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Laser-Datenstrahl zum Mond

Die Mondsonde LADEE soll testen, ob sich per Datenlaser ein orbitales Internet aufbauen lässt. Visualisierung: NASA, hw

Die Mondsonde LADEE soll testen, ob sich per Datenlaser ein orbitales Internet aufbauen lässt. Visualisierung: NASA, hw

Mond/Erde, 23. Oktober 2013: Statt mit Radiowellen, wie bisher in der Raumfahrt üblich, hat die NASA nun eine lasergestützte Datenverbindung zum Mond aufgebaut. Zwischen der LADEE-Sonde und der Bodenstation in New Mexico sei eine Übertragsrate von 622 Megabit je Sekunde (Mbs) erreicht worden, teilte die US-Raumfahrtbehörde mit.

622-Megebit-Verbindung erster Schritt zum Kosmo-Internet

Das Experiment „Lunar Laser Communication Demonstration“ (LLCD) ist Teil eines Kooperationsprojektes mit der europäischen ESA. Es ist als Vorstufe zu einer stellaren Relaiskette gedacht, die 2017 in Betrieb gehen soll und wie ein kosmisches Internet die Satelliten und Raumschiffe der Menschheit durch schnelle Datenstrahlen verbinden soll. Damit will die NASA unter anderem eine bemannte Mission zum Mars vorbereiten – das Kosmo-Internet soll dann die Verbindung zwischen Astronauten und Bodenstation absichern. Heiko Weckbrodt

2 Kommentare

  1. Klingt toll: „orbitales Internet“, „Kosmo-Internet“. Wenn ich Stammtisch-Bruder wäre, würde ich bei nächster Gelegenheit mit diesen Begriffen protzen. Danke!

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