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So etwa soll das europäische Athena-Raumschiff aussehen. Visualisierung: Esa

Riesenkammer simuliert Weltraum auf Erden

ILK Dresden entwickelt innovative Anlage für Satelliten-Tests gemeinsam mit Leybold Dresden, 4. Juni 2024. Um die extreme Hitze und Kälte, die auf Satelliten im Weltraum wirkt, auch auf Erden nachstellen zu können, bauen das private Institut für Luft- und Kältetechnik (ILK) Dresden sowie der Leybold-Konzern gemeinsam eine riesige Thermal-Vakuum-Kammer. Das hat ILK-Ingenieur Moritz Kuhn mitgeteilt. Mit fünf Metern Durchmesser werde diese Weltraum-Kammer neue Maßstäbe für thermische Simulationen setzen, schätzt der für tiefkalte Systeme zuständige Projektleiter ein.

Mit Hilfe des stärksten Lasers der Welt haben Forscher das Innere von Zwergplaneten für Sekundenbruchteile auf Erden erzeugt. Visualisierung: Greg Stewart/SLAC National Accelerator Laboratory; Inset: Jan Vorberger, HZDR

Innere eines Zwergsterns auf der Erde gezündet – für Sekundenbruchteile

Physiker aus Dresden und Rostock hoffen auf Erkenntnisse für Fusionskraftwerke und auf der Suche nach Leben im All Dresden/Rostock/Livermore, 25. Mai 2023. Physiker aus Dresden und Rostock haben mit dem US-amerikanischen Superlasern das Innere von Zwergsternen auf der Erde nachgestellt. Sie hoffen, so neue Ansätze für lasergestützte Fusions-Kraftwerke zu finden – und künftig besser vorhersagen zu können, wo im Weltall womöglich Außerirdische leben könnten und wo definitiv nicht. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) und der Uni Rostock hervor.

Unternehmer Thomas Pertermann zeigt einen Erinnerungsbrief mit unsichtbar einlaminierten Chips. Hält er das NFC-fähige Smartphone an das Bild, liest es laut die Namen der Partner, denen der Brief gewidmet ist. Foto: Sabine Mutschke

Wenn das Werbeplakat dich anquatscht…

Gedruckte Elektronik wird zum Massenprodukt Dresden, 25. November 2015. Herr K. schlendert an einer lockenden Blondine vorbei, die sich auf einem Reklameplakat am Straßenrand räkelt. Sie wirbt für Reisen in die Südsee. Doch Herr K. hat weder Zeit noch Geld für Urlaub und will schon weitereilen. Da fängt sein Handy an zu summen. Eine Südseemelodie. K. näselt das Telefon aus der Tasche, starrt auf den Bildschirm: Die Blondine hat drei Bikini-Schönheiten mitgebracht, die vor K.s Augen am Strand umhertanzen. „Komm zu uns, lieber K., bei uns ist es immer schön warm“, säuseln sie – und im nächsten Moment hat er auch schon eine SMS mit den Buchungsdetails auf dem Schirm… Porsche & Co. lassen sich von Dresdner Druckerei WDS ihre Reklame mit hauchdünnen Chips veredeln Möglich werden solche Sirenengesänge der Werbe-Fuzzis durch recht einfache gestrickte, sehr flache und meist biegsame Computerchips, die auf Folien gedruckt und dann unsichtbar auf Werbeplakate oder Image-Broschüren laminiert werden. Und diese gedruckte Elektronik wird im Werbedruck-Markt zu einem Massenprodukt: Sie bringt Visitenkarten zum Reden, startet Videos auf Smartphones und ermöglicht …

Bund fördert gedruckte Organikleuchten

6,1 Millionen Euro für Dresdner Novaled, Uni Regensburg und Cynora Dresden/Regensburg, 17. Juli 2013: Um die noch recht teuren „Organischen Leuchtdioden“ (OLEDs) billiger herzustellen, wollen die Uni Regensburg, die Dresdner Novaled AG und die Eggensteiner Cynora GmbH mit Bundeshilfe organische Leuchten künftig drucken, statt sie in Vakuumkammern zu erzeugen. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung der drei Partner des Projektes „cyCESH“ hervor. Das Bundesforschungsministerium fördert das Vorhaben in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 6,1 Millionen Euro. hw Zum Weiterlesen: Dresdner Fraunhofer-Institut arbeitet an OLED-Rollendruck

Infineon-Drucksensoren sollen Fußgänger bei Autounfällen besser schützen

Neubiberg/Frankfurt am Main, 20.6.2012: Infineon und Continental haben gemeinsam ein System entwickelt, dass Faußgänger vor schweren Verletzungen bewahren sollen, wenn sie von einem Auto angefahren werden. Dabei handelt es sich um einen Luftschlauch in der Stoßstange, der mit zwei Infineon-Drucksensoren aus dem Regensburger Werk gekoppelt ist. Registrieren die Sensoren einen Zusammenstoß, lösen sie binnen 40 Millisekunden ein Signal an Aktuatoren aus, die dann die Motorhaube anheben. Dies verschafft dem Fußgänger eine zusätzliche „Knautschzone“, die verhindern soll, dass er gegen den harten Motorblock stößt. Das System soll zunächst in Oberklasse-Autos eingesetzt werden.