Alle Artikel mit dem Schlagwort: digital

Konstrukteur Bernd Herfurth zeigt dem Fachpublikum in der Kama Dresden seine neue Schachtel-Klebemaschine für Digitaldruckereien. Foto: Heiko WeckbrodtKonstrukteur Bernd Herfurth zeigt dem Fachpublikum in der Kama Dresden seine neue Schachtel-Klebemaschine für Digitaldruckereien. Foto: Heiko Weckbrodt

Kama Dresden windet sich digital aus der Krise

Innovationen und Partnerschaft mit Elektronikkonzern HP sorgen für Wachstum Dresden, 13. November 2014: Durch einen unternehmerischen Schritt hinein in die digitale Welt hat sich die „Kama Dresden“ aus einer schweren Krise herausgearbeitet und wächst jetzt wieder, erwägt gar einen Fabrikausbau. Der Falzmaschinen-Produzent hat sich dafür mit der HP-Tochter „Indigo“ aus Israel zusammengetan und stellt nun Falz- und Klebeanlagen für Digitaldruckereien her. Die Verbundlinien aus Dresdner, israelischer und US-Technologie drucken, falten und kleben künftig Pappschachteln für Medikamente, Kosmetika und andere Produkte in Millionen-Auflagen – oder flexibel auch nur ein paar Hundert Stück, wenn der Kunde das so will.

Logo: Archivportal D

Sachsen speisen ihre Geschichte ins Netzportal D ein

Die Partys von August des Starken und Dresdner Wende-Debatten online einsehbar Dresden, 24. September 2014: Wie hat der sächsische Königshof reagiert, als der I. Weltkrieg ausbrach? Wie hat August der Starke seine Partys gefeiert? Wie hoch her ging es im Dresdner Bezirkstag, als die Revolution ihren Lauf nahm? Diesen und anderen Fragen können historisch interessierte Online-Forscher nun im Internet nachgehen. Das sächsische Staatsarchiv ist nämlich heute dem neuen deutschen Netz-Angebot „Archivportal D“ beigetreten und hat dort unter anderem Tonband-Mitschnitte von den Tagungen der Dresdner „Räte der Bezirke“ zwischen DDR-Zusammenbruch und Wiedervereinigung digital eingespeist, außerdem Akten des kurfürstlich-königlichen Oberhofmarschallamtes in Dresden aus der Zeit zwischen 1550 und 1918. „Sachsens Geschichte ist jetzt bundesweit recherchierbar“, begrüßte dies der sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU). „Die Online-Plattform erleichtert die Arbeit vieler Wissenschaftler und Bürger.“

Immer mehr deutsche spielen mit dem Smartphone. Foto: Bitkom

Deutscher Videospiel-Markt wächst

Verbände im Vorfeld der „gamescom“ schon ganz aufgeregt Berlin/Köln, 6. August 2014: Die Deutschen daddeln wie die Wilden mit Smartphones, Spielkonsolen und anderen Geräten – und dies beschert der Spielebranche in Deutschland in diesem Jahr spürbares Wachstum. Das schätzten der deutsche Hightech-Verband „Bitkom“ und der Unterhaltungssoftware-Verband BIU übereinstimmend im Vorfeld der Videospielmesse „gamescom“ mit, die am 13. August 2014 in Köln beginnt.

Repro: SLUB

Uhrmacher-Zeitschriften digitalisiert

SLUB Dresden stellt zwölf alte Periodika ins Internet Dresden/Glashütte, 1. Juni 2014: „Wer liefert englische Hufeisenmagnete mit ausgehöhlten Polen?“ „Für ein größeres optisches Institut wird ein junger, möglichst militärfreier Mann gesucht…“ „Platinschwämmchen in vorzüglicher Qualität liefert Carl Apell in Dresden.“ Mit solchen Problemen schlug sich die sächsische Uhrmacher-Zukunft in der Gründerzeit herum. Und nachzulesen ist das im Leipziger „Allgemeinen Anzeiger für Mechanik. Optik, Elektrotechnik, Glasinstrumenten- und Uhrmacherbranche“ des Jahres 1888 – und seit Kurzem auch im Internet: Die Sächsische Landes- und Uni-Bibliothek SLUB hat nämlich inzwischen zwölf historische Periodika der Uhrmacherei ab dem Erscheinungsjahr 1876 digitalisiert und ins Netz gestellt.

Die Unterhaltungs-Mmedienmärkte im Jahresvergleich. Abb.: GfK

Deutscher Videomarkt auf Rekordniveau

Umsatz legt um 3 % auf 1,76 Mrd. € zu Berlin, 22. Februar 2014. Die deutschen Videohändler und -Verleiher haben im vergangenen Jahr Rekordumsätze erzielt: 1,76 Milliarden Euro, also drei Prozent mehr als im Vorjahr. Die DVD ist weiterhin mit großem Abstand der Haupt-Umsatzbringer. Das Wachstum kommt allerdings vor allem aus dem Bluray-Verkauf und dem Video-Verkauf und -Umsatz per Internet. Das geht aus Angaben der Filmförderanstalt und der „Gesellschaft für Konsumforschung“ (GfK) hervor.

„Duden hoch drei“: Geballte Rechtschreibung im Analog-Digital-Pack

eDuden für PCs wirkt ausgereift, App noch etwas hakelig „Kurz vor Sylvester erntete er viel Wiederspruch für seinen Tip, per e-Mail einen rennomierten Rythmus-Künstler zum Fest einzuladen.“* Dass hier etwas falsch ist, erkennt sicher jeder. Aber würden Sie auf Anhieb sechs der am häufigsten fehlerhaft geschriebenen Worte auf Anhieb korrigieren können? Wer jetzt einen Duden-Korrektor installiert hat, ist entschieden im Vorteil. Denn obgleich Textverarbeitungsprogramme wie „Word“ inzwischen recht brauchbare Rechtschreibungen intus haben, ist doch der elektronische Duden – der nun gemeinsam mit seinem Papierbruder in der 26. Auflage erschienen ist – doch im Regelfall zuverlässiger und aktueller.

Aus für analoge Warteschlange: Sachsen stellt digitales Bürgerterminal zur CeBit vor

Dresden/Hannover, 5. März 2013: Statt in neonbelichteten und warteschlangen-belagerten Analog-Amtsstuben abzuhängen, können die Sachsen ihre Behördenwege in Zukunft ganz digital und high-tekky über elektronische Bürger-Terminals aus der Ferne abwickeln. Einen Prototypen hat Sachsen heute auf der Computermesse „CeBit“ (5.-9. März 2013) in Hannover präsentiert. Diese mannshohen Stationen erlauben Videokonferenzen mit dem Bürokraten der Wahl, auch können sich die Bürger per e-Ausweis authentifizieren, Dokumente digital einreichen und mit Giro-Karten die Amtshandlungen bezahlen. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) zeigte sich angetan, wie das sächsische Justizministerium heute nach Dresden kabelte.

ePersonal-Ausweis soll Schlüssel für Internet-Behördengänge werden

Berlin, 19. September 2012: Der elektronische Personalausweis im Chipkartenformat soll künftig eine Art Meister-Schlüssel für Internet-Behördengänge der Deutschen werden. Das sieht ein neuer Gesetzentwurf zum “eGouvernment” vor, auf den sich das Bundeskabinett in Berlin geeinigt hat. Die Technologiewirtschaft reagierte erfreut: „Vom geplanten E-Government-Gesetz profitieren Bürger und Behörden. Künftig können viele Amtsgeschäfte komplett online erledigt werden“, begrüßte Präsident Dieter Kempf vom deutschen Hightech-Verband “Bitkom” den Entwurf.

Frauen schicken Ansichtskarten aus dem Urlaub, Männer lieber E-Mails

Berlin, 27. August 2012: Auch eine der letzten Bastionen der analogen Post beginnt zu wanken: In diesem Sommer hat mehr als jeder zweite Urlauber seine Reisegrüße an Daheimgebliebene elektronisch versandt, also zum Beispiel per E-Mail, SMS, Facebook oder spezielle Apps. Das geht aus einer “Forsa”-Umfrage unter 1007 Deutschen hervor. Der Anteil der Ansichtskarten- und Briefeschreiber ging dagegen auf 53 Prozent (Mehrfachnennungen möglich) zurück. Im Sommer 2008 hatten bei einer ähnlichen Umfrage noch zwei Drittel angegeben, ihre Urlaubsgrüße per Karte oder Brief zu versenden.

Hälfte aller Kinosäle nun digital, fast alle im Internet präsent

Berlin, 12.7.2012: Nach einem kräftigen – und größtenteils staatlich geförderten – Investitionsschub im vergangenen Jahr ist nun die Hälfte aller Kinosäle in Deutschland digital aufgerüstet, fast jeder dritte Saal ist auf 3D-Projektion ausgelegt. Das hat eine Studie der Filmförderanstalt in Berlin ergeben. Und ein Ende des Digital- und 3D-Trends ist nicht abzusehen: Die Filmtheaterbetreiber wollen in den nächsten zwei Jahren weitere Investitionen tätigen, die dazu führen, dass dann über drei Viertel aller Säle digital und etwa die Hälfte mit 3D arbeiten.

Digital-Handy wird 20

Berlin, 29.6.2012: Vor 20 Jahren, am 30. Juni 1992, starteten in Deutschland die ersten beiden digitalen Handy-Netze von Telekom und Mannesmann. Hatten zuvor nur einige 100.000 Deutsche das analoge C-Netz mit seinen klobigen Mobiltelefonen („Knochen“) genutzt, stieg nach dem Digital-Umstieg die Zahl der Handy-Nutzer rasant an: von 530.000 im Jahr 1993 auf 48,15 Millionen zur Jahrtausendwende und 114,13 Millionen im Jahr 2011.

Ab Montag kein analoges TV-Signal mehr per Sat – nur “paar Tausend Haushalte” betroffen

Berlin, 27.4.2012: Wer Fernsehen noch analog per Satellitenschüssel empfängt, ist der 30. April 2012 ein schwarzer Montag: 3 Uhr in der Frühe schaltet Astra dann das analoge Sat-Signal aus. Allerdings wird nach Schätzung des Hightech-Verbandes “Bitkom” nur für “höchstens einige Tausend Haushalte” der Bildschirm schwarz bleiben – in den vergangenen Monaten hatte es eine massive Umrüstwelle gegeben, so dass in einigen Elektronikgeschäftern die Digital-Empfänger sogar knapp wurden.