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„Cover-Story“: eBuch-Leser von Iriver mit Praxisschwächen

eBook-Gerät Cover Story. Abb.: Iriver

Iriver hat sein eBuch-Lesegerät aufgemotzt: Das „Cover Story“ kommt nun mit einem 15-Zentimeter-Berührungsbildschirm (Touchscreen) daher, sodass man durch Bücher nun mit Tastenwippe wie auch mit dem Finger blättern kann. Auch ist wie beim iPad nun ein Lagesensor eingebaut, sodass sich der Bildschirminhalt automatisch zwischen Hoch- und Querformat wechselt, wenn man das Gerät dreht – was allerdings in unserem Test nicht  so richtig funktionieren wollte. Außerdem bietet der „Cover Story“ nun auch eine Internetverbindung via WLAN – Apples iPad lässt grüßen.

 Das verwendete elektronische Graustufen-Papier benötigt wenig Strom, dadurch hält der Akku tagelang durch. Nachteil: Anders als beim iPad blättert man Buchseiten mit spürbarer Verzögerung durch und Farbbilder sind nicht darstellbar. Am Ärgerlichsten ist aber neben der ohnehin etwas trägen Bedienung, dass sich das „Cover Story“ erstens schwer tat, per USB-Kabel eine Verbindung zum PC herzustellen und als dies schließlich doch gelang, sorgte schon das erste überspielte ePub-Buch für einen Totalabsturz. Und da eine echte Resettaste fehlt, ließ sich das Gerät nur mühselig aus dem Tiefschlaf wiedererwecken.

Fazit: Trotz technischer Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell bleibt meine Präferenz beim Lesen elektronischer Bücher beim iPad. Und der Totalabsturz wirft auch kein gutes Licht auf Irivers neues Lesegerät. Heiko Weckbrodt

„Cover Story“ (Iriver), eBuch-Lesegerät mit Touch-Display, ca. 250 Euro, Internet: http://www.iriver.com/product/view.asp?pCode=002&pNo=80
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