Alle Artikel mit dem Schlagwort: Stollen

Der Firmensitz von Dr. Quendt in Dresden-Gittersee. Ursprünglich wollte die DDR-Wirtschaftsführung hier mal ein Reinstsiliziumwerk bauen. Foto: Dr. Quendt

Wegen Corona weniger Umsatz bei Dr. Quendt Dresden

Mutter Lambertz ist dennoch zufrieden: Pandemische Effekte hielten sich in engen Grenzen Dresden/Aachen, 14. Oktober 2020. Das Dresdner Backunternehmen „Dr. Quendt“ hat im nun abgeschlossenen Geschäftsjahr 2019/2020 rund 22 Millionen Euro durch Russisch Brot, Stollen, Dinkelchen und andere Naschwaren erlöst – und damit eine halbe Million weniger als im Vorjahr. Das hat die Lambertz-Gruppe aus Aachen mitgeteilt, zu der „Dr. Quendt“ seit 2014 gehört.

Lambertz-Chef Hermann Bühlbecker in der Fabrik von Dr. Quendt. Er ist zufrieden mit dem 2014 gekauften Tochterunternehmen. Foto: Heiko Weckbrodt

Stollen-Rekord für Dr. Quendt Dresden

Lambertz-Chef Bühlbecker will Dresdner Leckereien auch im Lande Putins verkaufen. Dresden/Aachen, 20. Dezember 2019. Für die Dresdner Backfabrik „Dr. Quendt“ war die diesjährige Weihnachtssaison besonders erfolgreich. „Dr. Quendt hat einen positiven Abschluss erwirtschaftet“, berichtete Lambertz-Chef Hermann Bühlbecker, zu dessen Gruppe der Betrieb seit 2014 gehört, bei einem Besuch in Dresden. „Und das Unternehmen hat so viele Stollen verkauft wie noch nie zuvor.“ Mehr als jeder zweite Stollen komme inzwischen aus der Backfabrik im Dresdner Süden.

Lambertz-Chef Hermann Bühlbecker übergibt dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ein vertrauetes Gebäck: einen Dresdner Stollen von "Dr. Quendt". Fotonachweis: Lambertz-Gruppe

Dresdner Stollen aus Dresden für Präsident Putin

Lambert-Chef übergibt Gebäck aus der Dresdner “Dr. Quendt”-Naschfabrik Dresden/Sotschi, 9. Dezember 2019. Um seine Lebkuchen-Export nach Russland anzukurbeln, hat Lambertz-Chef Hermann Bühlbecker dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bei einem Besuch in Sotschi einen Dresdner Stollen von „Dr. Quendt“ geschenkt. Das hat die Aachener Lambertz-Gruppe, zu der das Dresdner Backunternehmen inzwischen gehört, heute mitgeteilt.

Der Firmensitz von Dr. Quendt in Dresden-Gittersee. Ursprünglich wollte die DDR-Wirtschaftsführung hier mal ein Reinstsiliziumwerk bauen. Foto: Dr. Quendt

Dr. Quendt behauptet sich als Stollen-Marktführer

Lambertz-Chef Bühlbecker ist zufrieden mit Dresdner Backtochter Dresden/Düsseldorf/Aachen, 17. Oktober 2019. Das Backunternehmen „Dr. Quendt“ hat seine Position als Marktführer für Dresdner Stollen verteidigt und sich wirtschaftlich weiter konsolidiert. Das teilte „Lambertz“-Chef Hermann Bühlbecker, heute in Düsseldorf mit. Die Muttergesellschaft sei zufrieden mit der Entwicklung der Dresdner Tochter, betonte Lambertz-Sprecher Martin Heinen auf Oiger-Anfrage: „Alles gut!“

Bäckermeister Matthias Walther bereitet in seiner Backstube ein Keksblech vor. Foto: Heiko Weckbrodt

Mit Keksen aus der Zunftkrise

Bäckermeister Walther gilt mit seinen KeXereien als Innovator in der Dresder Innung Dresden, 7. April 2015. Die kleinen bunten Linsen fallen inmitten von überdimensionalen Ofenblechen, Nudelhölzern und Teigrollen sofort auf: Was machen Smarties in der Backstube? Bäckerin Tabea Knötschke greift sich eine Handvoll: Tapp-tapp-tapp, platziert sie die roten, gelben, grünen Kullerchen auf den runden Teighäufchen, die Keks-Experte Oliver Groß mit einer Art Eiskugelzange auf dem großen Blech verteilt. „Das hat eine Weile gedauert, bis wir den Dreh raushatten“, erzählt die weißbemützte 30-Jährige. „Anfangs haben wir die Smarties nur im Teig mitgebacken. Das hat zwar gut geschmeckt, aber den Kunden war überhaupt nicht klar, was da drin steckt. Erst als wir zum Schluss noch Smarties draufgesetzt haben, kam der Aha-Effekt.“