Alle Artikel mit dem Schlagwort: Chip

Schaubild: Fraunhofer IWS Dresden

Chip-Wesen gegen Tierversuche entwickelt

Künstlicher Organismus simuliert Menschen im Maßstab 1 zu 100.000 Dresden/Berlin, 7. Februar 2015: Berliner Biotechnologen und Dresdner Fraunhofer-Entwickler haben auf einem Mikrochip einen künstlichen Organismus geschaffen, der viele moralisch zweifelhafte Tierversuche künftig überflüssig machen soll. Dieses System sei “ein Miniorganismus im Maßstab 1:100 000 zum Menschen“, betonte Projektleiter Dr. Frank Sonntag vom „Fraunhofer-Institut für Werkstoff und Strahltechnik“ (IWS) Dresden.

Dresdner Chipfab-Ausrüster „Ortner“ will auch Pharma-Fabriken automatisieren

Dresden, 9. Oktober 2012: Der Dresdner Ausrüster „Ortner“ will künftig nicht mehr nur Chip- und Solarfabriken automatisieren, sondern auch Werke der Elektronikfertigung und der Pharma-Industrie. Das teilte Ortner-Chef Heinz Martin Esser – in Personalunion Chef des sächsischen Hightech-Verbandes „Silicon Saxony“ – heute zum Auftakt von Europas größter Halbleitermesse „SEMICON Europe“ in Dresden mit.

Globalfoundries steigt für 14-Nanometer-Chips auf 3D-Architektur um

Milpitas/New York, 20. September 2012: Nach Intel steigt auch Globalfoundries (GF) auf echte 3D-Transistoren um: Wie der Chip-Auftragsfertiger aus dem kalifornischen Milpitas heute mitteilte, will das Unternehmen für die 14-Nanometer-Generation FinFet-Transisoren anbieten. „Fin“ steht dabei für die 3D-Finne des leitenden Kanals, um den sich im FinFet-Transistor die Steuerkanäle wie Bergleiten schmiegen. Einen ähnlichen Schalter-Aufbau setzt Prozessorriese Intel bereits bei seinen Trigate-Transistoren ein.

Infineon liefert Sicherheits-Chips für US-Pässe

Dresden/Neubiberg, 14.8.2012: Infineon hat einen Großauftrag von der US-Bundesdruckerei erhalten: Der deutsche Halbleiterhersteller wird die Sicherheitschips für Millionen elektronischer US-Reisepässe liefern, um sie gegen Missbrauch und Fälschungen zu schützen. Das teilte die Infineon-Zentrale in Neubiberg mit, ohne allerdings das Auftragsvolumen zu beziffern.

“Im Westen gibt’s sowas nicht”

MPD baut Sensoren für Autozulieferer wie Kamera-Produzenten – und fühlt sich gut aufgehoben im sächsischen Hightech-Netzwerk 15 Jahre ist es nun her, da gründete das ZMD seine Chipmontage aus – mit zehn Leuten damals. Heute hat die „Microelectronic Packaging Dresden“ (MPD) 162 Mitarbeiter und gehört zu den angesagtesten Sensor-„Foundries“ in Europa. „Was wir hier anfertigen, ist in Fahrzeugen nahezu jeder europäischen Automobilmarke eingebaut“, sagt Johannes Gregor Zwinge und ist sichtlich stolz darauf.

Auf dem Weg zum Quantenpunkt-Chip

Dresden, 28.7.11. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) ist es gelungen, mit ähnlichen Verfahren, wie sie heute bereits in Chipwerken eingesetzt werden, Quantenpunkte aus Indiumarsenid auf Silizium-Wafern zu erzeugen. Die 40 bis 80 Nanometer kleinen Pyramiden können wie ein Transistor geschaltet werden, nur dass sich die Elektronen etwa 30 Mal schneller durch das Material bewegen als in Silizium. Das HZDR sieht gute perspektiven, dass diese Technologie zu schnelleren Computer-Prozessoren führen kann. www.hzdr.de