dresden, 3. Juni 2016. Das Verkehrsmuseum Dresden wird 60 Jahre alt: Im Juni 1956 hatte das Museum seine erste Ausstellung im Johanneum am Dresdner Neumarkt. Zum Jubiläum kam ein altes Fossil wieder aus dem Museum gekrochen: Nicht schlecht staunten am Freitagmorgen gegen 10 Uhr die Passanten auf dem Neumarkt, als sich das Osttor am Johanneum plötzlich öffneten und die stolze 155 Jahre alte Dampflokomotive „Muldenthal“ heraus gerollt wurde. Museumsdirektor Joachim Breuninger und eine Kindergruppe zogen das stählerne Fossil ans Tageslicht.

Der Lichthof im Verkehrsmuseum Dresden. Foto: Peter Weckbrodt

Verkehrsmuseum Dresden baut Arche

Nach 14-prozentigen Besucherschwund will Museumsdirektor Breuninger durch eine spektakuläre Arche und anderen Novitäten verlorene Gäste zurückgewinnen Dresden, 17. März 2016. Das Verkehrsmuseum Dresden setzt auf Novitäten, um verlorene Besucher zurückzugewinnen. Denn wie derzeit so viele Dresdner Museen kämpft nun auch das Verkehrsmuseum mit einem Besucherrückgang. Nach 250.000 Gästen im Rekordjahr 2014 kamen 2015 nur noch knapp 216.000 ins Johanneum. Das ist ein Rückgang um rund 14 Prozent. Inzwischen sei aber wieder Aufwind zu spüren, berichtet Museumsdirektor Joachim Breuninger: Der Februar 2016 sei mit über 18.000 Besuchern bereits wieder recht ordentlich ausgefallen.

Beeindruckend ist das Modell der "Kronprinzessin Cäcilie", die wie die "Titanic" um das Blaue Band des schnellsten Atlantiküberquerers kämpfte. Foto: Peter Weckbrodt

„Preußen“ fütterte den Industrie-Moloch mit Salpeter

Verkehrsmuseum Dresden öffnet erneuerte Schifffahrt-Austellung Dresden, 4. März 2016. Der weltweit einzige Fünfmast-Segler „Preußen“, die extrem kohlehungrige „Kronprinzessin Cäcilie“ und andere beeindruckende Schiffmodelle gehören zu den Hinguckern der nun eröffneten Schifffahrt-Ausstellung im Verkehrsmuseum Dresden. Die erneuerte Exposition präsentiert sich nach zweimonatiger Schließzeit im sehenswerten Outfit auf circa 350 Quadratmetern im 1. Obergeschoss des Museums.

Die kleinen Besucher im Verkehrsmuseum Dresden mögen ganz offensichtlich den neuen Verkehrsgarten. Foto: Peter weckbrodt

Per Bobbycar, Dampflok und Hubschrauber in die Ferien

Neuer Verkehrsgarten im Verkehrsmuseum Dresden: Oigers Wochenendtipp für den 6. und 7. Februar 2016 Dresden, 6. Februar 2016. Endlich Ferien, atmen die Kids auf, und die lieben Eltern sind jetzt als deren Animateure für die nächsten zwei Wochen rund um die Uhr gefragt. Also, wohin mit den lieben Kleinen, lautet die Preisfrage. Eine denkbare Antwort lautet: ins Verkehrsmuseum in der Nähe der Frauenkirche. Dort finden vom 3-Jährigen bis zum 93-Jährigen alle Familienmitglieder ihnen genehme Unterhaltung.

Vor der Fokker Dr. 1, Baujahr 1917, posieren die Herrschaften. Foto: Peter Weckbrodt

Als der Tod das Fliegen lernte

Oigers Wochenendtipp: Neue Sonderschau im Verkehrsmuseum zeigt, wie Generäle die Luftfahrt für ihre Kriege einspannten Dresden, 9. Oktober 2015. Da die Wetterfrösche für das kommende Wochenende eine herbstlich-trübe und feuchte Lage vorhersagen, wollen wir dem mit einem Besuch in den kuschlig-warmen Räumen des Verkehrsmuseums Dresden Rechnung tragen. Das nämlich wartet seit Freitag mit einer neuen Sonderausstellung „Als der Tod das Fliegen lernte“ auf. Außerdem sollten wir unbedingt noch die sehenswerte Dauerausstellung „Mobil“ zum Straßenverkehr in Vergangenheit und Gegenwart einbeziehen. Aber auch die kleinen Museumsbesucher kommen mit dem Extraprogramm für die Schulferienzeit vom 10. bis 25. Oktober voll auf ihre Kosten.

Der 105 Jahre alte Elektro-Oldtimer Baker Electric W Runabout kam seinerzeit schon auf 160 Kilometer Reichweite - auch heute schaffen nur wenige Serien-Elektroautos mehr. Heute kam er für das Verkehrsmuseum Dresden per Luftpost auf dem Flughafen Dresden an. Foto: Peter Weckbrodt

Wie das Automobil Deutschland veränderte

Neue Dauerausstellung „Vorfahrt“ im Verkehrsmuseum fokussiert sich auf gesellschaftlichen Wandel durch das Auto Dresden, 9. Juli 2015. Es muss wohl ein gleichermaßen faszinierender wie erschreckender Anblick für die Zeitgenossen Ende des 19. Jahrhunderts gewesen sein, als die ersten Automobile über die Straßen zu knattern begann: Laut, prächtig, schneller als jede Kutsche – Boten einer neuen Zeit, in der dem menschlichen Erfindungsgeist nichts mehr unerreichbar schien. Am Himmel tauchten die ersten Zeppeline auf, die deutsche Wirtschaft boomte wieder nach dem großen Gründerkrach. Allerdings waren es zuerst nur die Superreichen, die sich ein Automobil leisten konnten. Erst zwei Kriege später sollte das Auto zum Statussymbol (fast) aller Deutschen werden. Schau hat Zeug zum Publikumsmagneten Dieses Statussymbol das forderte „Vorfahrt“ ein – und so hat auch das Verkehrsmuseum Dresden seine neue Dauerausstellung genannt, die am 11. Juli 2015 offiziell eröffnet wird. Eine Million Euro hat das Museum in die Schau gesteckt, die nicht nur einfach motorisierte Gefährte aneinanderreiht, sondern vor allem „erzählt, wie diese die Gesellschaft verändert und das Leben beeinflusst haben“, wie es Museumsdirektor Joachim Breuninger formuliert. …

Direktor Joachim Breuninger mit Honeckers gepanzertem Citroen, den er demnächst im Verkehrsmuseum Dresden ausstellt. Foto: Peter Weckbrodt

Verkehrsmuseum Dresden zeigt Honeckers Citroen

Franzosen lieferten nur 2 Exemplare des gepanzerten Wagens an die DDR Dresden, 25. Juni 2015. Erstmals der Öffentlichkeit wird ein ganz besonderer gepanzerter Pkw vom französischen Automobilkonzern Citroen demnächst im Verkehrsmuseum Dresden gezeigt: Der Dienstwagen von DDR-Partei- und Staatschef Erich Honecker (SED). Die Franzosen hatten insgesamt zwei Exemplare dieser Spezialausfertigung nach Ostdeutschland geliefert.

Der Dampfwagen Nr. 1 von Schmiedemeister Adolf Schöche im Verkehrsmuseum Dresden. Foto: Peter Weckbrodt

Das erste Dresdner Auto fuhr mit Dampf

Schmied Schöche baute 1895 den Dampfwagen Nr. 1 Dresden, 18. Juni 2015. Ein Dampfwagen war das erste Auto, das ab 1895 im Königreich Sachsen fuhr. Den Dampfwagen Nr. 1 von Schmiedemeister Adolf Schöche aus dessen Erster Dresdner Velociped-Fabrik in der Neustadt können Besucher ab dem 11. Juli in der neuen Dauerausstellung „Vorfahrt“ im Verkehrsmuseum Dresden bestaunen.

Zu Ostern lockt das Verkehrsmuseum nicht nur mit historischen Loks, sondern auch mit einem Kinderprogramm - eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Foto: Peter Weckbrodt, Montage: hw

Oigers Ostertipps: Spiel und Spaß mit den Kindern in Dresden

Wenns nicht hagelt: Ab in den Großen Garten Dresden, 2. April 2015: Ostern ist wie Weihnachten ein Fest für die ganze Familie ist. Und da das A und O natürlich das obligatorische Ostereiersuchen durch die lieben Kleinen ist, schickt der Oiger Euch diesmal in den Großen Garten in Dresden. Dort gibt es geeignete Eierverstecke ohne Ende. Sind diese erst mal entdeckt, sollte die ganze Familie sich den Fahrspaß mit der Parkeisenbahn gönnen. Bei ihr beginnt Ostern die Fahrsaison. Nach der feierlichen Streckenfreigabe auf dem Hauptbahnhof an der Gläsernen Manufaktur lädt Maskottchen Parkolino am Gründonnerstag 15 Uhr zur ersten Rundfahrt über den 5,6 Kilometer langen Rundkurs ein. Von Karfreitag bis Ostermontag wird dann von 10 bis 18 Uhr gefahren.

Eine Familie geht in der neuen Ausstellung des Verkehrsmuseums in Drseden auf Zeitreise. Foto: Peter Weckbrodt

Viertelmillion Gäste im Verkehrsmuseum Dresden

Mitmacht-Konzept sorgt 2014 für Besucherrekord Dresden, 15. Januar 2015. Der Schwenk hin zum Mitmachkonzept hat dem Verkehrsmuseum Dresden einen Besucherrekord beschert: Beachtliche 250.000 Besucher kamen 2014 in das Museum im Johanneum, das waren 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr und der höchste Wert seit der politischen Wende 1989. Der seit einigen Jahren beobachtete Aufwärtstrend setzt sich damit fort.

Man beachte die schönen 80er-Jahre-Frisuren... Foto: Heiko Weckbrodt

Mit dem Moped nach Paris

Sonderschau im Verkehrsmuseum Dresden erzählt Geschichten über die neue Reisefreiheit der Ostdeutschen 1989/90 Dresden, 7. November 2014. Wohl niemals vorher oder nachher liefen ostdeutsche Zweittakt-Motoren so heiß wie kurz nach dem Mauerfall am 9. November 1989: In ungezählten Scharen fielen die Ostdeutschen über den Westen her, warfen ihre Trabbis, Wartburgs, MZs und Simpsons an und machten sich auf den Weg nach Westberlin, Hessen oder gar Paris oder die USA. 25 Jahre nach dem Mauerfall hat das Verkehrsmuseum Dresden 20 dieser ungewöhnlichen Geschichten gesammelt und zu einer Sonderausstellung „Reisefreiheit!“ zusammengefasst, die ab morgen im ersten Obergeschoss zu sehen ist.