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Auf der 5G-vernetzten, digitalen Baustelle arbeiten Mensch und Maschine effizienter und machen weniger Fehler, hoffen die Forscher der TU Dresden, Foto: Oliver Koch für die TUD

TU Dresden richtet erste 5G-Baustelle in Deutschland ein

9 Millionen Euro teures Verbundprojekt soll Automatisierung und Vernetzung auf dem Bau vorantreiben Dresden, 1. August 2019. Ingenieure der TU Dresden wollen eine digital gesteuerte und durch den neuen 5G-Mobilfunk vernetzte Forschungs-Baustelle einrichten – die erste dieser Art in Deutschland. Das hat Professor Jürgen Weber vom Institut für Mechatronischen Maschinenbau heute angekündigt.

Die Visualisierung zeigt, wie ein Roboterarm mit Betonpumpe künftig ganze Gebäude ähnlich wie die Modelle in einem Heimwerker-3D-Drucker erzeugen könnte. Abb.: Bildschirmfoto von Youtubevideo der TUD

Häuser aus dem 3D-Drucker

Dresdner TU-Forscher für 3D-Betondruck und „Genius Cab“-Kabine auf der Bauma-Messe prämiert München/Dresden 11. April 2016. Statt Häuser brav Stein für Stein aufzustapeln, wollen Dresdner TU-Ingenieure Gebäude künftig mit großen 3D-Druckern erzeugen. Ihre Technologie „CONPrint3D“ soll Großraum-Robotern auf einer Baustelle präzise Anweisungen geben, wo welcher Beton hingegossen werden muss, um die gewünschte Architektur zu erzeugen. Dieses Konzept überzeugte eine Fachjury auf der Baumesse „Bauma“ (11.-17. April 2016) in München derart, dass sie für CONPrint3D nun den „Bauma-Innovationspreis“ in der Kategorie Forschung vergaben.

Die Skizze zeigt, wie die neue "Genius Cab"-Kabine in ein Baufahrzeug integriert werden kann. Abb.: Concept Cab Cluster

Cluster entwickelt Hightech-Maschinenkabine

Ausgezeichnet: TU Dresden entwickelt mit Industriepartnern die Fahrer-Kabine „Genius Cab“ für die Bau- und Agrarmaschinen der Zukunft Dresden, 23. Februar 2016. Radlader, Bagger und andere komplexe Bau- und Agrarfahrzeuge werden künftig für den Menschen intuitiver und bequemer bedienbar sein, sie können dadurch effektiver und unfallärmer arbeiten. Möglich machen soll dies ein Zusammenspiel aus ergonomischer Formgebung und modernen Technologien. Wie das in naher Zukunft aussehen kann, demonstriert das „Concept Cab Cluster“ aus 13 Partnern, darunter die Technische Universität Dresden (TUD) als führender Forschungspartner. Das Konsortium hat die Maschinenführer-Kabine „Genius Cab“ entwickelt, die neueste Technologie- und Designpfade zusammenführt.