Alle Artikel mit dem Schlagwort: Alien

„Gomo“: Handgezeichnetes 2D-Adventure für Tüftler

Sprachloser Abenteuer bietet Aliens die Stirn Wenn sein Hündchen nachts von Aliens geklaut wird, wird Gomo – ein undefiniertbares Wesen, das noch am ehesten einer Frankenstein-Wurst ähnelt – ziemlich sauer: Gomo schlängelt sich durch Abflussrohre, zerstört Maschinen, zerlasert Steinbrocken… Alles eben, um Klein-Dingo wiederzufinden. Erzählt wird dies im sprachlosen 2D-Adventure „Gomo“ des jungen slowakischen Studios „Fishcow“, das uns anspornt, kleine, aber seltsame Rätsel zu lösen, um unseren Freund immer tiefer durch unterirdische Labyrinthe und in dem Kosmos zu scheuchen.

DVD „Seelen“: Schwülstiger Sci-Fi im Twilight-Stil

Alien-Parasiten kapern Menschen Außerirdische Parasiten erobern die Erde und nisten sich im Stammhirn der Menschen ein – um deren Körper zu mausen. Auch Teenie-Mädchen Melanie (Saoirse Ronan) bekommt so ein Alienschwein eingepflanzt, wehrt sich aber kreischend gegen die „Wanderer“ genannte Seele in ihrem Schädel und wird darin nach vielen Hin und Her vom bärtigen Widerstands-Guru Jeb Stryder (William Hurt) unterstützt, aber von der Alienbesessenen „Sucherin“ (Diane Krüger) fanatisch gejagt. Das Ganze nennt sich „Seelen“ und wurde von „Gattaca“-Macher Andrew Niccol nach einer Romanvorlage von Stephenie Meyer verfilmt. Ja: Die Frau Meyer, die schon die rühselig-hölzerne „Twilight“-Teenievampir-Serie verzapft hat.

Abgedreht: In „Saints Row IV“ ziehen Straßenbanden in den Krieg gegen Aliens

„Serious Sam“ trifft „Mafia“ und „Matrix“ „Saints Row IV“ mutet wie eine aberwitzige Kreuzung aus „Serious Sam“, „Matrix“ und „Mafia“ an: In der Genre-übergreifenden Ballerspiel-Paradie fallen Aliens mit übergroßen Köpfen und Experimentierdrang die Vereinigten Staaten, schnappen sich die Präsidentin (sprich: den Spieler) und schließen sie in einer L.A.-ähnlichen Stadtsimulation ein, um mit ihr zu spielen. Die Präsidentin wiederum entspricht so gar nicht staatstragenden Klischees, sondern ist Boss einer Straßengang, ballert gern und oft (okay, das ist wohl allen US-Präsidenten gemein), zeigt bei jeder unpassenden Gelegenheit den Stinkefinger und flucht wie ein Seemann.

Sci-Fi-Horror „The Ark“: Aliens lassen grüßen

In gar nicht so ferner Zukunft betreibt die Menschheit eine bemannte – und befraute – Mondstation unter dem Kommando einem Oberst mit dem bezeichnenden Namen Bruchman (Christian Slater). Dummerweise schlägt eines Mondtages dort ein Meteorit ein, zermalmt große Teile der Lebenserhaltungssysteme und schleust auch noch außerirdische Sporen in die Station ein. Von denen wird prompt Forscherin Ava schwanger und gebiert ein Monster, das fortan in „The Ark“ die Astronauten dezimiert.

„Prometheus“: Erdenmenschlein machen sich auf zur Schöpferrasse

Nach jahrelangen Ausgrabungen rund um den Erdball sind Elisabeth (Noomi Rapace – „Verblendung) und David überzeugt: Die frühesten Zeichnungen aller alten Kulturen zeigen eine außerirdische Rasse, die den Menschen erst schuf. Mangels eines überlieferten Namens nennen die Archäologen diese Wesen „die Ingenieure“. Doch nachdem sie einen reichen Knacker überredet haben, das Expeditions-Raumschiff „Prometheus“ zur vermeintlichen Heimatwelt der Feuerbringer zu schicken, zeigt sich, dass die veredelte Herrenrasse nichts mehr mit ihrer faltigen Schöpfung am Hut hat – und wir erfahren endlich, was es mit dem mysteriösen versteinerten Piloten bei „Alien“ auf sich hat.

Alien-Flipper fürs iPad vom Egoshooter-Spezialisten

Das kommt davon, wenn man Müll einfach ins All schmeißt: Ein Astronaut wirft eine alte Cola-Büchse aus der Erdraumstation ISS – und die trifft das Raumschiff des Außerirdischen Fibble derart hart, dass sein Ufo abstürzt und er in einem Vorstadt-Häuschen bruchlandet. Nun würde Fibble ja gerne seine im ganzen Haus verstreuten Ersatzteile und Alien-Kumpels einsammeln. Das Problem ist bloß: Er ist kaum größer als ein verschleimter Tischtennisball und sieht auch so aus. Da sind Physikkenntnisse und Flipper-Erfahrung gefragt, um unser kleines Alien durch Küche, Bad und Flur zu schnipsen, springen und drehen zu lassen. Das Ganze nennt sich überraschenderweise „Fibble“ und ist ein gar süßes iPad-Spiel von „Crytek“ – die sonst eher mit harten Ego-Shootern („Crysis“) für den PC von sich reden machen.