Alle Artikel mit dem Schlagwort: Startup

Tablets sind die bessere und umweltschonendere Alternative zu Papierheften und -büchern in den Schulen, findet Katharina Porepp, die auf „Digitale Kreationen“ schwört. Foto: Heiko Weckbrodt

Tablet statt schwerer Analog-Ranzen

Mit elektronischen Lernheften will Katharina Porepp aus Dresden die Digitalisierung der Schule vorantreiben Dresden, 2. August 2022. Mit digitalen Schulheften will Katharina Porepp aus Dresden den digitale Wandel im Unterricht und daheim fördern: Ihre elektronischen Notiz- und Hausaufgabenhefte, Planer und Kalender unter der Marke „Digitale Kreationen“ sind alle für den Einsatz auf Tablets ausgerichtet. Sie sollen Schülern wie Lehrern helfen, einfacher den Überblick im Schulalltag zu behalten.

Blick in den Reinraum der ehemaligen Plastic-Logic-Fabrik, der nun für das Fraunhofer CNT 2.0 und das Zentrum für neuromorphes Computing umgebaut wird. Foto: Heiko Weckbrodt

Mikroelektronik-Forschungslabore für Hightech-Gründer öffnen

Angehende Halbleiter-Firmen brauchen mehr Miet-Reinräume und Pilotlinien, um ihre Konzepte auszuprobieren Dresden, 6. April 2022. In Deutschland klafft trotz gewisser Fortschritte in den vergangenen Jahren immer noch eine Lücke zwischen einer eigentlich starken naturwissenschaftlich-technischen Forschungslandschaft und einer breiten kommerziellen Vermarktung der dort gewonnen Erkenntnisse, wie man es aus den USA kennt. Das haben Vertreter aus Forschung und Wissenschaft während der virtuellen Tagung „Mikroelektronik-Forschung in Deutschland“ in Dresden mit Blick auf den kapitalintensiven Halbleiter-Sektor eingeschätzt.

Wenn sich ein Ausfall anbahnt, warnt die KI und fordert eine vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) an. Hier eine Statusampel an einer Anlage in der Chipfabrik von Globalfoundries Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner Sortbox-KI kanalisiert Sensordatenfluten in der Industrie 4.0

Junge Ingenieure gründen Elektronik-Unternehmen aus der TU Dresden aus Dresden, 10. Februar 2022. Drei Nachwuchsingenieure der TU Dresden haben eine elektronische „Sortbox“ entwickelt, die mit Hilfe „Künstlicher Intelligenz“ (KI) die Datenfluten von modernen „Industrie 4.0“-Anlagen vorsortiert und zusammenfasst, damit sie dann leichter ausgewertet werden können. Das Team will nun ein Unternehmen gründen, das diesen Datenkompressor kommerziell vermarktet.

Herzstück der elektronischen Nasen ist der Geruchssensor „Smell iX16” auf Basis von Kohlenstoff-Nanoröhrchen. Foto: SmartNanotubes

Millionenspritze für Nano-Nase aus Freital

Risikokapitalisten beteiligen sich an Uni-Ausgründung „Smartnanotubes Technologies“ Freital/Dresden, 6. Februar 2022. Damit „Smartnanotubes Technologies“ seine elektronischen Nasen weiterentwickeln und breit vermarkten kann, investieren Risikokapitalisten nun 2,4 Millionen Euro in die Ausgründung der TU Dresden. Hauptinvestoren seien der „Cottonwood Technology Fund“, die „duotec GmbH“ und die „Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen“, teilte das Unternehmen mit.

Das Itexia-Team. Foto: Itexia

Frisches Kapital für Inventar-Softwareschmiede Itexia Dresden

Geschäftsengel geben über eine halbe Million Euro Dresden, 16. November 2021. Die Inventar-Softwareschmiede „Itexia“ aus Dresden bekommt über eine halbe Million Risikokapital, um ihre internetbasierten Verwaltungsprogramme in der Rechnerwolke (Cloud) weiterzuentwickeln. Das Geld dafür steuern die Unternehmer Julius Göllner, Christoph Jentzsch und Philipp Herkelmann, die hier als „Business Angels“ (Geschäftsengel) agieren, also als Kapitalgeber und Berater in Personalunion. Das geht aus einer Itexia-Mitteilung hervor.

Michael Döring (links) leitet "Schubert Motion" in Dresden. Neben ihm steht Entwicklungsingenieur Florentin Rauscher. Foto: Gerhard Schubert GmbH

Schubert Motion bringt in Dresden Roboter auf Trab

Entwicklungstochter eines fränkischen Maschinenbauers wächst in Dresden Dresden/Crailsheim, 3. September 2021. Der fränkische Verpackungsmaschinenhersteller „Schubert“ baut seine noch junge Robotik-Forschung in Sachsen aus. Das hat das Unternehmen aus Crailsheim heute angekündigt. Dafür wollen die Franken und die Sachsen das vor einem Jahr begründete Entwicklerteam der Tochtergesellschaft „Schubert Motion“ in Dresden vergrößern.

Prof. Dirk Reichelt von der HTW Dresden kann mit dem Smartphone Informationen aus der "intelligenten Materialbox" auslesen. Foto: HTW/ IPMS

„Lab X“-Inkubator Dresden soll Studenten beim Gründen helfen

Hochschule für Technik und Wirtschaft will hoch über der Stadt kreative Ideen beflügeln Dresden., 11. August 2021. Damit mehr Studenten den Weg in die Selbstständigkeit wagen, hat die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden mit dem „Lab X“ einen eigenen Unternehmens-Ausbrüter eingerichtet. Das haben der Informatiker Prof. Dirk Reichelt und der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Stephan Kühnel von der HTW heute mitgeteilt – beide leiten den neuen Inkubator.

Anne-Kristin Heninger und Frank Buchholz vom Uniklinkum Dresden wollen mit Rectech ein Unternehmen für Gen-Editierungsverfahren gründen. Foto: Science4Life

Rectech Dresden entwickelt molekulare Werkzeuge gegen Erbkrankheiten

Ausgründung der Uniklinik spezialisiert sich auf Rekombinase-Enzyme Dresden, 14. Juli 2021. Um bisher unheilbare Krankheiten zu besiegen, die im Erbgut des Patienten verankert sind, können womöglich Gentherapien helfen, die Defekte in der erbguttragenden Desoxyribonukleinsäure (DNS) gezielt reparieren. Dafür setzt ein Team um Prof. Frank Buchholz und Dr. Anne-Kristin Heninger von der Uniklinik Dresden auf sogenannte Rekombinase-Enzyme: Diese Moleküle können das Erbgut im Organismus gezielt umschneiden, ohne dafür auf körpereigene DNS-Reparaturmechanismen angewiesen zu sein. Dadurch arbeiten sie laut Uniklinik-Angaben besonders zielgenau und können auch größere Defekte in Ordnung bringen. Nun will das Team ein Unternehmen namens „Rectech“ in Dresden gründen, das diese Technologie weiterentwickelt und vermarktet.

Das Student-Hotel in Dresden macht wegen Corona dicht. Foto: The Student Hotel

Wegen Corona: „Student Hotel“ in Dresden schließt

Wirtschaftsförderer wollen Tech-Gründer nun anderswo unterbringen Dresden, 21. August 2020. Das bei Gründern, Studenten und digitalen Nomaden recht beliebte „The Student Hotel“ (TSH) in Dresden macht  wegen der Corona-Krise dicht – zumindest vorerst. Das teilten die Betreiber mit. Demnach werde das Hotel in der Stadtmitte am 1. Oktober 2020 „aufgrund der Auswirkungen der Pandemie und der schwierigen Zukunftsaussichten bei Buchungen von deutschen und ausländischen Studenten, Coworkern und Firmenkunden vorübergehend geschlossen“.

VW hat einen Ikubator für innovative Mobilitäts-Konzepte in der Gläsernen Manufaktur Dresden eingerichtet, in der auch der neue eGolf produziert wird. Foto. VW

Argusaugen überwachen Batterien, Datenbrillen schulen Arbeiter

VW-Inkubator Dresden brütet an fünf jungen Unternehmen Dresden, 4. Juni 2020. Batterien für Elektroautos, virtuelle Schulen für Arbeiter und Arbeitsschutz in Autofabriken sind einige Schwerpunkte der fünf jungen Unternehmen, die Volkswagen nun in seinem Dresdner Inkubator aufpäppeln will. Die Gründer können nun ein halbes Jahr lang mit VW-Unterstützung ihre Geschäftsmodelle und Produkte verbessern sowie Partner dafür finden – womöglich auch im Wolfsburger Autokonzern selbst. Das geht aus einer VW-Mitteilung hervor.

Braucht die EU einen eigenen Finanzminister mit eigenem Haushalt? Frankreich ist dafür, Deutschland eher dagegen, Foto: Heiko Weckbrodt

Halbstaatlicher Risikokapital-Fonds gefordert

Bitkom: Zukunftsfonds soll mit 1 Milliarden Euro starten und junge Unternehmen in Wachstumsphase helfen Berlin, 15. Januar 2020. Die Bundesregierung sollte so schnell wie möglich den im Koalitionsvertrag vereinbarten „Zukunftsfonds“ für innovative junge Unternehmen mit einem Startkapital von einer Milliarde Euro starten. Das hat der deutsche Digitalwirtschaftsverband „Bitkom“ heute gefordert. Damit soll verhindert werden, dass verheißungsvolle Start-up aus Finanzierungsgründen ins Ausland abwandern.

Ein Wandelbots-Mitarbeiter testet die neuen Tracepens, mit denen auch Laien Roboter anlernen können. Foto: Wandelbots

Dresden bezuschusst Innovatoren

Wirtschaftsförderer wollen junge Hightech-Firmen in der Stadt unterstützen Dresden, 3. Januar 2020. Wer Innovationen in Dresden entwickelt, kann dafür jetzt wieder Zuschüsse von den städtischen Wirtschaftsförderern bekommen. „Ziel ist es, innovative Lösungen auch für Themen und Probleme mit städtischer Relevanz zu realisieren“, betonte Wirtschaftsförderungs-Chef Robert Franke.

Industrie Zahnrad Konjunktur. Abb.: Heiko Weckbrodt

Preise für junge Unternehmen ausgelobt

„Breakthrough Award“ für innovative Produkte kurz vor dem Marktdurchbruch wird Ende April in Dresden vergeben Dresden, 18. Dezember 2019. Ambitionierte Gründer, die mit ihrem jungen Unternehmen kurz vor dem Durchbruch stehen, können sich nun um den „Breakthrough Award“ bewerben. Die Gewinner gibt die Jury dann im Frühjahr in Dresden bekannt. Die Weka-Mediengruppe und deren Technikzeitschrift „Connect“ hat diesen Preis gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden ausgelobt, um die Gründer und Innovationskultur in Deutschland zu fördern.

Manager Marius Feldmann, Geschäftsführer Nicolas-Röhrs und Technikchef Jens-Struckmeier von Cloud & Heat. Foto: Cloud & Heat

„Cloud & Heat“ Dresden als besonders wachstumsstark ausgezeichnet

Deloitte-Wirtschaftsprüfer verweisen auf über 21.000 Prozent Umsatzwachstum Dresden/Hamburg, 11. November 2019. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft „Deloitte“ hat das Dresdner Rechenzentren-Unternehmen „Cloud & Heat“ als wachstumsstärkste Technologiefirma im Wettbewerb um den „Deloitte Technology Fast 50 Award“ als Ersplatzierten ausgezeichnet. Demnach habe die Dresdner Uni-Ausgründung seine Umsätze in den vergangenen vier Geschäftsjahren um über 21.000 Prozent gesteigert.