Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wärmepumpe

Das Führungsteam von Schaumaplast Nossen: Dirk Werrmann/Geschäftsführer & Leitung Geschäftsbereich EPP und Sonderschäume, Thomas Comberg/Produktionsleiter, Christian Fritzsche/stellv. Produktionsleiter, -Alexander Isatschenko/(Vertrieb & Key Account (v. l.). Foto: Schaumaplast

Sächsischer Schaum beliebt für E-Autos und Wärmepumpen

Zuletzt 30 Prozent Wachstum pro Jahr: Schaumaplast Nossen baut aus Nossen, 5. Mai 2022. „Schaumaplast Nossen“ wächst wegen steigender Nachfrage für seine Kunststoffschäume aus der Auto-, Energietechnik- sowie Fahrradindustrie und baut daher seine Kapazitäten für mehrere Millionen aus: Einerseits soll sich der Betrieb in Nossen zu einem Innovationszentrum für expandiertes Polypropylen (EPP) und andere Sonderschaum-Produkte weiterentwickeln. Anderseits entsteht auch im baden-württembergischen Reilingen eine EPP-Fertigungslinie. Das hat das Unternehmen aus Anlass seines 20-jährigen Jubiläums angekündigt.

Das ILK betreibt in seinem Technikum sowohl wärme- wie auch kältetechnische Versuchsanlagen. Foto: Heiko Weckbrodt

Zentrum für Kälte- und Energietechnik entsteht im Vogtland

Bund gibt 15 Millionen Euro Zuschuss Reichenbach, 11. März 2021. Um den Energieverbrauch für Kühllager, Klimaanlagen und Heizungen zu senken und die Umwelt zu entlasten, etablieren die Technische Universität Chemnitz (TUC), das private „Institut für Luft- und Kältetechnik“ aus Dresden und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) aus Freiburg im vogtländischen Reichenbach eine gemeinsame „Forschungsplattform Kälte- und Energietechnik“. Dort wollen sie gemeinsam neue Kältemittel, Kältemaschinen, Wärmepumpen, Rückkühler sowie Wärme- und Kältespeicher entwickeln und dabei auch „Künstliche Intelligenz“ (KI) einsetzen. Der Bund schießt 15 Millionen Euro für das Verbundprojekt zu. Das haben die Chemnitzer Uni, die sächsische Staatskanzlei (SKK) und das Bundesforschungsministerium mitgeteilt.

Das IKTS Dresden arbeitet auch für die Kühlung von Elektronik an elektrokalorischen Keramiken. Jetzt sollen sie auch für neuartige Wärmepumpen und Kühlschränke eingesetzt werden. Foto: Fraunhofer IKTS

Kühlen durch elektrische Felder: Fraunhofer entwickelt innovative Wärmepumpen

Elektrokalorische Anlagen sollen leise und hocheffizient arbeiten – auch Dresdner Institute beteiligt Dresden/Freiburg, 6. Dezember 2019. Fraunhofer entwickelt derzeit neuartige Wärmepumpen, die mit elektrischen Feldern statt mit Verdichtern arbeiten. Diese „elektrokalorischen Pumpen sind effektiver, leiser und umweltfreundlicher als heutige Modelle. Beteiligt sind auch sächsische Fraunhofer-Institute.

André Schlott vom Fraunhofer-Institut IFAM in Dresden arbeitet an neuen Wärmetauschern aus metallschäumen und -fasern. Die ersten Prototypen ähneln sichtlich Auto-Kühlern. Foto: Heiko Weckbrodt

Kälte aus Hitze

Neue kompakte Kühlgeräte speisen sich aus bisher verplemperter Abwärme Dresden, 9. September 2016. Warum pusten so viele Fabriken, Haushalte und Autos sinnlos Abwärme in die Umwelt, obgleich sie damit pure Energie verplempern? Dafür gibt es sicher viele Gründe, vor allem aber einen physikalischen: Der Temperatur-Unterschied zwischen Maschine und Außenluft ist so gering, dass er nur mit hohem Aufwand nutz- und wandelbar ist. Dies wollen Materialforscher vom Dresdner Fraunhofer-Institut IFAM ändern: Sie haben innovative Wärmewandler aus Aluminium-Fasern konstruiert, die selbst kleine Temperaturunterschiede noch effektiv nutzen können, um Kühlgeräte anzutreiben, das Badewasser in einem Wohnhaus zu erwärmen oder Kühlmaschinen in einem Lager anzutreiben.