Alle Artikel mit dem Schlagwort: Iriver

Google tritt mit eBook-Reader gegen Amazons Kindle an

Mountain View, 12.7.11: Google bleibt hartnäckig in den Schlagzeilen: Nachdem der Internetkonzern seit neuestem Facebook mit dem neuen Sozialnetzwerk “Google+” nervt (Oiger berichtete), rückt das Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View nun Amazon auf den Pelz: Gemeinsam mit “Iriver” bietet Google in den USA einen eBook-Reader an, der Amazons Kindle Konkurrenz machen soll – bis hin zu Whispernet-ähnlichen Synchronisierfunktionen für Lesezeichen etc. Bei dem Gerät handelt es sich um einen Iriver Story HD – bei unseren früheren Tests hatten die eBook-Reader von Iriver allerdings nicht besonders gut abgeschnitten. Das Gerät soll direkten Zugriff auf drei Millionen kostenlose eBücher in der Google-Datenbank gewähren, darüber hinaus sind in den USA auch Buchkäufe möglich. Wenn das Konzept ankommt, soll das Google-Gerät eventuell ab Herbst auch in Deutschland angeboten werden.

„Cover-Story“: eBuch-Leser von Iriver mit Praxisschwächen

eBook-Gerät Cover Story. Abb.: Iriver Iriver hat sein eBuch-Lesegerät aufgemotzt: Das „Cover Story“ kommt nun mit einem 15-Zentimeter-Berührungsbildschirm (Touchscreen) daher, sodass man durch Bücher nun mit Tastenwippe wie auch mit dem Finger blättern kann. Auch ist wie beim iPad nun ein Lagesensor eingebaut, sodass sich der Bildschirminhalt automatisch zwischen Hoch- und Querformat wechselt, wenn man das Gerät dreht – was allerdings in unserem Test nicht  so richtig funktionieren wollte. Außerdem bietet der „Cover Story“ nun auch eine Internetverbindung via WLAN – Apples iPad lässt grüßen.  Das verwendete elektronische Graustufen-Papier benötigt wenig Strom, dadurch hält der Akku tagelang durch. Nachteil: Anders als beim iPad blättert man Buchseiten mit spürbarer Verzögerung durch und Farbbilder sind nicht darstellbar. Am Ärgerlichsten ist aber neben der ohnehin etwas trägen Bedienung, dass sich das „Cover Story“ erstens schwer tat, per USB-Kabel eine Verbindung zum PC herzustellen und als dies schließlich doch gelang, sorgte schon das erste überspielte ePub-Buch für einen Totalabsturz. Und da eine echte Resettaste fehlt, ließ sich das Gerät nur mühselig aus dem Tiefschlaf wiedererwecken. Fazit: Trotz technischer Verbesserungen …