Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gewinn

Apple verkauft mehr iPhone und macht weniger Gewinn

Cupertino, 28. Oktober 2013: Während das bunte iPhone 5c eher wenig Resonanz unter den Apfeljüngern gefunden hat, kann Apple dafür anscheinend umso mehr mit seinem neuen Flaggschiff iPhone 5s punkten: Laut eigenen Angaben hat der US-Elektronikkonzern im vergangenen Quartal 33,8 Millionen iPhones verkauft, dies sei ein neuer Quartalsrekord, hieß es aus Cupertino.

AMD schreibt wieder Gewinne

Sunnyvale, 18. Oktober 2013: Der krisengeschüttelte Prozessor-Designer AMD ist wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt: Im dritten Quartal 2013 hat das Unternehmen mit Sitz im kalifornischen Sunnyvale seinen Umsatz im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 1,46 Milliarden Dollar (1,07 Milliarden Euro) gesteigert und erwirtschaftete dabei einen Nettoprofit von 48 Millionen Dollar (35 Millionen Euro) – nun vor einem Jahr hatte AMD 157 Millionen Dollar Quartalsverlust verbucht.

Intel stagniert

Santa Clara, 16. Oktober 2013: Wegen des schwächelnden PC-Markts und der Investitionszurückhaltung in der Wirtschaft stagniert Halbleiter-Marktführer Intel. Im dritten Quartal 2013 kam der US-Konzern auf 13,5 Milliarden Dollar (knapp zehn Milliarden Euro) Umsatz, was zwar einem fünfprozentigen Plus gegenüber dem zweiten Quartal 2013 entspricht. Aber im repräsentativeren Jahresvergleich haben sich die Quartalsumsätze bei Intel kaum verändert. Auch die Gewinnquote lag mit 22 Prozent spürbar unter den früher beim Marktführer üblichen Margen.

Infineon erholt sich

Halbleiter-Umsatz wieder über einer Milliarde Neubiberg/Dresden, 30. Juli 2013: Beim deutschen Halbleiterhersteller „Infineon“ verbessert sich die Lage wieder: Das Unternehmen ist im vergangenen Quartal profitabler geworden und hat wieder die Milliarden-Grenze beim Umsatz überschritten. Das teilte Konzern-Chef Reinhard Ploß im Infineon-Hauptquartier in Neubiberg bei München mit. Insbesondere die Leistungs- und Automobilelektronik des Unternehmens war verstärkt gefragt.

Apple angenagt

Umsatz stagniert, Profite schrumpfen Cupertino, 24. Juli 2013: Hat Apple nach dem Tod von Steve Jobs seinen Zenit überschritten? Jedenfalls stagniert das einst so erfolgsverwöhnte US-Unternehmen aus Cupertino, die Profite fallen gar deutlich: Im vergangenen Quartal kam Apple auf 35,3 Milliarden Dollar (26,7 Milliarden Euro) Umsatz, das sind 0,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Gewinne sanken um 21 Prozent auf 6,9 Milliarden Dollar (5,2 Milliarden Euro). Damit ist auch die Profitabilität des Elektronikkonzerns von einst einem Drittel auf nun nur noch knapp 20 Prozent gefallen.

AMD bleibt in roten Zahlen

Sunnyvale, 19. Juli 2013: Der Prozessor-Designer AMD schreibt trotz seines Sanierungsprogramms und massiver Entlassungen weiter Verluste: Im Vergleich zum Jahresbeginn konnte das US-Unternehmen seinen Umsatz im zweiten Quartal 2013 zwar um sieben Prozent auf 1,16 Milliarden Dollar (883 Millionen Euro) steigern, der aussagekräftigere Vergleich zum Vorjahreszeitraum weist aber einen Rückgang um 18 Prozent aus. Dies teilte das Unternehmen im kalifornischen Sunnyvale heute mit. Der Nettoverlust lag bei 74 Millionen Dollar (56 Millionen Euro) – vor einem Jahr hatte AMD noch einen leichten Gewinn erwirtschaftet.

Rekordquartal für Chip-Auftragsfertiger TSMC

Hsinchu, 18. Juli 2013: Der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger TSMC scheffelt ordentlich Kohle – und erntet damit die Früchte seines forcierten Investitionskurses: Im zweiten Quartal 2013 setzte der taiwanesische Konzern mit Hauptsitz in Hsinchu insgesamt 155,9 Milliarden Taiwan-Dollar (3,97 Milliarden Euro) um, 21,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen heute mitteilte. In der Gewinnmarge kann sich die Foundry inzwischen mit Branchengrößen wie Apple oder Intel messen: 51,8 Milliarden Taiwan-Dollar (1,3 Milliarden Euro, plus 23,8 %) entsprechen einer Profitabilität von 33 Prozent.

Infineon-Geschäfte schwächeln

Neubiberg/Dresden, 31. Januar 2013: Eine schwache Chip-Nachfrage aus der Automobil- und Sicherheitsbranche und der allgemeinen Industrie, aber auch der schwächelnde Dollar vermiesen dem deutschen Halbleiterhersteller Infineon die Geschäfte. Im vergangenen Quartal machte das Unternehmen nur noch 851 Millionen Euro Umsatz, zehn Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn fiel um 80 Prozent auf 19 Millionen Euro. Das teilte Konzernvorstand Reinhard Ploss heute mit.

Rekordumsatz bei Apple, Gewinn stagniert

Cupertino, 24. Januar 2013: Apple wächst dank iPhones und iPads weiter kräftig, ist aber nicht mehr so profitabel wie früher. Das geht aus dem nun veröffentlichten Quartalsbericht des US-amerikanischen Elektronik-Unternehmens mit Sitz in Cupertino hervor. So kletterte der Umsatz im letzten Quartal des Kalenderjahres 2012 – für Apple das erste Geschäftsquartal 2013 – um 17,7 Prozent auf einen Rekordwert von 54,5 Milliarden Dollar (40,8 Milliarden Euro) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Gewinn stagnierte bei 13,1 Milliarden Dollar (9,8 Milliarden Euro). Damit entfernt sich der Konzern zunehmend von früheren Gewinn-Umsatz-Verhältnissen von über 30 Prozent, wie sie noch unter Mitgründer Steve Jobs üblich gewesen waren.

Umsatz sinkt: Infineon streicht Investitionen zusammen

Neubiberg, 14. November 2012: Weil die Weltkonjunktur schwächelt sowie die Umsätze und Gewinne schrumpfen, streicht der deutsche Halbleiterkonzern Infineon seine Investitionen zusammen, schaltet wenig ausgelastete Anlagen in seinen Chipwerken ab und schickt Leiharbeiter nach Hause – und plant teils auch Kurzarbeit. Das hat Infineon-Vorstandschef Reinhard Ploss heute angekündigt. Während die Mitarbeiter im Warsteiner Chipwerk unmittelbar mit Kurzarbeit rechnen müssen, werden die Dresdner Fabriken wegen ihrer überdurchschnittlichen Auslastung von den Einschnitten wohl eher wenig betroffen sein.

Erfolg mit iPhone 5 und iPad 3: Apple scheffelt mehr Kohle

Cupertino, 25. Oktober 2012: Dank rekordverdächtiger Verkaufszahlen mit seinen neuen iPhone- und iPad-Modellen hat Apple im dritten Quartal 2012 seinen Umsatz – im Jahresvergleich – um 27,2 Prozent auf 36 Milliarden Dollar (27,8 Milliarden Euro) und seine Gewinne um 24,2 Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar (6,3 Milliarden Euro) steigern können. Das geht aus dem heute in Cupertino veröffentlichten Quartalsbericht des US-Elektronikkonzerns hervor. Die Gewinnquote lag damit zwar nicht mehr ganz so hoch wie zu Steven Jobs’ Zeiten, erreichte mit 24,4 Prozent dennoch eine Profitabilität, von denen andere Unternehmen nur träumen können.

Taiwans Chipschmiede TSMC steigert Gewinn

Taipeh, 25. Oktober 2012: Beim weltweit größten Chip-Auftragsfertiger („Foundry“) TSMC in Taiwan brummt das Geschäft entgegen den Erwartungen auf Hochtouren: Im vergangenen Quartal erwirtschaftete TSMC mit Auftrags-Halbleitern für Kunden insgesamt rund 141 Milliarden neue Taiwan-Dollar (3,7 Milliarden Euro). Das entspricht einer Steigerung um 10,4 Prozent zum vorigen Quartal und sogar um 32,8 Prozent zum Vorjahresquartal, wie das Unternehmen heute mitteilte. Der Gewinn wuchs im Vergleich zum Vorjahr sogar um 62,1 Prozent auf 49,3 Milliarden Taiwan-Dollar (1,3 Milliarden Euro). Ursprünglich hatten die Taiwanesen wegen der Euro-Krise, der US-Haushaltskrise und der abflauenden Weltkonjunktur mit einem verhaltenen Geschäftsverlauf in der zweiten Jahreshälfte 2012 gerechnet.

X-Fab baut Mikrosystem-Geschäft aus

Ostdeutscher Chip-Auftragsfertiger investiert 40 Millionen Euro in Erfurt – auch Dresden könnte profitieren Erfurt/Dresden, 26. September 2012: Der ostdeutsche Chip-Auftragsfertiger „X-Fab“ will künftig mehr „Mikroelektromechanische Systeme“ (MEMS) anbieten, um damit seine Marktposition zu verbessern. Vor allem für Computertelefone, Autos und Medizintechnik sind diese Spezialchips zunehmend gefragt. Das Unternehmen investiert daher in den kommenden drei Jahren rund 40 Millionen Euro in neue Reinräume und MEMS-Fertigungslinien in Erfurt. Dadurch werden in der thüringischen Landeshauptstadt rund 80 neue Jobs entstehen, kündigte X-Fab-Chef Hans-Jürgen Straub an. Auch Sachsen könnte von dieser Entwicklung profitieren, da im Dresdner X-Fab-Werk voraussichtlich ebenfalls MEMS gefertigt werden sollen.