Alle Artikel mit dem Schlagwort: VR

Brille "Oculus Rift" für 3D-Erkundungen in der "Virtueller Realität" (VR). Foto: Oculus

Deutscher Verkaufsstart für Spiele-Brille „Oculus Rift“

Saturn und Mediamarkt verkaufen ab sofort VR-Brille von Facebook-Tochter für 700 Euro Hamburg, 20. September 2016. Seit langem war sie angekündigt, doch bisher konnten die deutschen Spieler die Datenbrille „Oculus Rift“ nur auf Messen und in Museen ausprobieren. Nun aber hat die Facebook-Tochter Oculus den Verkaufsstart der vielumworbenen Brille in Deutschland verkündet: Die wird ab sofort für 700 Euro in Saturn- und Mediamärkten verkauft, teile das Unternehmen heute mit.

360-Grad-Aufnahme eines Konzerts. Die dafür vom HHI entwickelte Kamera "OmniCam-360" kann Panorama-Videos mit einer Auflösung von über 10.000 mal 2000 Bildpunkten aufnehmen und übertragen. Abb.: HHI

Fraunhofer testet virtuelle Realität per Satellit

Amsterdam/ Luxemburg, 5. September 2016. Konzernsäle, Sportstadien und andere Veranstaltungsorte sollen neben ein paar Hundert oder Tausend „realen“ Besuchern“ in Zukunft auch Millionen virtuelle Zuschauer fassen. Möglich machen sollen dies neue hochauflösende Kameras, die Kulturereignisse als 360-Grad-Panorama aufnehmen und per Satellit als „Virtuelle Realtät“ an Millionen Fernsehzuschauer übertragen. Der Satellitenbetreiber SES aus Luxemburg und das Berliner Heinrich-Hertz-Institut (HHI) der Fraunhofer-Gesellschaft wollen diese „Virtuelle realität per Satellit“ am Wochenende auf der Medienmesse IBC („International Broadcasting Convention“) in Amsterdam mit einer „OmniCam-360“-Kamera des HHI vorführen.

Etwas unbeholfene Cybersex-Szene aus "Demolition Man". Szenenfoto: Warner

Jeder Vierte interessiert sich für Cyber-Sex

Frauen weit weniger fasziniert Ingolstadt, 1. September 2016. 28 Prozent aller männlichen Internetnutzer und 15 Prozent der weiblichen Nutzer interessieren sich für Sex in virtuellen Welten („Virtual Reality“). Das hat eine Umfrage der russischen Sicherheits-Softwarefirma Kaspersky und des Statistikportals „Statista“ unter 500 deutschen Internetnutzer ab 18 Jahre ergeben.

Einen Einsatzzweck für ihren Grafikprozessor Tesla100 sieht Nvidia in der Entwicklung Künstlicher Intelligenz. Foto: nvidia

Internet der Dinge braucht höhere Rechnerleistung

Nvida packt fast 4000 Rechner-Kerne in einen Prozessor Santa Clara, 10. April 2016. Der Trend, immer mehr Rechenkerne auf jeden Prozessorchip zu packen, setzt sich fort. So hat das kalifornische Grafikprozessor-Unternehmen Nvidia mit der “Pascal“-Porozessorarchitektur nun einen Tesla-100-Chip mit 3840 Rechnerkernen entwickelt. Solche Vielkern-Prozessoren eignen sich besonders, um aufwendige Berechnungen parallel abzuarbeiten – zum Beispiel in Verkehrssimulationen, für Künstliche Intelligenzien oder bei der Vernetzung vieler Geräte im „Internet der Dinge“.

Konferenz-Logo: MobileCamp e.V

Dresdner Konferenz „MobileCamp“ über das mobile Internet

Auch virtuelle Realität auf der Agenda des Barcamps Dresden, 24. März 2016. Das „Internet der Dinge“ (IoT), virtuelle Realitäten (VR) und andere Trends für mobile Internetgeräte stehen im Fokus einer Konferenz „MobileCamp“, auf der sich rund 300 Entwickler, Designer und Blogger am 21. und 22. Mai 2016 in Dresden austauschen wollen. Es handele sich um die größte Veranstaltung dieser Art im deutschsprachigen Raum, schätzte der Veranstalter-Verein „MobileCamp“ ein.

Brille "Oculus Rift" für 3D-Erkundungen in der "Virtueller Realität" (VR). Foto: Oculus

Virtual Reality für Gamer – dreidimensionale Welten betreten

Glücksspiel global im Aufwind – spannende Zeit des Wandels Der nächste Schritt der allgemeinen Digitalisierung zeichnet sich deutlich ab, er weist in Richtung Dreidimensionalität. In den sozialen Medien und einschlägigen Blogs laufen aktuell eifrige Diskussionen über die Funktion der neuesten Geräte, die kurz vor dem Release stehen. Vor allem die seit dem 6. Januar vorbestellbare Hightech-VR-Brille Oculus Rift wird gespannt erwartet, aber auch andere Brillen und Gadgets stehen im Rampenlicht. Wie sieht die nahe Zukunft des Gamings aus?

In ersten Praxistests in einer Druckerei hat sich die Datenbrille laut KBA-Angaben bereits bewährt. Servicetechniker im Einsatz mit Datenbrille. Foto: KBA

Druckerei-Techniker bekommen augengesteuerte Datenbrillen

Zwickauer Hightech-Brille soll Reparatur von Planeta-Maschinen beschleunigen Zwickau/Würzburg/Radebeul, 1. Oktober 2015. Service-Techniker in Druckereien bekommen künftig augengesteuerte Datenbrillen aufgesetzt, wenn eine Maschine kaputt geht. Per Videokonferenz führt dann ein Experte aus der Ferne den Mann oder die Frau vor Ort durch die Reparatur. Entwickelt haben diese Datenbrillen der Druckmaschinen-Hersteller „König & Bauer“ (KBA) und die „Westsächsische Hochschule Zwickau“ (WHZ). Die Partner wollen diese Innovation am 5. Oktober erstmals auf der Fachmesse „World Publishing Expo 2015“ (IFRA) in Hamburg vorführen. An dem Projekt ist auch die „König & Bauer“-Tochter „Planeta“ in Radebeul beteiligt.

Unser Tester Sven Germeroth im Cyberspace-Rausch. Foto: Madeleine Arndt

Google Cardboard: Erste Erfahrungen im Cyberspace

Virtuelle Welten zum Sparpreis – ein Erlebnisbericht Dresden/Mountain View, 23. Januar 2015: Wohl jeder wird schon mal wenigstens einmal ein Foto von jenen Hipsters gesehen haben, die mit einer dieser Cyberspace-mäßigen Datenbrillen auf der Nase herumrennen. Die sind mit kleinen Bildschirmen versehen, die dem Träger eine „Virtuelle Realität“ (VR) nicht nur vor Augen führen, sondern es auch möglich machen, sich in diesen Gegenwelten zu drehen und zu wenden, sie in allen Dimensionen zu erkunden. So chic diese VR-Brillen auch sind, so teuer sind sie auch: Entwickler wie Google, Zeiss oder das Fraunhofer Comedd Dresden setzen vierstellige Preise dafür an. Doch warum die schönen Euros aus dem Fenster rauswerfen, wenn es billige Alternativen wie die „Google Card Boxes“ gibt, die nur ein paar Euro kosten? Im Prinzip sind dies nur Papp-Bastelsätze, die man zu einem Brillenkasten zusammenfügt und dann sein iPhone oder Android-Smartphone als mobilen Bildschirm hineinstecken muss, um dann per App (Miniprogramm) die virtuellen Welten zum Sparpreis erwandern kann? Unser Gastautor Sven Germeroth hat’s ausprobiert – hier seine Erfahrungen:

Dresdner OLED-Datenbrille gewinnt Innovationspreis auf CeBit

Brille erweitert per Augenbefehl Realität Hannover/Dresden, 8. März 2013: Die augengesteuerte Oled-Brille des Dresdner Fraunhofer-Zentrums „Comedd“ hat auf der Computermesse „CeBit“ in Hannover den „Innovationspreis IT“ der „Initiative Mittelstand“ in der Sparte „Hardware“ gewonnen. „Dieser Preis zeigt, dass neben Google auch in Deutschland intensiv an Datenbrillen geforscht wird und unsere Datenbrille demgegenüber mit der berührungslosen Augensteuerung ein sensationelles Alleinstellungsmerkmal besitzt“, kommentierte Comedd-Systemdesigner Dr. Rigo Herold.