Alle Artikel mit dem Schlagwort: Jena

In Japan experimentieren Forschungseinrichtungen wie das Riken-Zentrum bereits seit Jahren mit dem Robotereinsatz in Haushalten und in der Pflege. Hier ist zum Beispiel ein "Robobear" zu sehen, der einen Menschen tragen kann. Foto: Riken

Roboterin Kati knetet bald Wirbelsäule von Skoliose-Kinder durch

Neue Ansätze für KI-Therapie bei verkrümmter Wirbelsäule Dresden, 14. Juni 2019. Weil die Behandlung einer verkrümmten Wirbelsäule („Skoliose“) bei Kindern aufwendig, anstrengend und personalaufwendig ist, wollen Ingenieure aus Dresden, und Jena dafür nun einen süßen Therapie-Roboter konstruieren. Das Bundesforschungsministerium hat für dieses Verbundprojekt unter dem Titel „Kindgerecht Automatisieren, Therapie Intensivieren“ (Kati) 1,7 Millionen Euro Fördergeld zugesagt. Das hat die Technische Universität Dresden (TUD) mitgeteilt.

Zeiss arbeitet auch an Mikroelektronik-Zukunftstechnologien - hier eine EUV-Lithographie-Optik. Foto: Zeiss

Zeiss investiert 300 Millionen Euro in Jena

Technologiekonzern will Gründungsstandort stärken Jena, 13. Oktober 2017. Die Carl Zeiss AG investiert 300 Millionen Euro in seinen gründungs-Standort Jena. Das hat der Optotechnologie-Konzern heute mitgeteilt. Geplant sei, auf einem ungenutzten Gelände der Firma Schott einen Neubau zu errichten, in dem Zeiss bis zum Jahr 2023 alle seine lokalen Einheiten zusammenfassen will.

Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaftler haben für 2016 das Jahr des globalen Verstehens ausgerufen. Abb.: IYGU

2016 ist Jahr des globalen Verstehens

Geistes- Natur- und Sozialwissenschaftler haben „International Year of Global Understanding“ ausgerufen Erde, 4. Januar 2016. Gleich nach dem „Lichtjahr“ 2015 geht es für die Weltbevölkerung weiter in das Jahr des globalen Verstehen: Die Weltdachverbände der Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften – das International Council for Science (ICSU), das International Social Science Council (ISSC) und das International Council for Philosophy and Human Sciences (CIPSH) – haben das Jahr 2016 zum „International Year of Global Understanding“ (IYGU) erklärt.

Die kleine Springspinne hat acht hochspezialisierte Augen, die für die Fraunhofer-Forscher als ein Vorbild für ihre künstlichen Facetten-Augen dienten. Foto: Opoterser, Wikipedia, CC3-Lizenz

Smartphones mit Spinnenaugen

Fraunhofer-Optiker in Jena experimentieren mit künstlichen Spinnen-Augen für Mini-Kameras Jena/Dresden, 27. Oktober 2015. Damit Smartphones künftig noch dünner gebaut werden können und Mini-Kameras sogar unauffällig in Chipkarten integriert werden können, haben Fraunhofer-Optiker aus Jena künstliche Insektenaugen entwickelt. Diese besonders flachen Sensoren ähneln den Mehrfach-Augen der Springspinne und anderer Winzlinge, brauchen also keine speziellen Objektive. Der Physiker Prof. Norbert Kaiser vom Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) in Jena zeigte sich bei einem Vortrag in Dresden regelrecht begeistert davon, was sich die Optikkonstrukteure von den Insekten technologisch noch alles abschauen können: „Die Natur ist uns da meilenweit voraus“, sagte er.

"Repowering": Techniker rüsten eine Windkraftanlage mit stärkeren Generatoren auf. Dies ist ein weltweiter Trend in der Branche, in Sachsen kommt er laut BWE-Angaben aber erst langsam voran. Foto: REpower Systems AG, BWE

Große Windparks bremsen sich selbst aus

Simulation: Zuviel Turbinen lassen Ausbeute pro Turm immer mehr sinken Jena, 24. August 2015. Der Bau immer größerer Windparks ist anscheinend keine gangbarer Weg zur Energiewende: Wie Jenaer Forscher jetzt in einer Wetter-Simulation herausgefunden haben, bremsen sehr große Windkraftparks den Wind derart aus, dass die Anlagen unterm Strich nur noch sehr ineffizient arbeiten.

Um ihre Licht-Installation zu einem Konzert der Jenaer Philharmonie genau auf ihre farblichen Vorstellungen abzustimmen, setzte die Künstlerin Rosalie auf die Echtfarb-Sensortechnik von MAZeT. Abb.: Uwe Germar/ MAZeT

Bloß kein Schweinchenrosa

Jenaer Sensor erkennt Farbnuancen wie ein Mensch – und hilft, Flugreisen angenehmer zu machen Jena, 11. August 2015. Tiefdunkelblau ist nicht das Gleiche wie Bläulichschwarz – ist doch klar, oder? Frauen erkennen meist solche feinen Farbabstufungen, wissen, dass der Unterschied manchmal allesentscheidend ist. Männer und Computer haben da oft so ihre Schwierigkeiten – und holen sich deshalb jetzt hochtechnologische Schützenhilfe: Die Jenaer Hightech-Firma „MAZeT“ hat einen Sensor entwickelt, der Farben so fein wie das beste menschliche Auge unterscheidet und vielleicht sogar noch besser. Eingesetzt wird dieser neue künstliche Nuancen-Erkenner inzwischen von Künstlern, Innendesignern, Laboren, ja selbst von Obstbauern und anderen Anwendern, die sich 100pro darauf verlassen müssen, dass sie aus dem großen Kosmos der Farben genau die richtige Schattierung herauspicken.

Logo: MAZeT

MAZeT – Gründung von Carl-Zeiss-Ingenieuren

Zahlen & Fakten: Firmensitz: Jena Gegründet: 1992 Wurzeln: Die Gründungsmannschaft bestand aus Mitarbeitern von Carl Zeiss Jena und des Kombinats Mikroelektronik Erfurt (insbesondere aus deren Chipdesign-Entwicklungsabteilungen) Profil: Entwicklung und Fertigung von kompletten elektronischen Systemen, kunden- und anwendungsspezifischen integrierten Schaltungen und Embedded Systems, vor allem für die Medizintechnik, Automatisierungstechnik, Analytik, LED-Lichtsteuerung Produkte: Farb- und Spektralsensoren, Integrierte Schaltung zur Verarbeitung von Sensorsignalen Belegschaft: 90 Mitarbeiter Geschäftsführer: Dr. Fred Grunert und Dr. Wolfgang Hecker Mehr Infos im Netz: mazet.de Nachrichten über MAZeT: Jenaer Sensor erkennt Farbnuancen wie ein Mensch  

Savannen wie hier in Tansania nehmen insgesamt nur recht wenig von dem Kohlendioxid auf, das der Mensch vor allem durch die Verfeuerung fossiler Brennstoffe freisetzt. Sie verursachen aber - je nach Niederschlags-Menge - die Schwankungen in der globalen Kohlenstoffbilanz. Foto: Fritz/Heinrich

Kriegt die Savanne genug Regen, verbessert sich globale CO2-Bilanz

Wälder wirken als Riesenpuffer gegen Klimawandel Jena, 24. Mai 2015. Riesige natürliche Puffer sorgen dafür, dass der Klima-Wandel nicht so schnell voranschreitet, wie es Forscher früher mit Blick auf die Luftverpestung durch den Menschen berechnet hatten: Seit über 50 Jahren nehmen die Wälder und anderes Grünzeug rund um den Erdball mehr Kohlendioxid (CO2) auf, als sie wieder an die Luft abgibt. Den Großteil davon wird in tropischen Regenwälder und in Wäldern unserer Breiten per Photosynthese in Kohlenhydrate (Zuckerbasis) umgewandelt. Wieviel vom atmosphärischen CO2 pro Jahr aber tatsächlich „verzuckert“ werden kann, hängt entscheidend davon ab, ob es im jeweiligen Jahr in den Savannen und in den Buschländern auf der Erde geregnet hat. Das haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie aus Jena nun herausgefunden.

3D-Mikroskop von Zeiss schaut mit Dresdner Spiegelchips Organismen beim Wachsen zu

Dresden/Jena, 26. September 2013: Zeiss hat aus Mikrospiegel-Chips des Dresdner Fraunhofer-Photonikinstituts IPMS ein Lichtblatt-Mikroskop entwickelt, das über Tage hinweg Organismen dreidimensional beim Wachsen zuschauen kann, ohne sie zu zerstören. Das teilten Zeiss Microscopy Jena und das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) Dresden mit.