Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wasser

Die natürliche Ressource Wasser soll einer der neuen Forschungs-Schwerpunkte der TU Dresden werden. Foto: Heiko Weckbrodt

Fluten und verwittern

Bauingenieure der TU Dresden übernehmen 14 Millionen Euro teure Wasserbau-Versuchshalle und Straßenbau-Labor Dresden, 11. April 2016. Die Bauingenieure der TU Dresden haben nun bessere Möglichkeiten, neue Hochwasserschutz-Systeme Straßenbeläge und andere Forschungsprojekte zu erproben: Sie haben heute zwei neue Versuchs- und Laborgebäude offiziell übernommen, die in den vergangenen zwei Jahren an der Georg-Schumann-Straße entstanden sind. Der Freistaat Sachsen investierte insgesamt rund 14 Millionen Euro in diese Versuchsbauten, die das Exzellenzprofil der TU stärken sollen.

Die natürliche Ressource Wasser soll einer der neuen Forschungs-Schwerpunkte der TU Dresden werden. Foto: Heiko Weckbrodt

Schutz gegen Mikroschadstoffe im Wasser

Sachsen gibt halbe Million für Forschungsprojekt der TU Dresden Dresden, 30. Januar 2016. Mikroschadstoffe aus Arzneimitteln, Röntgenkontrastmitteln, Hormonen, Pflanzenschutzmitteln, Industrie- und Haushaltschemikalien gelangen auf viele Wege in unser Abwasser und können „in Flora, Fauna und bei der Trinkwasserversorgung schon in geringen Konzentrationen Auswirkungen haben“, hat der sächsische Agrar- und Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) gewarnt. Sein Ministerium gibt daher nun 446.000 Euro für ein Projekt „„Umgang mit Mikroschadstoffen in Sachsen“ der TU Dresden.

Die dunklen Streifen auf diesem Fehlfarben-Bild vom Mars-Krater Hale deuten nach Ansicht der NASA-Analysten auf kürzlich geflossenes Wasser auf dem Mars hin. Abb.: NASA/JPL-Caltech/Univ. of Arizona

Wasser auf dem Mars

NASA-Sonde findet Hinweise auf fließendes Wasser Mars, 28. September 2015. Die NASA hat starke Hinweise darauf gefunden, dass es auf unserem Nachbarplaneten Mars flüssiges Wasser gibt. Wie die US-Raumfahrtbehörde mitteilte, geht dies aus Spektrometer-Bildern der Raumsonde „Mars Reconnaissance Orbiter“ (MRO) hervor. Darauf deuten unter anderem Streifen auf Marsabhängen hin, die offensichtlich durch kürzlich geflossenes Wasser gebildet wurden, und stets verschwinden, wenn die Temperaturen auf der Planetenoberfläche fallen.

Ein nepalesischen Mädchen sitzt in Gyhanphedi auf den Leitungen, die arche noVa in die abgelegenen Bergdörfer gebracht hat. Foto: arche noVa

Arche noVa: Nach Nepal-Erdbeben Bergdörfer nicht vergessen

Hilfsorganisation aus Dresden organisiert Wasserversorgung auch in entlegenen Katastrophen-Regionen Dresden/Kathmandu, 23. Juli 2015. Wenn Naturkatastrophen oder Bürgerkriege aus den Schlagzeilen der Hauptnachrichten-Sendungen verschwinden, erlahmt oft die Spendenbereitschaft aus den Industrieländern. Und allzu oft wird darüber vergessen, dass die Menschen in den Katastrophengebieten oft noch Monate oder gar Jahre später mit den Folgen ringen. Diesen Effekt beobachtet die Dresdner Hilfsorganisation „arche noVa“ immer wieder – und versucht ihn gerade jetzt in Nepal zu vermeiden: Dort nämlich haben zum Beispiel viele Bergdörfer und entlegene Regionen weitab der Hauptstadt Kathmandu auch Monate nach den Erdbeben vom 25. April und 12. Mai 2015 immer noch keine stabile Versorgung mit sauberem Trinkwasser.

Die natürliche Ressource Wasser soll einer der neuen Forschungs-Schwerpunkte der TU Dresden werden. Foto: Heiko Weckbrodt

TU Dresden stürzt sich auf Software und Wasser

Uni baut zwei neue Forschungsschwerpunkte neben Mikroelektronik und Biomedizin auf Dresden, 20. Mai 2015. Um sich als Hort exzellenter Forschung kerniger zu profilieren, wird die TU Dresden zusätzlich zur Mikroelektronik und Biomedizin nun zwei weitere Forschungsschwerpunkte aufbauen: Software-Entwicklung und Wasser-Ressourcenforschung. Das hat Prof. Hans Müller-Steinhagen anlässlich seiner Wiederwahl als TU-Rektor angekündigt. Er will damit die Chancen der Uni verbessern, auch in der nächsten milliardenschweren Verteilrunde von Bundes-Exzellenzfördergeldern zum Zuge zu kommen.

Schon ein Tropfen Wasser, der die Schutzschicht durchdringt, kann die organischen Solarfolien in den Alterstod treiben. Foto: Heiko Weckbrodt

Trinkwasser für 2800 Zyklon-Opfer in Vanuatu

„Arche NoVa“ Dresden installiert Aufbereitungsanlagen für 20.000 Liter Dresden/Vanuatu, 28. März 2015: Die Dresdner Hilfsorganisation „Arche noVa“ installiert an diesem Wochenende zwei Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen im Zyklon-Katrastrophengebiet des verwüsteten südpazifischen Inselstaats Vanuatu. Die Anlagen werden am Ufer des Flusses Epoule errichtet, bereiten bis zu 20.000 Liter Trinkwasser pro Tag auf, das dann per Laster in vier Gemeinden mit insgesamt rund 2.800 Einwohnern gebracht werden.

Leider staubtrocken: Der Riesenplanet "HD 209458b" im Sternbild Pegasus. Visualisierung: NASA, ESA, G. Bacon (STScI) und N. Madhusudhan (UC)

Astronomen enttäuscht: Exo-Planeten total trocken

Dämpfer für Suche nach „zweiter Erde“ Sternbild Pegasus, 26. Juli 2014: Nachdem die Raumteleskope „Hubble“ und „Kepler“ in jüngster Zeit eine Vielzahl von Planeten entdeckt hatten, die ferne Sterne umkreisen, hatten sich die Forscher zuletzt große Hoffnung gemacht, eine „zweite Erde“ zu finden. Sprich: einen Exoplaneten zu entdecken, der felsig, wasserreich und ähnlich schwer wie unsere Erde ist – und damit für Leben geeignet wäre. Doch die Wassersuche englischer Astronomen draußen im Weltall hat diesen Hoffnungen nun einen Dämpfer verpasst: Ein Team um Nikku Madhusudhan vom Institut für die Astronomie an der Universität Cambridge in England hat mit „Hubble“-Daten besonders vielversprechende Planeten im Sternbild Pegasus untersucht – und nur staubtrockene Giganten vorgefunden.

Mars macht Kunst

Sonde „Mars Express“ sendet malerisches Foto vom Becquerel-Krater zur Erde Mars, 2. Oktober 2013: Dieses wie ein assoziatives Kunstwerk anmutende Bild von unserem als rot geltenden Nachbarplaneten hat die ESA-Sonde „Mars Express“ zur Erde gesandt. Zusammengesetzt aus vier Aufnahmen einer hochauflösenden Stereo-Kamera an Bord der Marssonde, zeigt es den Becquerel-Krater und dessen Umgebung. Die hellen Ablagerungen sind schwefelhaltige Gesteine, die dunklen eingewehte Sedimente, die zusammen eine sehr spektakuläre Ansicht von oben bieten.

Inder entdecken Mondwasser

Mond, 27. August 2013: Das indische Raumschiff „Chandrayaan-1“ hat deutliche Hinweise auf Wasser auf dem Mond entdeckt, das nicht von der Erde oder durch Sonnenwind auf unseren Trabanten gelangt ist, sondern offensichtlich aus einer Quelle unter der Mondoberfläche stammt. Das teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit, die das indische Raumschiff mit entsprechenden Suchinstrumenten ausgestattet hatte.

Klar gibt’s Mars-Kanäle – aber nur untermarsianisch

Mars, 9. März 2013: Lange Zeit bewegten sie die Phantasie von Astronomen und Science-Fiction-Autoren: Die Marskanäle, über denen Entdeckung der italienische Astronom Giovanni Schiaparelli 1877 erstmals berichtet hatte, und die lange Zeit als Beweise für eine Mars-Zivilisation gedeutet wurden. Die feine Linienstruktur, die in den Fernrohren zu sehen war, stellte sich zwar später als optische Täuschungen heraus – nun aber hat die NASA-Sonde „Mars Reconnaissance Orbiter“ (MRO) mittels Radar-Analysen doch noch den Beweis erbracht: Ja, es gibt ausgetrocknete Wasserkanäle auf dem roten Planeten, allerdings tief unter der Oberfläche.

„Curiosity“ meldet: Einst flossen hüfttiefe Flüsse auf dem Mars

Mars, 27. September 2012: Durch die Erkundungsfahrten des Roboters „Curiosity“ auf unserem Nachbarplaneten mehren sich die Indizien, dass der Mars einst eine belebte Welt gewesen sein könnte. Der Rover hat auf seinem jüngsten Ausflug ein ausgetrocknetes Flussbett gefunden, von dem die Wissenschaftler auf der Erde recht sicher sind, dass darin einst ein knöchel- bis hüfttiefer Strom geflossen ist.

Titan hat mutmaßlich untermondischen Ozean

Titan, 28.6.2012: Die NASA-Sonde “Cassini” hat deutliche Hinweise auf ein Meer aus flüssigem Wasser unter der Oberfläche des Saturn-Mondes Titan gefunden. Das teilten die NASA und die ESA heute mit. Ein Forscherteam der Sapienza-Universität Rom um Dr. Luciano Iess war auf diese Schlussfolgerung gekommen, nachdem die Wissenschaftler besonders präzise Messungen der Titan-Form in verschiedenen Positionen relativ zu seinem Mutterplanten Saturn ausgewertet hatten. Dabei hatten sie festgestellt, dass der Mond durch die Gravitationskräfte des Riesenplaneten in einer Gezeiten-artigen Weise immer wieder verformt wird, die nur den Schluss zuließ, dass sich unter der Titan-Oberfläche ein Ozean befinden muss.