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Wer ins Smartphone tippt, kann kaum noch zuhören

Fahrkarten für die Eisenbahn, Busse und Straßenbahnen kann man vielerorts schon per Handy bezahlen. Doch nur wenige "analoge" Läden unterstützen solche Zahlmethoden. Foto: Bitkom
Foto: Bitkom

Viele Menschen überschätzen ihre Multitasking-Fähigkeiten

Ingolstadt, 20. April 2016. Wer Zeitgenossen, die während eines Gespräches auf ihr Smartphone starren, bisher nur für unhöflich gehalten hat, bekommt nun neues argumentatives Futter: Wer zum Beispiel während eines Geschäftstreffens Notizen in sein Telefon tippt, kann dem Geschehen ringsum nicht mehr richtig folgen. Das geht aus einer Umfrage von „Arlington Research“ unter 2600 Menschen in zwölf Ländern hervor. Die russische Sicherheits-Software-Firma „Kaspersky“ hatte diese Umfrage in Auftrag gegeben.

Demnach räumten 52 % der Befragten auch ein, dass „mit der Aufzeichnung von Notizen in digitaler Form vieles verloren geht, was für ein späteres Verständnis notwendig ist: nämlich der Kontext, die Gefühle und Hinweise auf das Verhalten, mit dem die festzuhaltenden Fakten geäußert wurden“. Dies teilte die deutsche Kaspersky-Niederlassung in Ingolstadt mit. Viele Arbeitnehmer überschätzen ihre Fähigkeiten zum Multi-Tasking, folgern die Kaspersky-Analysten.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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